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Festgeld Vergleich 2020 – Jetzt vergleichen und bestes Festgeldkonto finden

Wenn Sie bei Geldanlagen großen Wert auf den Faktor Sicherheit legen, ist das Festgeld eine sinnvolle Option. Schließlich müssen Sie – im Gegensatz etwa zu riskanten Wertpapiergeschäften – keine Sorge haben, dass Ihr Erspartes auf einen Schlag weg ist. Ein Festgeldvergleich, wie Sie ihn hier auf dieser Seite finden, hilft Ihnen dabei sich einen Überblick über die aktuell verfügbaren Angebote zu verschaffen. Denn obwohl die Zeiten schon seit einigen Jahren schwierig sind, gibt es immer noch das eine oder andere Festgeldkonto mit annehmbaren Zinsen.

Starten Sie heute noch den kostenlosen und unverbindlichen Festgeldkonto-Vergleich, um herauszufinden, welche Auswahlmöglichkeiten sich Ihnen bieten. Generell gilt: Je länger Sie Festgeld anlegen, mit desto höheren Zinsen können Sie rechnen. Lesen Sie in unserem Ratgeber alles Wichtige rund um das Thema Festgeld nach und erhalten Sie wertvolle Tipps für die Auswahl der passenden Bank. In unserem FAQ-Bereich beantworten wir oft gestellte Fragen. Und wenn Sie wissen möchten, ob die Stiftung Warentest und das Magazin Öko Test einen Festgeld-Test durchgeführt haben, können Sie dies weiter unten in diesem Artikel nachlesen.

Definition: Was ist Festgeld?

Festgeld gilt als eine sichere Form der Geldanlage, die bei der Entscheidung für das richtige Konto vergleichbar gute Zinserträge abwerfen kann. Entscheidendes Merkmal des Festgelds ist, dass Sie den gewünschten Betrag für einen im Voraus festgelegten Zeitraum fest anlegen. Für diesen Zeitraum bekommen Sie von der Bank den vereinbarten Zinssatz garantiert. Wie lang die Laufzeit sein soll, können Sie selbst entscheiden. So gibt es die Möglichkeit, Ihr Geld nur für wenige Monate oder auch für mehrere Jahre dem Kreditinstitut zu überlassen. Bedenken Sie, dass Sie während der Laufzeit nicht einfach mal so auf Ihre Anlagesumme zugreifen können. Daher sollten Sie vorab überlegen, welchen Geldbetrag Sie für diese Zwecke wie lange entbehren können.

Je länger Sie Ihr Erspartes auf einem Festgeldkonto fest anlegen, desto höhere Zinsen erhalten Sie. Unser Tipp: Finden Sie einen gesunden Kompromiss aus Rendite und Flexibilität!

So einfach nutzen Sie unseren Festgeldvergleich

Festgeld VergleichUm schnell herauszufinden, wo es die besten Angebote für Festgeld gibt, empfehlen wir Ihnen die Nutzung unseres kostenlosen Vergleichsrechners. Mit diesem praktischen Festgeldvergleich finden Sie im Nu heraus, wo es die attraktivsten Konditionen gibt und welche Banken die höchsten Zinsen zahlen. Gehen Sie bitte folgendermaßen vor, um zügig zu Ihrem Ziel zu kommen:

  1. Geben Sie Ihren gewünschten Anlagebetrag in das entsprechend beschriftete Feld ein.
  2. Wählen Sie den Anlagezeitraum aus. Hier haben Sie die Möglichkeit, zwischen einem Monat und 120 Monaten Ihre Auswahl zu treffen.
  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Vergleich starten“.
  4. Auf Ihrem Bildschirm erscheint eine Liste mit den aktuell günstigsten Angeboten im Bereich Festgeld. Schauen Sie sich die detaillierten Konditionen in Ruhe an und beachten Sie dabei auch die aufgelisteten Vorteile, die die einzelnen Festgeldkonten auszeichnen.
  5. Nachdem Sie sich für ein bestimmtes Konto aus der Liste entschieden haben, gelangen Sie über den Button „zur Bank“ auf direktem Wege zum entsprechenden Kreditinstitut.
  6. Auf der Seite der Bank müssen Sie jetzt nur noch das gewünschte Konto beantragen. Sobald Ihnen die Unterlagen zugegangen sind, können Sie den Betrag Ihrer Wahl einzahlen und als Festgeld anlegen.

Achten Sie bei Ihrem Festgeldvergleich nicht nur darauf, wo es die besten Zinsen gibt. Andere Punkte wie die Art und der Umfang der Einlagensicherung, die Höhe einer etwaigen Mindestanlage oder auch Höchstanlage sowie die Häufigkeit der Zinsgutschriften sind einige der weiteren Punkte, die Sie bei Ihrem Vergleich auf dem Schirm haben sollten. Alle wichtigen Vergleichskriterien beim Thema Festgeld haben wir weiter unten in einem eigenen Abschnitt für Sie zusammengefasst.

Welche Vorteile und Nachteile hat Festgeld?

Für viele Sparer ist das Festgeld nach wie vor die Nummer 1, wenn es um verschiedene Formen der Geldanlage geht. Für andere Menschen kommt es nicht mehr in Frage. Beide Positionen lassen sich argumentativ untermauern. Daher ist es eine gute Idee, sich sein eigenes Urteil zur gesamten Thematik zu bilden. Unsere Gegenüberstellung der wichtigsten Pros und Contras soll Sie dabei unterstützen. Finden Sie heraus, was für ein Typ in Sachen Geldanlage Sie sind und ob Sie sich mit den Vorzügen des Festgelds identifizieren können.

  • Hohes Maß an Sicherheit
  • Vergleichsweise hohe Zinsen bei langen Laufzeiten
  • Höhe der Zinsen ist für die gesamte Laufzeit garantiert
  • Keine Kontoführungsgebühren
  • Unter Umständen Möglichkeit, vom Zinseszinseffekt zu profitieren
  • Kontobeantragung direkt online möglich
  • Wenig flexible Form der Geldanlage
  • Bei kurzen Laufzeiten meist wenig attraktive Zinsen

Letztendlich müssen Sie sich vor allem eine Frage stellen und diese für sich selbst beantworten: Ist Ihnen Sicherheit oder Flexibilität am wichtigsten? Beim Festgeld geben Sie den fraglichen Betrag für eine selbst gewählte Zeitspanne komplett aus der Hand und können während der Laufzeit selbst in Notfällen nicht auf das Geld zugreifen. Die Laufzeit sollte nicht zu lange gewählt werden. Auf der anderen Seite lohnt sich ein Festgeldkonto mit zu kurzer Laufzeit ebenfalls nicht, da dann meist die Zinsen sehr gering ausfallen. Der Trick liegt also darin, die „goldene Mitte“ zu finden. Positiv zu erwähnen sind beim Festgeld die garantierten Zinsen und der Umstand, dass – ebenso wie bei einem Tagesgeldkonto – die Kontoführung komplett kostenlos ist. Sie gehen beim Festgeld auf keinen Fall ein unnötiges Risiko ein und können somit beruhigt schlafen.

Was ist die optimale Laufzeit für Festgeld?

FestgeldWenn Sie einen Festgeldvergleich durchführen, haben Sie direkt in der Vorauswahl die Möglichkeit, eine Laufzeit Ihrer Wahl auszuwählen. Doch viele Verbraucher fragen sich: Welches ist die optimale Laufzeit für Festgeld? Welcher Zeitraum ist zu kurz und wie lang sollte das Geld maximal auf einem solchen Konto angelegt werden? Zwar lässt sich hierzu keine allgemeingültige Empfehlung abgeben. Eine Tendenz, was Sinn macht, gibt es hingegen schon.

Die meisten Experten raten dazu, beim Festgeld höchstens eine Laufzeit von 36 Monaten auszuwählen. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Zum einen bleiben Sie dadurch einigermaßen flexibel und können relativ schnell wieder auf Ihr Erspartes zugreifen, sollten Sie doch einmal in eine finanzielle Notsituation geraten. Zum anderen ist es so, dass die allgemeine Entwicklung des Zinsniveaus sich kaum seriös für mehrere Jahre prognostizieren lässt. Es könnte also kontraproduktiv sein, sich beim Festgeld zu lange zu binden – zumindest dann, wenn die Zinsen wieder ansteigen sollten.

Gegen zu lange Laufzeiten beim Festgeld spricht zudem, dass die meisten Banken ab einer Laufzeit von 3 oder 4 Jahren Ihre Treue nicht mehr wirklich zusätzlich belohnen. Generell ist es so, dass eine Staffelung des Zinssatzes praktiziert wird. Das bedeutet, bei einer kurzen Laufzeit erhalten Sie einen eher unattraktiven Zinssatz, der bei einer längeren Laufzeit stetig besser wird. Wenn Sie sich nicht sicher sind, spielen Sie verschiedene Szenarien mit dem Festgeldkonto-Vergleich durch, um sich die Unterschiede vor Augen zu führen.

Bei längerfristigen Geldanlagen sollten Sie darüber nachdenken, ob es für Sie nicht in Frage kommen könnte, das Geld aufgeteilt in verschiedenen Bereichen für sich arbeiten zu lassen. Es bietet sich an, einen Teil als Festgeld anzulegen und einen anderen Teil in börsennotierte Indexfonds zu investieren.

Auswahlkriterien: Was ist wichtig beim Festgeldkonto-Vergleich?

FestgeldvergleichDamit Ihr Festgeldkonto-Vergleich Früchte trägt und Sie am Ende des Vorgangs das für Ihre Zwecke beste Konto ausgewählt haben, sollten Sie einige Vergleichskriterien beachten. Wir haben zu diesem Zweck eine Liste für Sie angelegt, an der Sie sich orientieren können. Gehen Sie am besten Punkt für Punkt durch und legen Sie für sich selbst fest, welche Aspekte Sie priorisieren möchten:

  • Höhe der Zinsen: Ein entscheidender Punkt beim Festgeldvergleich ist selbstverständlich die Höhe der Zinsen. Im Vergleichsrechner werden grundsätzlich die Angebote mit dem besten Zinssatz ganz oben aufgeführt, so dass in dieser Hinsicht sofort ersichtlich wird, welche Bank die besten Konditionen bietet.
  • Zeitpunkt der Zinsgutschrift: Bei Ihrem Vergleich sollten Sie nicht nur auf die Höhe des Zinssatzes schauen, sondern auch prüfen, wann beziehungsweise wie oft eine Zinsgutschrift ausgezahlt wird. Teilweise ist das nur einmalig zum Ende der Laufzeit der Fall, bei dem einen oder anderen Festgeldkonto werden hingegen schon während der Laufzeit Zinsen ausgezahlt. Dadurch können Sie vom sogenannten Zinseszinseffekt zusätzlich profitieren.
  • Mindestanlage: Hierbei gilt es zu klären, ob es überhaupt eine Mindestanlage gibt und wenn ja, in welcher Höhe diese liegt. Bei einer Mindestanlage von 100 Euro müssen Sie zum Beispiel mindestens 100 Euro als Festgeld anlegen, um das Konto eröffnen zu können. Einige Banken verzichten auf eine solche Hürde.
  • Höchstanlage: So wie es eine Mindestanlage gibt, haben manche Kreditinstitute auf der anderen Seite eine Höchstanlage festgelegt. Liegt diese beispielsweise bei 100.000 Euro, so bedeutet das, dass Sie maximal diesen Geldbetrag auf dem Festgeldkonto anlegen dürfen.
  • Zinsstaffel: Bei jedem Angebot im Festgeldkonto-Vergleich können Sie in den Details einsehen, auf welche Weise die Höhe der Zinsen gestaffelt wird. So kann es zum Beispiel sein, dass bei einer Laufzeit von 6 Monaten ein Zinssatz von 0,6 Prozent garantiert wird, während es bei 18 Monaten schon 1 Prozent ist und bei 60 Monaten sogar 1,7 Prozent. Von Bank zu Bank unterscheiden sich diese Staffellungen teils beträchtlich.
  • Einlagensicherung: Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass es sich beim Festgeld um eine außergewöhnlich sichere Anlageform handelt. Dennoch schadet es nicht, nachzusehen, welche Einlagensicherung genau im Falle der Bank Ihrer Wahl greift, sollte es doch einmal zu einer Insolvenz kommen. Ratsam ist es, Banken aus stabilen europäischen Ländern den Vorzug zu geben.
  • Automatische Wiederanlage: Je nachdem, für welches Festgeldkonto Sie sich entscheiden, kann es sein, dass eine automatische Wiederanlage nach dem Ende der Laufzeit erfolgt. Dies ist bei entsprechenden Konten der Fall, sollten Sie es verpasst haben, das Konto rechtzeitig vor dem Laufzeitende aufzulösen. Eine fristgerechte Kündigung ist wichtig, sofern Sie das Geld lieber anderweitig anlegen möchten. Einige Banken handhaben es so, dass die Kunden vor dem Ablauf der Frist eine Mitteilung erhalten und somit daran erinnert werden, eine Entscheidung zu treffen.
Was mache ich am Ende der Festgeld-Laufzeit? Überprüfen Sie am besten vorab, wann genau die Laufzeit endet und welche Kündigungsfrist es zu beachten gilt. Sollten Sie keine automatische Wiederanlage des Betrags wünschen, müssen Sie rechtzeitig das Festgeld kündigen.

Glossar zum Thema Festgeld

Anlagedauer

Der Anlagedauer kommt beim Festgeld eine entscheidende Bedeutung zu. Sie müssen darunter den Zeitraum verstehen, wie lange Sie Ihr Geld der Bank anvertrauen und auf dem Festgeldkonto fest anlegen. Das bedeutet, dass sich die Bank dazu verpflichtet, Ihnen einen vereinbarten Zinssatz für diese auch als Laufzeit bezeichnete Anlagedauer zu zahlen. Auf der anderen Seite erklären Sie sich dazu bereit, während des entsprechenden Zeitraums auf einen Zugriff auf Ihr Erspartes zu verzichten.

Direktbank

Attraktive Konditionen für Festgeld finden Sie häufig bei sogenannten Direktbanken. Diese Kreditinstitute heißen so, weil Sie auf das teure Unterhalten eines eigenen Filialnetzes verzichten. Stattdessen kommunizieren Sie als Kunde direkt mit der Bank – via Telefonbanking oder Onlinebanking. Durch die auf diese Weise entstandenen Einsparungen sind Direktbanken in der Lage dazu, attraktive Zinsen auf Ihr Festgeld zu zahlen. Oftmals lässt sich ein Festgeldkonto mit einem kostenlosen Girokonto derselben Bank verknüpfen.

Effektiver Jahreszins

Wenn Sie einen Festgeldvergleich durchführen, werden Sie unweigerlich mit dem Begriff des effektiven Jahreszins konfrontiert werden, der bei den einzelnen, im Vergleichsrechner aufgelisteten Konten jeweils angegeben wird. Er ist abzugrenzen vom Nominalzins und gibt die tatsächliche Höhe der Erträge an. So werden beim effektiven Jahreszins diverse Faktoren berücksichtigt, die einen Einfluss auf Ihre Rendite haben können. Das können beispielsweise Abschläge oder Gebühren sein. Diese Dinge spielen beim Festgeld eine untergeordnete Rolle.

Einlagensicherung

Die Einlagensicherung soll Ihr Guthaben bei einer Bank im Falle einer Insolvenz des Kreditinstituts schützen. Sollte die Bank also nicht mehr in der Lage dazu sein, Ihnen Ihr Geld zurückzuzahlen, erhalten Sie die Summe bis zu einer festgelegten Höhe von einem Einlagensicherungsfonds zurück. Innerhalb Europas sind Guthaben bis zu einer Höhe von 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung abgesichert. Freiwillige Einlagensicherungssysteme der Banken können dafür sorgen, dass dies sogar für noch höhere Beträge gilt. Die Einlagensicherung greift nicht nur beim Festgeld, sondern auch bei Girokonten und Tagesgeldkonten.

Festzins

Beim Festgeld können Sie mit einem sogenannten Festzins kalkulieren. Das bedeutet, dass der Zinssatz für einen bestimmten, gemeinsam mit der Bank vereinbarten Zeitraum keinen Schwankungen unterliegt, sondern stabil bleibt. Dies gilt unabhängig von der allgemeinen Entwicklung des Zinsniveaus während dieser Zeit. So müssen Sie keine Zinssenkungen fürchten, auf der anderen Seite wird die Bank etwaige Zinserhöhungen allerdings ebenfalls nicht an Sie weitergeben. Der Festzins wird auch als Zinsgarantie bezeichnet.

Referenzkonto

Wenn Sie sich für ein Festgeldkonto entscheiden, müssen Sie bei der Beantragung ein sogenanntes Referenzkonto angeben. Mit Hilfe dieses Kontos werden Sie zukünftig Transaktionen auf das Festgeldkonto vornehmen – und umgekehrt wird die Bank bei fälligen Auszahlungen den Betrag auf das Referenzkonto überweisen. In der Regel wird dazu ein herkömmliches Girokonto genutzt. Manche Kreditinstitute bieten Ihnen an, dort ergänzend zum Festgeld ein passendes Referenzkonto zu eröffnen, um schnelle und unkomplizierte Überweisungen in beide Richtungen zu ermögliche.

Termingeld

Der Begriff Termingeld wird zum Teil synonym mit Festgeld benutzt, was nicht ganz korrekt ist. Genau genommen handelt es sich bei Termingeld um einen Überbegriff für kurzfristige bis mittelfristige Anlagen, zu denen neben dem Festgeld auch das sogenannte Kündigungsgeld zählt. Im Gegensatz zum Festgeld gibt es dort keine festgelegte Laufzeit. Die Geldanlage läuft also grundsätzlich unbefristet. Daher müssen Sie ein solches Konto aktiv kündigen, wenn Sie auf das Geld wieder zugreifen möchten. Dabei sind die festgelegten Kündigungsfristen zu beachten.

Zinsausschüttung

Von einer Zinsausschüttung ist die Rede, wenn die Bank Ihnen als Sparer die Ihnen zustehenden Zinsen auszahlt. Wie hoch diese Zinsen ausfallen, legt der Zinssatz fest, der zu Beginn der Laufzeit festgelegt wurde. Beim Festgeld erhalten Sie in den meisten Fällen einmal jährlich eine Zinsausschüttung. Dabei gehen die Banken unterschiedlich vor. Wenn Ihnen die Zinsen auf Ihr Festgeldkonto überwiesen werden, können Sie auf Dauer vom Zinseszinseffekt profitieren. Erfolgt eine Überweisung auf das Referenzkonto, dann erhöhen sich Ihre Zinserträge in der Folge leider nicht.

Zinseszinseffekt

Der Zinseszinseffekt lässt sich recht einfach an einem Beispiel aus der Praxis erklären: Stellen Sie sich vor, Sie haben Summe X auf Ihrem Festgeldkonto angelegt. Am Ende des Jahres erfolgt eine Zinsausschüttung auf dieses Anlagekonto. Dadurch wird der darauf befindliche Betrag erhöht. Ein Jahr später, bei der nächsten Zinsausschüttung, ist die zu verzinsende Summe schon höher. Sie profitieren vom Zinseszinseffekt. Da einige Banken die Zinsen jedoch auf das Referenzkonto überweisen, ist diese zusätzliche Rendite nicht bei jedem Festgeldkonto vorhanden.

Festgeld ein Jahr anlegen: Macht das Sinn?

Wer Festgeld ein Jahr anlegen möchte, kann sich mit einem Festgeldvergleich auf diese Laufzeit zugeschnittene Angebote anzeigen lassen. Es stellt sich die Frage: Wie sinnvoll ist es, das Ersparte für diesen vergleichsweise kurzen Zeitraum auf ein Festgeldkonto zu packen? Oder kann da nicht sogar ein Tagesgeldkonto die vernünftigere Wahl sein? Die Antwort lautet: Es hängt – wie fast immer – von verschiedenen Faktoren ab.
Zunächst einmal müssen Sie sich anschauen, welche Zinsen Ihnen bei den besten Anbietern auf das Festgeld winken. Sollten diese Werte Sie nicht überzeugen, kann es kein Fehler sein, sich nach Alternativen umzusehen. Starten Sie zum Beispiel einen Tagesgeldvergleich und stellen Sie die Zahlen einander gegenüber. Sollten Sie beim Tagesgeld ähnliche Zinsen erwarten können wie beim Festgeld, dann ist es sinnvoller, sich für die flexiblere Variante zu entscheiden. Das Tagesgeldkonto können Sie täglich kündigen oder sich das Geld als Gesamtsumme oder Teilbetrag auszahlen lassen, wenn Sie es kurzfristig benötigen. Zusammenfassend lässt sich also sagen: Festgeld 1 Jahr anlegen ist nur dann eine gute Idee, wenn Sie mit einer lohnenden Rendite für die feste Geldanlage entschädigt werden.

Festgeld anlegen: Welche Faktoren haben Einfluss auf die Zinsen?

FestgeldkontoSie sollten darauf achten, Ihren Festgeld-Vergleich aktuell durchzuführen – also wirklich erst dann, wenn das Thema interessant für Sie ist und sich konkret nach einem Konto umsehen. Es kann nicht schaden, sich schon vorher damit zu beschäftigen, was teilweise hinter dem Ganzen steht. Wenn Sie Festgeld anlegen wollen, ist es zum Beispiel nützlich zu wissen, welche Faktoren einen Einfluss auf die Höhe der Zinsen haben können. Dies sind im Wesentlichen die folgenden drei:

  • Anlagebetrag: Je größter die Summe ist, die Sie als Festgeld anlegen wollen, mit desto höheren Zinsen können Sie tendenziell rechnen.
  • Anlagezeitraum: Es spielt bei den meisten Banken eine Rolle, wie lange Sie Ihr Geld auf das Festgeldkonto packen möchten. Je länger Sie die Laufzeit der Geldanlage auswählen, desto attraktiver wird bei den meisten Angeboten der Zinssatz sein.
  • Zinseszinseffekt: Durch den Zinseszinseffekt findet zwar keine Erhöhung des Zinssatzes als solches statt. Sie steigern aber dennoch Ihre Rendite unter dem Strich, wenn Sie Ihre Zinsen direkt auf das Anlagekonto ausgezahlt bekommen. Je häufiger eine Zinsausschüttung stattfindet, desto besser. Denn durch jedes Mal erhöht sich der ursprüngliche Anlagebetrag, so dass bei der nächsten Zinsausschüttung eine höhere Gesamtsumme verzinst wird.

Wie kann ich ein Festgeldkonto eröffnen?

Ein Vergleich von Festgeld steht am Anfang, wenn Sie nach einem passenden Konto suchen. Haben Sie beispielsweise mit unserem Online-Vergleichsrechner das richtige Angebot für Ihre Bedürfnisse gefunden, gilt es im nächsten Schritt das Konto zu eröffnen. Hierzu ist nicht nur eine Beantragung per Mausklick nötig, sondern Sie müssen sich zusätzlich der Bank gegenüber legitimieren.
Dies geschah über viele Jahre hinweg ausschließlich über das vergleichsweise umständliche PostIdent-Verfahren. Dies funktioniert so, dass Sie mit den Kontoeröffnungsunterlagen der Bank zu einer Postfiliale in Ihrer Nähe gehen und sich dort dem Postmitarbeiter gegenüber ausweisen müssen. Nach der geglückten Identitätsfeststellung werden die unterschriebenen Unterlagen an die Bank geschickt. Die gesamte Prozedur kann einige Tage in Anspruch nehmen. Schneller geht es mit dem modernen VideoIdent-Verfahren, bei dem Sie sich direkt online einem Bankmitarbeiter gegenüber legitimieren können.

Ist es möglich, Festgeld als Gemeinschaftskonto anzulegen?

Sofern Sie Ihr Geld nicht als Einzelperson, sondern beispielsweise gemeinsam mit Ihrem Ehe- oder Lebenspartner anlegen möchten, könnte der Wunsch nach einem Gemeinschaftskonto für das Festgeld aufkommen. Tatsächlich bietet die eine oder andere Bank Ihr Festgeldkonto wahlweise auch als Gemeinschaftskonto an. Da dies jedoch längst nicht bei allen Kreditinstituten der Fall ist, sollten Sie in Frage kommende Festgeldangebote im Hinblick auf diesen Punkt besonders aufmerksam prüfen. Der Vorteil der Variante als Gemeinschaftskonto liegt auf der Hand: Auf diese Weise können beide Partner unabhängig voneinander über das Konto verfügen. Es bleibt die volle Transparenz gewahrt und im Zweifelsfall sind beide Personen voll handlungsfähig.

Tipp: Festgeld mit mehreren Laufzeiten anlegen

Eine Problematik beim Festgeld haben wir weiter oben in unserem Ratgeber bereits erwähnt. Die mangelnde Flexibilität wird für Sie spätestens dann zum Stolperstein, wenn Sie Ihr Geld nicht zu lange aus der Hand geben möchten, aber dennoch auf einigermaßen vernünftige Festgeld-Konditionen nicht verzichten wollen. Mit einer einfachen Methode schaffen Sie den Spagat.
So bietet es sich an, die gesamte Anlagesumme in drei gleich große Geldbeträge aufzuteilen. Für diese schließen Sie nun jeweils einen Festgeldvertrag ab. Das Besondere dabei ist, dass Sie gestaffelt vorgehen. Das erste Festgeldkonto legen Sie mit einer einjährigen Laufzeit an, das zweite läuft über 2 Jahre und das dritte 3 Jahre lang. Dank dieser Vorgehensweise erhalten Sie sich ein Plus an Flexibilität und können im Bedarfsfall jedes Jahr auf liquide Mittel aus dem erneut frei werdenden Festgeld zugreifen. Auf der anderen Seite leidet durch die langfristig angelegten Summen unter dem Strich auch die Rendite nicht. Sofern das Geld nicht akut benötigt wird, können Sie freiwerdende Beträge direkt neu als Festgeld anlegen.

Wichtig: Um bei mehreren gleichzeitig laufenden Verträgen im Bereich Festgeld den Überblick nicht zu verlieren und dadurch schlimmstenfalls etwaige Kündigungsfristen zu verpassen, sollten Sie sich alle relevanten Termine in Ihren Kalender eintragen oder anderweitig eine Widervorlage einrichten.

Sollten Sie nicht ausschließlich auf Festgeld setzen wollen, können Sie Ihren Gesamtbetrag alternativ dazu jeweils zur Hälfte auf Festgeld und Tagesgeld aufteilen. Bei dieser Methode macht es Sinn, das Festgeldkonto mit einer eher längeren Laufzeit zu wählen, da das Tagesgeldkonto Ihnen bereits maximale Flexibilität bietet. All die in diesem Abschnitt vorgestellten Modelle werden von manchen als Zinstreppe bezeichnet. Vielleicht könnte es als Vorbild für Ihre individuelle Anlagestrategie dienen?

Wie sicher ist Festgeld?

Festgeldkonto VergleichGeht es um Festgeld, kommt immer wieder der Aspekt der Sicherheit ins Spiel. Das kann kein Zufall sein. Gerade bei dieser Anlageform ist es den Menschen von besonders großer Bedeutung, dass Ihre Geldanlage selbst in Krisenzeiten sicher ist. Aber stimmt die weit verbreitete Annahme, dass Sie sich beim Festgeld keine Sorgen machen müssen, wirklich?

Grundsätzlich ist es so, dass Guthaben auf einem Festgeldkonto innerhalb der EU sowie des Europäischen Wirtschaftsraums Schutz durch die gesetzliche Einlagensicherung erfahren. Im Rahmen dieses Schutzsystems für die Anleger sind Einlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Bank und Kunde abgesichert. Sofern es sich bei Ihrem Festgeldkonto um ein Gemeinschaftskonto von Ihnen und Ihrem Ehepartner handelt, erhöht sich der Betrag sogar auf insgesamt 200.000 Euro.

Sollten Sie noch höhere Geldbeträge als Festgeld anlegen wollen, gibt es die Möglichkeit, einfach mehrere Konten anzulegen und die einzelnen Beträge somit unterhalb der genannten Grenze zu halten. Viele Banken sind zusätzlich zur gesetzlichen Einlagensicherung Mitglied freiwilliger Einlagensicherungsfonds, so dass eine zusätzliche Absicherung besteht.

Nicht selten finden sich die besten Angebote für Festgeld bei kleinen oder eher unbekannten Banken im Ausland. Prüfen Sie die vorhandenen Einlagensicherungssysteme bei solchen Kreditinstituten vorab besonders genau. Sollten Sie nur leiseste Zweifel hegen an der Seriosität des Angebots, entscheiden Sie sich lieber für Festgeld mit etwas schlechteren Konditionen, aber dafür garantierter Einlagensicherheit.

Direktbank oder Filialbank: Wo gibt es mehr Zinsen aufs Festgeld?

UnterschiedeAuf der Suche nach den besten Festgeld-Konditionen werden Sie den Angeboten verschiedenster Banken begegnen. Darunter werden sich aller Voraussicht nach sowohl klassische Filialbanken als auch moderne Direktbanken befinden. Doch bei welcher Art von Bank gibt es eigentlich tendenziell die besseren Zinsen? Und wodurch unterschieden sich die beiden zu Ihrer Auswahl stehenden Alternativen?

  • Filialbanken: Als klassische Filialbanken werden Kreditinstitute bezeichnet, die nach wie vor ein Netz an Filialen unterhalten, in denen Sie als Kunde vor Ort vorbeischauen und eine persönliche Beratung durch einen Bankberater in Anspruch nehmen können. Die meisten Filialbanken bieten mittlerweile jedoch neben dem herkömmlichen Service ebenso Onlinebanking an. Beim Festgeld werden Ihnen Filialbanken höchstwahrscheinlich meist weniger hohe Zinsen anbieten können als einige Direktbanken.
  • Direktbanken: Unter der Bezeichnung Direktbank werden Banken verstanden, die komplett auf eigene Bankfilialen verzichten. Durch diese schlanke Struktur werden Personalkosten in einer enormen Größenordnung eingespart. Diese Ersparnis geben viele Direktbanken an ihre Kunden weiter – in Form besonders attraktiver Zinsen aufs Festgeld.

Pauschal lässt sich jedoch nie sagen, ob nun eine Direktbank oder eine Filialbank die Nase vorn haben wird, was das beste Festgeldangebot angeht. Aus diesem Grund sollten Sie sich nicht scheuen, vor Ihrer Entscheidung einen Festgeldvergleich durchzuführen. Nur so erfahren Sie die tagesaktuellen Konditionen aller verfügbaren Anbieter und können zu einem fundierten Ergebnis kommen.

Sowohl bei Direktbanken als auch bei Filialbanken kann es grundsätzlich attraktive Zinsen aufs Tagesgeld geben, obgleich dies bei einer Direktbank zumindest wahrscheinlicher erscheint. Die beste Methode, um sich Klarheit zu verschaffen, ist ein Festgeldkonto-Vergleich.

Welche Alternativen gibt es zum Festgeld?

Festgeld 1 JahrFestgeld ist zwar eine beliebte Form der sicheren Geldanlage, aber längst nicht die einzige Option, die Ihnen offen steht. Deshalb sollten Sie vorab prüfen, ob nicht eine der Alternativen zum Festgeld für Ihre Situation die bessere Wahl ist. Sollte Ihnen eine tägliche Verfügbarkeit des Ersparten besonders wichtig sein, sollten Sie zu einem Tagesgeldkonto tendieren. Neben der höheren Flexibilität gegenüber dem Festgeld sind die Zinsen oftmals besser als Sie glauben mögen.

Sowohl Festgeld als auch Tagesgeld sind einem klassischen Sparbuch vorzuziehen. Das Sparbuch genoss zwar über Jahrzehnte hinweg einen Ruf als Koryphäe im Bereich der Geldanlage, mittlerweile gilt es jedoch selbst unter klassischen Sparern als renditeschwach. Nicht selten liegen die dort offerierten Zinsen unterhalb der Inflationsrate. Welche Alternativen bieten sich noch an? Investitionen in Immobilien als Geldanlage werden wohl nie aus der Mode kommen und können eine solide Säule in Ihrem persönlichen Bausteinsystem bilden. Je nachdem, wie risikofreudig Sie sind, bieten sich Geschäfte mit Aktien und Wertpapieren an. Wo hohe Rendite winkt, drohen – gerade für unerfahrene Anleger – jedoch auch hohe Verluste. Eine Möglichkeit der Risikominimierung stellt das Setzen auf Investmentfonds dar, welche Ihr Kapital auf verschiedene Aktien verteilen.

Wie kann ich beim Festgeld die Anlagedauer verlängern?

Beim Festgeld schließen Sie mit der Bank Ihrer Wahl zunächst einen Vertrag über die gemeinsam vereinbarte Anlagedauer beziehungsweise Laufzeit ab. Wenn Sie die Laufzeit gerne verlängern und Ihr Geld weiterhin bei derselben Bank belassen möchten, lässt sich dies unkompliziert in die Wege leiten. Meist wird das Kreditinstitut rechtzeitig vor Ablauf der Vertragslaufzeit sogar von sich aus kontaktieren, um auf die Möglichkeit der Verlängerung aufmerksam zu machen. Eine nachträgliche Verlängerung der Laufzeit wird mit dem Fachbegriff Prolongation genannt. Sollte Ihr Festgeld mit einem Anlagekonto direkt verknüpft sein, ist eine Verlängerung der Laufzeit meist sogar ganz bequem per Mausklick möglich. Bevor Sie diesen Schritt tätigen, sollten Sie sich durch einen Festgeldvergleich davon überzeugen, dass andere Banken mittlerweile nicht doch bessere Zinsen anbieten.

In 3 einfachen Schritten das richtige Festgeldkonto finden und beantragen

PfeilBevor Sie das erstbeste Angebot in Anspruch nehmen, das Ihnen attraktiv erscheint, empfehlen wir Ihnen eine systematische Herangehensweise an das Thema Festgeld. Verschaffen Sie sich im ersten Schritt einen Überblick, welche Angebote es aktuell gibt, und gehen Sie dann ins Detail, ehe Sie Ihre endgültige Entscheidung treffen. In nur drei einfachen Schritten finden Sie das perfekte Konto für Ihr Festgeld:

  1. Festgeldvergleich nutzen: Um nicht von Hand die Webseiten unzähliger Banken aufsuchen und dort nach den Konditionen für Festgeld schauen zu müssen, sollten Sie einen Festgeldvergleich benutzen, wie Sie ihn hier auf dieser Seite finden. Der Vorteil ist, Sie müssen lediglich ein paar wenige Daten wie den geplanten Anlagebetrag und die gewünschte Anlagedauer angeben und schon erhalten Sie per Mausklick eine tagesaktuelle Übersicht der Konditionen aller relevanten Anbieter im Bereich Festgeld.
  2. Bestes Festgeldkonto aussuchen: Nachdem Sie nun wissen, aus welchen Optionen Sie auswählen können, gilt es im zweiten Schritt die aufgelisteten Festgeldkonten genauer unter die Lupe zu nehmen. Es kann sich lohnen, dabei ins Detail zu gehen und nicht nur auf die Höhe des Zinssatzes, sondern auch auf weitere Aspekte zu achten. Welche das im Einzelnen sind, können Sie weiter oben in diesem Ratgeber nachlesen.
  3. Das Konto Ihrer Wahl beantragen: Sie haben Ihren Favoriten in Sachen Festgeld ermittelt? Dann gilt es jetzt nur noch, das Konto Ihrer Wahl zu beantragen. Um dies zu tun, gehen Sie über den Link in unserer Ergebnisübersicht auf die Webseite der Bank. Um das Festgeldkonto beantragen zu müssen, ist neben der Angabe einiger relevanter Daten eine Legitimation erforderlich. Wenn Sie Glück haben, können Sie diese an Ihrem Rechner per VideoIdent-Verfahren durchführen. Falls dies nicht möglich ist, müssen Sie mit dem althergebrachten PostIdent-Verfahren Vorlieb nehmen, das den Besuch einer Postfiliale erfordert.

Je nachdem, wie schnell die Bank Ihren Antrag bearbeitet, werden Sie im Idealfall schon wenige Tage später Ihre Kontounterlagen erhalten und können dann den angepeilten Geldbetrag als Festgeld anlegen.

Kann ich Festgeld vorzeitig kündigen? Im Gegensatz zu einer Verlängerung der ursprünglichen Laufzeit stellt sich eine Kündigung beim Festgeld als kompliziert heraus. Nur in wenigen Ausnahmesituationen wird sich die Bank dazu bereit erklären und wenn ja, müssen Sie mit dem Verlust sämtlicher bislang erwirtschafteten Zinsen rechnen.

Gibt es bei der Stiftung Warentest oder Öko Test einen Festgeld-Test?

FrageDie Entscheidung für ein Festgeldkonto will wohl überlegt sein. Schließlich binden Sie sich für mehrere Monate oder gar Jahre an den entsprechenden Anbieter und können Ihr Geld während der Laufzeit nicht einfach ohne weiteres wieder abziehen. Daher ist es sinnvoll, die Beurteilung einer unabhängigen Verbraucherschutzorganisation zu Rate zu ziehen, ehe Sie die endgültige Entscheidung treffen. Die Experten der Stiftung Warentest nehmen schon seit vielen Jahrzehnten nicht nur Produkte, sondern auch Finanzdienstleistungen aller Art unter die Lupe.

Sie können auf der Seite der Stiftung einen ausführlichen Festgeld-Test finden, in dem die Zinskonditionen von etwa 700 Festzinsanlagen mit Laufzeiten zwischen einem Monat und 10 Jahren einer kritischen Untersuchung unterzogen wurden. Anhand einer Tabelle können Sie erkennen, welcher Anbieter von Festgeld zu welcher nationalen Einlagensicherung hinzuzurechnen ist. Außerdem bekommen Sie eine Übersicht geliefert mit ausländischen Banken, von denen die Finanztest-Redakteure ausdrücklich abraten.

Den alle 2 Wochen aktualisierten Festgeldvergleich der Stiftung Warentest können Sie hier auf dieser Seite gegen eine geringe Gebühr herunterladen. Darüber hinaus möchten wir Ihnen noch diese Übersichtsseite der Stiftung Warentest ans Herz legen, auf der sich alles um Festgeld, Tagesgeld und Sparbriefe dreht.

Eine weitere zuverlässige Informationsquelle in Fragen des Verbraucherschutzes stellt das Magazin Öko Test dar, welches in der Vergangenheit schon das eine oder andere Finanzprodukt getestet hat. Einen reinen Festgeld-Test gibt es dort leider nicht. Sofern Sie sich aber generell für verschiedene Formen der Geldanlage interessieren, könnte dieser Artikel mit 34 Geldanlage-Angeboten im Test Ihnen einen Mehrwert bieten.

Die wichtigsten FAQs zum Thema Festgeld

In unserem ausführlichen Ratgeber haben wir darauf geachtet, die wichtigsten Punkte rund um das Thema Festgeld anzusprechen und zu erläutern. Vielleicht ist bei Ihnen dennoch die eine oder andere Frage offengeblieben. Für diesen Fall empfehlen wir Ihnen, in unseren FAQ-Bereich reinzuschauen. Hier haben wir die am häufigsten gestellten Fragen rund ums Festgeld aufgegriffen und liefern Ihnen kurze und prägnante Antworten.

FAQ

Worauf sollte ich beim Festgeldvergleich achten?

Ein Festgeldvergleich macht im Grunde genommen immer Sinn, denn auf diese Weise erhalten Sie im Nu einen Überblick über die tagesaktuellen Konditionen der verschiedenen Banken und können das für Ihre Situation beste Angebot auswählen. Achten Sie beim Vergleichen nicht nur auf die Höhe der Zinsen, sondern beispielsweise auch darauf, ob eine Mindestanlage oder Maximalanlage vorgeschrieben wird. Ebenso wichtig ist die Häufigkeit der Zinsausschüttung und ob diese direkt auf das Anlagekonto oder ein Referenzkonto erfolgt. Besser wäre die Auszahlung auf das Festgeldkonto, um den Zinseszinseffekt nutzen zu können. Achten Sie zudem darauf, welche Einlagensicherung beim jeweiligen Konto greift. Sofern die Identitätsfeststellung per VideoIdent-Verfahren durchgeführt werden kann, können Sie Ihr Festgeld umso schneller anlegen.

Wie funktioniert Festgeld?

Im Gegensatz zu manch anderer, teils hochkomplexer Form der Geldanlage funktioniert das Festgeld ganz einfach. Als Sparer legen Sie einen von Ihnen bestimmten Geldbetrag für eine gemeinsam mit der Bank vereinbarte Zeitspanne fest an. Das bedeutet, dass Sie sich dazu verpflichten, während der Laufzeit nicht auf das Ersparte zuzugreifen. Auf der anderen Seite garantiert Ihnen das Kreditinstitut dafür einen festen Zinssatz. Je länger die Vertragslaufzeit ist, desto höher wird tendenziell der Zinssatz sein. Die Zinsen werden Ihnen entweder am Ende der Laufzeit oder zu fixen Terminen währenddessen ausgezahlt, etwa quartalsweise. Je nach Bank gibt es hier unterschiedliche Regelungen.

Wann sollte ich Festgeld anlegen?

Grundsätzlich steht es Ihnen jederzeit frei, sich für die Anlageform Festgeld zu entscheiden und in Folge dessen ein Festgeldkonto bei einer Bank Ihrer Wahl zu eröffnen. Sie sollten natürlich vorab überlegen, ob Sie über genügend große Ersparnisse verfügen, damit dieser Schritt Sinn macht. Bedenken Sie, dass Sie das Geld für die Dauer der Anlage aus der Hand geben und nicht darauf zugreifen können. Sollte Ihr finanzielles Polster also eher knapp bemessen sein, könnte ein Tagesgeldkonto eine gute Alternative sein. Dort sind die Zinsen zumindest besser als auf einem Girokonto und eine tägliche Verfügbarkeit ist gegeben. Für langfristige Sparziele hingegen ist das Festgeld auf jeden Fall eine vernünftige Wahl.

Wie lang sollte ich Festgeld anlegen?

Sollte ich Festgeld 1 Jahr anlegen, sind 6 Monate eine gute Anlagedauer oder macht gar eine Laufzeit von 5 Jahren mehr Sinn? Diese Frage lässt sich nie pauschal beantworten, sondern Sie sollten immer die eigene Situation genau unter die Lupe nehmen und abwägen. Wie lange können Sie ohne Bauchschmerzen auf Ihr Erspartes verzichten? Wie wichtig ist Ihnen ein schneller Zugriff auf die Summe? Oder möchten Sie das Maximum an Zinsen herausholen und können problemlos mehrere Jahre das Geld aus der Hand geben? Experten halten eine Anlagedauer von 2 bis 3 Jahren für einen guten Kompromiss zwischen Flexibilität und Rendite. Hier erhalten Sie meistens schon einen ordentlichen Zinssatz, der bei noch längeren Laufzeiten oft gar nicht mehr wesentlich ansteigt.

Wer kann ein Festgeldkonto eröffnen?

Ein Festgeldkonto darf in Deutschland von Seiten des Gesetzgebers grundsätzlich jeder eröffnen, der ein Lebensalter von mindestens 18 Jahren erreicht hat und voll geschäftsfähig ist. Dies gilt sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen, ganz gleich welche juristische Unternehmensform diese aufweisen. Sollten Sie Festgeld gemeinsam mit Ihrem Ehepartner oder Lebenspartner anlegen wollen, lohnt es sich darüber nachzudenken, das Festgeldkonto als Gemeinschaftskonto zu eröffnen. Dies ist allerdings nicht bei jeder Bank möglich.

Was ist ein Freistellungsauftrag?

Um keine unnötigen Steuern auf den Ertrag Ihrer Geldanlage zahlen zu müssen, sollten Sie auf keinen Fall vergessen, einen Freistellungsauftrag in ausreichender Höhe zu erteilen. Dies müssen Sie als Kunde aktiv tun, sonst wird auf sämtliche Zinserträge automatisch durch die Bank der regulär fällige Anteil an Kapitalertragssteuer abgebucht und an das Finanzamt weitergeleitet. Als Sparer gilt für Sie jedoch, dass Kapitalerträge bis zu einer bestimmten Grenze steuerfrei sind. Formulare für die Erteilung eines Freistellungsauftrags bekommen Sie bei Ihrer Bank, heutzutage häufig online. Füllen Sie das Formular aus und senden Sie es an das Kreditinstitut, damit dieses die weiteren Maßnahmen einleiten kann.

Wie funktioniert das PostIdent- bzw. VideoIdent-Verfahren?

Sie haben mit unserem Festgeldvergleich ein passendes Konto gefunden und möchten dieses jetzt online bei der entsprechenden Bank beantragen? Damit Ihr Antrag angenommen werden kann, müssen Sie sich der Bank gegenüber legitimieren. Die Identitätsfeststellung kann zum Beispiel über das PostIdent-Verfahren laufen. Dabei drucken Sie die entsprechenden Unterlagen zu Hause aus und gehen damit zur nächstgelegenen Postfiliale, wo ein Mitarbeiter anhand Ihres vorgezeigten Personalausweises Ihre Identität bestätigt. Anschließend werden die Dokumente an die Bank weitergeleitet. Dadurch kann es einige Tage dauern, bis Sie die fertigen Kontounterlagen in Ihren Händen halten. Schneller geht es mit dem VideoIdent-Verfahren, das einige Banken beim Festgeld anbieten. Hierbei erfolgt die Identitätsfeststellung per einfachen Video-Chat mit einem Bankmitarbeiter. Sie müssen dazu noch nicht einmal das Haus verlassen.

Fazit: Festgeld vereint Sicherheit mit einer ordentlichen Rendite

Kritiker des Festgeldes werden an ihm genau die Dinge bemängeln, welche sich auf der anderen Seite als Vorteile herausheben lassen. Festgeld ist eine sichere Form der Geldanlage, wobei Sie sich auf der anderen Seite langfristig binden müssen. Die Rendite liegt, wenn Sie clever vorgehen und zum Beispiel mit unserem Festgeldvergleich nach den besten Konditionen Ausschau halten, in einem ordentlichen Bereich. Klar ist, dass Sie zum Beispiel mit Aktien- und Wertpapiergeschäften wesentlich höhere Erträge erzielen können. Dafür müssen Sie jedoch ein ungleich höheres Verlustrisiko in Kauf nehmen.

Festgeld gilt als echter Klassiker der Geldanlage und eignet sich perfekt für Sie, wenn Sie Ihr Geld für längere Zeit für sich arbeiten lassen möchten und sich dies aufgrund eines genügenden finanziellen Polsters erlauben können. Wer sehr knapp bei Kasse ist, sollte dagegen eher auf Lösungen wie ein Tagesgeldkonto setzen, da Sie dort im Notfall jederzeit problemlos an Ihr Geld herankommen. Beim Festgeld ist das, wenn überhaupt, dann nur unter Hinnahme beträchtliche Einbußen möglich.

Sollten Sie ernsthaftes Interesse am Thema Festgeld haben, sollten Sie die Tipps aus unserem Ratgeber auf jeden Fall gewissenhaft berücksichtigen. Nutzen Sie den Zinseszinseffekt und optimieren Sie Ihre Rendite auf diese Weise, indem Sie sich nur für Festgeldkonten entscheiden, bei denen schon während der Laufzeit mehrfach Zinsausschüttungen direkt auf das Anlagekonto erfolgen. Versuchen Sie, für sich selbst die optimale Balance zwischen attraktiven Zinsen und Flexibilität zu finden. Das Festgeld auf mehrere zeitlich abgestufte Konten zu verteilen ist für viele eine gute Lösung.