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Festgeldanlage 2020 – Jetzt vergleichen, die besten Zinsen ermitteln und Festgeld anlegen

Eine Festgeldanlage zählt zu den sichersten Arten der Geldanlage. Die gesetzliche Einlagensicherung sorgt bei Konten dieser Art dafür, dass Sie sich um Ihr Erspartes keine Sorgen machen müssen. Während Sie bei Alternativen wie dem Tagesgeld aufgrund eines variablen Zinssatzes ständig mit Zinssenkungen rechnen müssen, haben Sie bei einer Geldanlage in Festgeld für den gesamten Anlagezeitraum Planungssicherheit. Der einmal vereinbarte Zinssatz kann sich während des festgeschriebenen Zeitraums nicht mehr verändern. Dafür kommen Sie in Notfällen nicht so leicht an Ihr Geld dran.

Wenn eine Festgeldanlage für Sie interessant erscheint, sollten Sie sich zunächst informieren, welche Bank die besten Konditionen anbietet. Sie sollten nicht nur die Zinsen, sondern weitere Fakten bei Ihrem Festgeldanlage-Vergleich berücksichtigen. In unserem Ratgeber erfahren Sie mehr darüber. Mögliche offene Fragen beantworten wir in unserem FAQ-Bereich. Zuletzt informieren wir Sie über mögliche Festgeldanlage-Tests der Stiftung Warentest und von Öko Test.

Begriffsdefinition: Was ist eine Festgeldanlage?

Sie haben einen gewissen Betrag übrig, den Sie aktuell nicht benötigen und sicher sowie gewinnbringend anlegen können? Eine Festgeldanlage ist in diesem Fall eine gute Option für Sie. Ein Festgeldkonto bietet Ihnen ein Höchstmaß an Sicherheit, genauso wie Sie es vom klassischen Sparbuch kennen. Im Gegensatz zu diesem können Sie eine gute Rendite erzielen, wenn Sie Festgeld anlegen. Wichtig ist, dass Sie aufmerksam vergleichen, ehe Sie sich für einen Anbieter entscheiden.

Die Festgeldanlage zeichnet sich dadurch aus, dass Sie – wie der Name es bereits erahnen lässt – Ihr Geld fest einer Bank anvertrauen. Dies gilt für einen gemeinsam festgelegten Zeitraum. Je länger Sie diese Anlagedauer wählen, desto höher sind die Festgeldzinsen tendenziell. Sie müssen nicht befürchten, dass sich diese wie beim Tagesgeld tagtäglich ändern. Die Zinsen bei einer Festgeldanlage sind für die gesamte Zeit der Geldanlage festgeschrieben. Je häufiger die Zinsgutschriften überwiesen werden, desto mehr können Sie von einem Zinseszinseffekt profitieren. Der einzige Nachteil beim Festgeld ist, dass keine tägliche Verfügbarkeit gegeben ist, sondern Sie den Geldbetrag für den Zeitraum der Anlage komplett aus der Hand geben. Deshalb sollten Sie zusätzlich einen angemessenen finanziellen Puffer für etwaige Notfälle haben.

Entscheiden Sie sich für eine Festgeldanlage, wenn Sie Ihr Erspartes sicher und vergleichsweise lukrativ anlegen möchten. Wenn Sie Festgeld anlegen, erhalten Sie einen garantierten Zinssatz für die gesamte Anlagedauer. Auf der anderen Seite verzichten Sie darauf, täglich auf das Geld zugreifen zu können.

Wie benutze ich den Festgeldanlage-Vergleich?

FestgeldanlageAls Verbraucher stellt sich für Sie allen voran die Frage: Bei welcher Festgeldanlage bekomme ich die meisten Zinsen? Auf der Jagd nach der höchsten Rendite können Sie zum einen selbstständig auf die Suche nach passenden Angeboten gehen und im Internet recherchieren. Oder Sie nutzen die einfachere Möglichkeit, unseren Festgeldanlage-Vergleich zu nutzen. Sie müssen lediglich einige Informationen in die Suchmaske eingeben und erhalten kurz darauf ein maßgeschneidertes Ergebnis. Nutzen Sie folgende Vorgehensweise:

  1. Tragen Sie in das erste Feld der Suchmaske den Anlagebetrag ein. Die Höhe der Festgeldanlage ist wichtig, um geeignete Angebote zu erhalten.
  2. Als nächstes müssen Sie noch die gewünschte Anlagedauer auswählen. Sie können aus einer kurzen Anlagedauer von wenigen Monaten bis hin zu mehreren Jahren auswählen. Generell ist eine Anlagedauer von einigen Jahren sinnvoll, da Sie handlungsfähiger bleiben und dennoch eine ordentliche Rendite erzielen.
  3. Starten Sie den Festgeldanlage-Vergleich durch einen Mausklick auf den entsprechenden Button. Im Hintergrund startet die Suche nach aktuellen Angeboten, die Ihnen auf dem Bildschirm angezeigt werden.
  4. Aus der Ergebnisliste müssen Sie nur noch das Konto auswählen, das Sie für Ihre zukünftige Festgeldanlage nutzen möchten. An erster Stelle wird das Festgeldkonto mit den höchsten Zinsen aufgeführt. Schauen Sie nicht nur auf den Zinssatz, sondern berücksichtigen Sie bei Ihrem Vergleich Aspekte wie die Art der Einlagensicherung und die Häufigkeit der Zinsausschüttungen.
  5. Sie haben Ihre Entscheidung getroffen und möchten das Konto Ihrer Wahl beantragen? Über die Schaltfläche „zur Bank“ gelangen Sie zu den entsprechenden Online-Formularen.
  6. Füllen Sie alles ordnungs- und wahrheitsgemäß aus. Sie müssen nur noch Ihre Identität nachweisen. Das ist bei einigen Banken über einen Videochat mit einem Mitarbeiter (VideoIdent-Verfahren) möglich, bei anderen Kreditinstituten hingegen über das klassische PostIdent-Verfahren.

Je nach Verfahren bei der Bank Ihrer Wahl, liegen Ihre vollständigen Kontounterlagen nach wenigen Werktagen bei Ihnen im Briefkasten. Haben Sie jedoch etwas Geduld, da die Bearbeitung in der Bank ein paar Tage in Anspruch nehmen kann. Beim PostIdent-Verfahren müssen Sie mit einer zusätzlichen Verzögerung durch den Postweg rechnen. Nachdem Ihr neues Konto freigeschaltet wurde, können Sie mit Ihrer Festgeldanlage loslegen und den angedachten Betrag überweisen.

Für wen lohnt sich die Geldanlage in Festgeld?

Schon gewusst?Eine Festgeldanlage ist nicht für jeden Menschen eine empfehlenswerte Form der Geldanlage. Es kommt darauf an, wie sich Ihre persönliche und finanzielle Lage derzeit gestaltet. Sofern Sie etwas Geld übrighaben, auf das Sie auf Ihrem Girokonto keine Zinsen erhalten, stellt die Festgeldanlage als langfristige Geldanlage ohne Zugriff eine interessante Möglichkeit dar.

Verbraucherschützer sprechen die Empfehlung aus, dass Sie etwa zwei bis drei Monatsgehälter an finanziellem Puffer haben sollten, auf das Sie zu jeder Zeit zugreifen können. Dieses Geld können Sie zum Beispiel auf einem Tagesgeldkonto parken, um wenigstens geringfügige Zinsen zu erhalten. Alles, was darüber hinausgeht, ist auf einem lukrativen Festgeldkonto besser aufgehoben. Eine mittlere Laufzeit ist eine gute Wahl. Schauen Sie, ab welchem Anlagezeitraum es attraktive Zinsen gibt, und wägen Sie ab, wie viele Jahre Laufzeit für Sie vertretbar sind.

Welche Vorteile und Nachteile bringt eine Festgeldanlage mit sich?

Eine Festgeldanlage hat ihre Vorzüge, aber auch ihre Schattenseiten. Die wichtigsten Pro- und Contra-Argumente haben wir übersichtlich einander gegenübergestellt. Wägen Sie in aller Ruhe ab, ob Sie Festgeld anlegen möchten, oder vielleicht zu anderen Lösungen tendieren.

  • Eine Festgeldanlage zählt zu den sichersten Anlageformen
  • Fester Zinssatz garantiert über die komplette Anlagedauer
  • Bei langer Anlagedauer wesentlich höhere Zinsen als beim Tagesgeld
  • Laufzeit lässt sich frei auswählen von ein paar Monaten bis zu mehreren Jahren
  • Keinerlei Kontoführungsgebühren
  • Leicht verständliche Form der Geldanlage
  • Meist ist nur eine geringe Mindestanlage nötig – oder gar keine
  • Attraktive Neukundenangebote von manchen Banken
  • Keine tägliche Verfügbarkeit wie beim Tagesgeld
  • Im Ernstfall kaum eine Möglichkeit, spontan an Ihr Erspartes zu kommen
  • Verglichen mit den Renditechancen an der Börse nicht so lukrativ

Es gibt keine Geldanlage, bei der es nur positive Aspekte gibt. Deshalb ist es so wichtig, genau hinzuschauen und die Variante auszuwählen, die für Ihre persönliche Lebenssituation die beste Wahl darstellt. Weiterhin spielt es eine Rolle, wie risikofreudig Sie sind und wie gut Sie sich beispielsweise mit den Mechanismen des Aktien- und Wertpapierhandels auskennen. Sollten Sie zu den finanztechnischen Laien gehören, sollten Sie nicht auf riskante Börsengeschäfte setzen, sondern auf eine solide und sichere Lösung wie die Festgeldanlage.

Wenn Sie die wichtigsten Ratschläge aus unserem Ratgeber beherzigen, sollten sich die möglichen Fehler reduzieren. Festgeld ist leicht verständlich und zu 100 Prozent transparent. Vor allem wissen Sie von Anfang an, worauf Sie sich einlassen. Sie wählen selbstständig die Anlagedauer und den Betrag aus und können beim Vertragsabschluss ausrechnen, wie hoch Ihre Rendite sein wird. Im Gegensatz zu den schwankenden Zinssätzen beim Tagesgeld können Sie mit verlässlichen Zahlen planen. Haben Sie genügend finanziellen Puffer auf Ihrem Giro- oder Tagesgeldkonto, auf den Sie zum Beispiel zugreifen können, wenn unvermittelt eine neue Waschmaschine angeschafft werden muss, dann haben Sie alles richtig gemacht.

Welche Vergleichskriterien sollten Sie beachten, wenn Sie Festgeld anlegen wollen?

Festgeldanlage VergleichBevor Sie unseren Onlinerechner für Ihren Festgeldanlage-Vergleich nutzen, ist es wichtig, dass Sie sich vorab ein wenig informieren. Um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten, ist es von entscheidender Bedeutung, beim Vergleich auf die richtigen Aspekte zu achten. Wir stellen Ihnen im Folgenden die relevanten Vergleichskriterien vor, die bei einer Festgeldanlage eine Rolle spielen. Unser Tipp: Legen Sie sich eine Checkliste mit den einzelnen Kriterien bereit, die Sie Schritt für Schritt abhaken können.

  • Wie hoch ist der Zinssatz? Am wichtigsten ist die Höhe des Zinssatzes, schließlich wollen Sie durch Ihre Festgeldanlage eine ordentliche Rendite erhalten. Je höher der Zinssatz angesiedelt ist, desto besser stehen Ihre Erfolgschancen.
  • Wie oft erfolgt die Auszahlung einer Zinsgutschrift? Neben der Höhe des Zinssatzes gibt es einen weiteren Erfolgsfaktor: Die Häufigkeit der Zinsausschüttungen. Bei manchem Konto erfolgt die Zinsgutschrift endfällig, was bedeutet, dass die Zinsen nur einmal zum Ende der Laufzeit ausgezahlt werden. Bei anderen Konten wiederum erhalten Sie halbjährliche, vierteljährliche oder monatliche Zinsgutschriften auf das Festgeldkonto. Für Sparer gilt: Je öfter, desto besser. Durch jede Überweisung von Zinserträgen steigt der Gesamtbetrag auf dem Konto, der beim nächsten Mal komplett mitverzinst wird. Das Resultat wird als Zinseszinseffekt bezeichnet.
  • Wie sieht die Zinsstaffel aus? Die verschiedenen Banken haben bei der Festgeldanlage unterschiedliche Zinsstaffeln festgelegt. Diesen Staffeln können Sie entnehmen, bei welcher Laufzeit Sie welcher Zinssatz erwartet. Als Faustregel können Sie sich merken: Je länger die Laufzeit, desto höhere Zinsen gibt es. Je nachdem, wie lange Sie Ihr Geld anlegen möchten, können andere Banken interessanter sein.
  • Gibt es Einlagebeschränkungen? Bei der Festgeldanlage gilt es, genau hinzusehen, inwieweit bei für Sie in Frage kommenden Konten Einlagebeschränkungen bestehen. Dies kann bedeuten, dass eine Mindestanlage oder eine Höchstanlage seitens der Bank festgelegt ist. Nicht selten ist beides der Fall. Konkret bedeutet das, dass Sie etwa bei einer Mindestanlage von 100 Euro mindestens diesen Betrag einzahlen müssen, um das Festgeldkonto eröffnen zu können. Eine Höchstanlage von 50.000 Euro zum Beispiel besagt, dass auf einem solchen Konto nicht mehr als diese Summe angelegt werden darf. Im Zweifelsfall müssen Sie mehrere Konten für Ihre Festgeldanlage parallel zueinander eröffnen.
  • Welche Einlagensicherung greift im Ernstfall? Zwar ist es bei den meisten Banken äußerst unwahrscheinlich, dass in absehbarer Zeit eine Pleite droht, doch gerade nach der großen Finanzkrise 2008 sind Sparer vorsichtiger geworden. Jede Festgeldanlage im europäischen Raum ist durch die gesetzliche Einlagensicherung abgesichert, die bis zu Beträgen von 100.000 Euro pro Person und Bank gilt. Zusätzlich gibt es in einigen Ländern wie Deutschland freiwillige, darüber hinaus gehende Einlagensicherungssysteme. Experten raten dazu, eine Bank auszuwählen, die Ihren Sitz in einem „stabilen“ Land hat.
  • Bestehen Kündigungsmöglichkeiten? Das Thema vorzeitige Kündigung ist bei einer Festgeldanlage das heißeste Eisen. Sie werden bei vielen Banken sehr schlechte Karten haben, eine kundenfreundliche Kündigungsoption in den Vertrag mit aufnehmen zu lassen. Einige Kreditinstitute werden sich darauf einlassen, dass Sie unter bestimmten Umständen an Ihr Erspartes auf dem Festgeldkonto herankommen. Sie werden dies jedoch teuer erkaufen müssen in Form von spürbaren Verlusten, insbesondere im Hinblick auf die möglicherweise bereits erwirtschafteten Zinsen.

Am besten ist es, wenn Sie nicht in die Lage kommen, Ihre Festgeldanlage vorzeitig kündigen zu müssen. Daher sollten Sie in Bezug auf den Betrag und die Laufzeit lieber ein wenig vorsichtiger sein als zu euphorisch. Der goldene Mittelweg ist wie so oft die beste Lösung.

Wo gibt es die besten Zinsen für Festgeld? Bei welcher Bank Ihre Festgeldanlage am besten aufgehoben ist, lässt sich pauschal schwer sagen. Es kommt auf Ihre individuelle Situation und die aktuellen Angebote der Banken an. Überlegen Sie sich, wie viel Geld Sie anlegen wollen und für welchen Zeitraum. Danach nutzen Sie unseren praktischen Festgeldanlage-Vergleich, um sich die derzeitigen Konditionen der verschiedenen Anbieter anzeigen zu lassen. So entgeht Ihnen kein Konto und Sie haben einen Überblick.

Glossar zum Thema Festgeldanlage

Anlagebetrag

Eine entscheidende Bedeutung kommt bei der Festgeldanlage dem Anlagebetrag zu. Damit wird die Summe bezeichnet, die Sie auf dem zukünftigen Festgeldkonto fest anlegen möchten. Bedenken Sie, dass Sie unter normalen Umständen während der Laufzeit nicht oder nur sehr schwierig an dieses Geld herankommen. Aus diesem Grund sollte der Anlagebetrag erst nach sorgfältiger Überlegung und Kalkulation beschlossen werden. Klar ist: Je höher Ihr Anlagebetrag ist, desto höher kann auch die potenzielle Rendite ausfallen. Einige Banken haben bestimmte Vorgaben, wie hoch der Anlagebetrag mindestens oder höchstens sein darf.

Anlagezeitraum

Ebenso wichtig wie der Anlagebetrag ist der Anlagezeitraum, den Sie bei der Festgeldanlage frei auswählen können. Bei der Laufzeit gibt es eine Reihe von Möglichkeiten – von einem Monat bis zu mehreren Jahren. Finanzexperten raten dazu, sich für Zeiträume von etwa einem Jahr bis zu drei Jahren zu entscheiden. Dies hat den einfachen Grund, dass Sie vergleichsweise flexibel und handlungsfähig bleiben, sich aber gleichzeitig in einem Bereich bewegen, für den es ordentliche Zinssätze gibt. Bei einem sehr kurzen Anlagezeitraum werden die Zinsen so niedrig sein, dass Sie oft sogar mit einem Tagesgeldkonto besser fahren – bei völliger Flexibilität und täglicher Verfügbarkeit des Geldes.

Zinsgutschrift

Wenn Sie einen Festgeldanlage-Vergleich durchführen, empfiehlt es sich, nicht nur die Höhe der Zinsen im Blick zu behalten. Ebenso aufschlussreich ist es, zu vergleichen, wie häufig die verschiedenen Banken Zinsgutschriften auf Ihr Konto überweisen. Bei einer Zinsgutschrift handelt es sich in diesem Falle um nichts Anderes als die Überweisung Ihrer mit dem Festgeldkonto erzielten Zinsgewinne. Die Kreditinstitute haben unterschiedliche Vorgehensweisen. Manche erteilen Ihnen nur einmal am Ende des Anlagezeitraums eine Zinsgutschrift, andere tun dies halbjährlich oder vierteljährlich. Bei einigen Banken erhalten Sie Monat für Monat Ihre Zinsgewinne gutgeschrieben. Im Hinblick auf den Zinseszinseffekt sind solche Konten die beste Wahl.

Zinseszinseffekt

Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Festgeldanlage, bei der Sie jeden Monat Ihre erwirtschafteten Zinsgewinne auf das Konto gutgeschrieben bekommen. Dadurch wächst der Gesamtbetrag, der auf dem Festgeldkonto zu finden ist, jeweils stetig an. Der neue Gesamtbetrag wird erneut in voller Höhe verzinst, wodurch die Zinsgewinne weiter ansteigen. Sie profitieren zusätzlich im Vergleich zu Konten, bei denen beispielsweise nur einmal jährlich eine Zinsgutschrift erteilt wird. Je größer die Gesamtsumme ist, desto stärker kann sich auch der Zinseszinseffekt bemerkbar machen.

Mindestanlage

Die Mindestanlage ist der Betrag, der von der Bank als Festgeldanlage mindestens verlangt wird, um ein solches Konto eröffnen zu können. Hierzu gibt es nicht etwa Bestimmungen seitens des Gesetzgebers, sondern jede Bank regelt diesen Punkt für sich selbst. Es kann beträchtliche Unterschiede geben. Während einige Kreditinstitute sehr niedrig ansetzen und teils nur wenige hundert Euro Mindestanlage verlangen, ist die Hürde anderswo höher. Wenn Sie einen vergleichsweise geringen Betrag für die Festgeldanlage vorgesehen haben, sollten Sie bei einem Vergleich der Konten direkt auf dieses Detail achten.

Höchstanlage

Die Höchstanlage steht im Kontrast zur Mindestanlage. Bei der Maximalanlage geht es darum, dass viele Banken beim Festgeld nach oben hin ebenfalls eine Grenze setzen, wie viel Geld Sie auf einem einzelnen Konto anlegen dürfen. Häufig handelt es sich um eine Summe in der Größenordnung von 100.000 Euro, was für die meisten kleinen Sparer ohnehin unerheblich sein dürfte. Noch größere Beträge sollten Sie ohnehin lieber nicht auf einem einzigen Konto parken, da sonst schlimmstenfalls die gesetzliche Einlagensicherung nicht mehr greift. Sollte die Höchstanlage noch niedriger angesetzt sein, kann es eine Lösung sein, das Ersparte auf zwei Festgeldkonten aufzuteilen.

Prolongation

Der Begriff Prolongation taucht im Finanzwesen häufiger auf, wenn es um die Verlängerung von Kreditverträgen geht. Aber auch beim Thema Festgeldanlage kommt er gegebenenfalls zum Tragen. Nach dem Ablauf des Anlagezeitraums haben Sie nicht nur die Option, sich das Geld mitsamt den erwirtschafteten Zinsen auf Ihr Verrechnungskonto auszahlen zu lassen. Sie können die Gesamtsumme ebenso gut erneut anlegen. Dieser Vorgang nennt sich Prolongation. Prüfen Sie rechtzeitig vor dem Ablauf der Laufzeit, ob eine automatische Verlängerung Bestandteil des Vertrages ist oder ob Sie diese manuell vornehmen müssen, falls Sie es wünschen.

Verrechnungskonto

Wenn Sie eine Festgeldanlage im Sinn haben, benötigen Sie dazu nicht nur ein Festgeldkonto bei einer Bank Ihrer Wahl, sondern ebenso ein Verrechnungskonto. Dieses wird mit dem Festgeldkonto gekoppelt, sodass Sie die gewünschte Summe an Erspartem von dort auf Ihr Festgeldkonto überweisen können. Auf das bei der Bank angegebene Verrechnungskonto werden am Ende der Laufzeit der Gesamtbetrag und die erzielten Zinsen überwiesen, sofern es keine automatische Prolongation gibt. Als Referenzkonto können Sie Ihr herkömmliches Girokonto verwenden, um kein zusätzliches Konto beantragen zu müssen.

Einlagensicherung

Immer, wenn es um Geldanlagen geht, spielt das Thema Sicherheit eine große Rolle. Nichts wäre ärgerlicher, als durch eine Bankenpleite die gesamte Festgeldanlage zu verlieren. Vor einem solchen Horrorszenario müssen Sie sich bei dieser Anlageform im üblichen Umfang keine Sorgen machen. Denn bei Festgeldkonten im europäischen Raum greift eine gesetzliche Einlagensicherung, die Geldanlagen bis zu einer Gesamtsumme von 100.000 Euro pro Person und Bank absichert. Sogar noch höhere Beträge sind in vielen Fällen vor einem Verlust im Fall einer Bankenpleite sicher, da es beispielsweise in Deutschland zusätzliche, auf freiwilliger Basis eingeführte Sicherungssysteme gibt. Experten raten jedoch, eine Festgeldanlage nur bei Anbietern aus stabilen europäischen Ländern zu platzieren.

Was ist die beste Laufzeit für eine Festgeldanlage?

Die Laufzeit ist kein unwichtiger Faktor bei einer Festgeldanlage. Von der Festlegung dieser Zeitspanne hängt es unter anderem ab, mit welchem Zinssatz Sie rechnen können. Generell können Sie davon ausgehen, dass die Banken Sie tendenziell für längere Laufzeiten mit höheren Zinsen belohnen werden.

Wenn Sie einen ausreichend großen finanziellen Puffer haben, spricht wenig dagegen, eine längerfristige Festgeldanlage zu platzieren. Entschließen Sie sich dazu, der Bank Ihr Erspartes für mehrere Jahre statt nur für wenige Monate anzuvertrauen, werden Sie in der Regel mit einem attraktiveren Zinssatz rechnen können.

Wenn Sie finanziell eher nicht so auf Rosen gebettet sind, kann es sich als riskant erweisen, einen zu großen Betrag für zu lange Zeit in eine Festgeldanlage zu geben. Sie können auf dieses Geld – anders als zum Beispiel beim Tagesgeld – nicht einfach zwischendurch zugreifen im Notfall. Planen Sie eine ausreichend große Summe so ein, dass Sie flexibel darauf Zugriff haben. Zu lange Festgeldanlagen lassen Sie weiterhin zu unflexibel werden. Sie können schlimmstenfalls erst nach Jahren auf aktuelle Marktentwicklungen reagieren. Der Königsweg liegt wie so häufig in der goldenen Mitte.

Eine gute Wahl sind meist Festgeldanlagen mit etwa zwei bis drei Jahren Laufzeit. Dies ist lang genug, um eine ordentliche Rendite zu erzielen, aber ebenso kurz genug, um nicht zu unflexibel zu werden. Sie alleine entscheiden, welcher Anlagezeitraum für Sie geeignet ist.

Wodurch wird der Zinssatz bei einer Festgeldanlage beeinflusst?

Jede Bank legt individuell den Zinssatz für ihre Festgeldkonten fest. Eine wichtige Rolle spielt jedoch der aktuelle Marktzins. Dieser wird von der Europäischen Zentralbank (EZB) beschlossen. Er hat große Auswirkungen darauf, wie die Kreditinstitute kalkulieren. Hat die EZB eine Phase niedriger Zinsen eingeläutet, können Sie davon ausgehen, dass Sie mit einer Festgeldanlage keine üppige Rendite einstreichen können – im Gegensatz zu Zeiten hoher Zinsen. Trotzdem gibt es immer Möglichkeiten, ein für die jeweiligen Rahmenkonditionen attraktives Angebot zu finden.

Der Zinssatz einer einzelnen Festgeldanlage wird nicht allein von der Politik der EZB beeinflusst, sondern es kommen noch weitere Faktoren hinzu. Je nach Betrag und Anlagedauer können sich durch die Zinsstaffel der verschiedenen Banken unterschiedliche Optionen ergeben. Beim Festgeld bleibt der einmal vereinbarte Zinssatz für die komplette Anlagedauer stabil. Wenn das Zinsniveau in den Keller sackt, profitieren Sie von dieser Tatsache. Unser Festgeldanlage-Vergleich ermittelt die besten Varianten für Sie!

Wann erhalte ich die Festgeld-Zinsen überwiesen?

VorteileVon Festgeldanlage zu Festgeldanlage gibt es teils beträchtliche Unterschiede, was die Häufigkeit der Zinsausschüttung angeht. Die Zinszahlungstermine variieren mitunter stark, weshalb Sie schon vor der Beantragung eines Festgeldkontos auf diesen Punkt besonders genau schauen sollten. Grundsätzlich kann die Bank die Intervalle der Zinsgutschriften vollkommen frei festlegen. Zu den üblichen Zinsausschüttungsvarianten zählen:

  • Zinsgutschrift am Ende der Laufzeit
  • Jährliche Zinsgutschrift
  • Halbjährliche Zinsgutschrift
  • Vierteljährliche Zinsgutschrift
  • Monatliche Zinsgutschrift

Wie Sie an dieser Auflistung bereits erkennen können, sind Ihre Auswahlmöglichkeiten tatsächlich sehr vielfältig. Um als Bankkunde vom Zinseszinseffekt zu profitieren, den wir Ihnen an anderer Stelle in diesem Artikel expliziter erläutert haben, empfehlen wir Ihnen eine Festgeldanlage mit einer möglichst häufigen Zinsgutschrift.

Bei welcher Bank ist meine Festgeldanlage sicher?

In vielen Fällen ist es problematisch, beim Thema Geldanlage von absoluter Sicherheit zu sprechen. Eine solche Sicherheit gibt es wohl in keinem Lebensbereich. Dennoch können wir Ihnen versichern, dass Sie sich mit der Festgeldanlage für eine Form der Geldanlage entscheiden, die kaum sicherer sein könnte. Genauso wie beim Tagesgeld existieren hier nämlich besondere Sicherungssysteme, die im ohnehin eher unwahrscheinlichen Fall einer Bankenpleite zum Tragen kommen. Diese Mechanismen wurden auf europäischer Ebene installiert, so dass sie sich nicht alleine auf deutsche Geldhäuser und deren Festgeldkonten beschränken.

Hinsichtlich der europäischen Einlagensicherung gilt: Kleinsparer sind besonders umfassend abgesichert. So gilt die Regelung, dass Einlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro geschützt sind. Das bedeutet, dass falls die entsprechende Bank tatsächlich zahlungsunfähig ist, die Einlagensicherung einspringt und Ihnen das verloren geglaubte Geld wiedererstattet. Entscheiden Sie sich für eine Bank in Deutschland oder einigen anderen Ländern, können Sie durch auf freiwilliger Basis erweiterte Sicherungssysteme sogar bei noch deutlich höheren Beträgen ruhig schlafen. Wie hoch die Einlagensicherung im jeweiligen Fall ist und welches System greift, entnehmen Sie der Detailbeschreibung eines jeden Kontos.

Unser Tipp: Bevorzugen Sie renommierte Banken und nehmen Sie von Angeboten aus instabilen Ländern lieber Abstand, selbst wenn diese mit verlockenden Konditionen daherkommen sollten.

Ist bei der Festgeldanlage ein Gemeinschaftskonto möglich?

Wenn Sie gemeinsam mit einer anderen Person – üblicherweise wird es sich dabei um Ihren Ehepartner oder festen Lebenspartner handeln – Festgeld anlegen möchten, stellt sich ein Konto mit nur einem eingetragenen Kontoinhaber schnell als unpraktisch heraus. Schließlich wäre es angenehmer, wenn beide Kontoinhaber jederzeit alle mit dem Festgeldkonto verbundenen Angelegenheiten erledigen könnten. Daher stellt sich die Frage: Ist bei der Festgeldanlage ein Gemeinschaftskonto möglich?

Zwar bieten längst nicht alle Banken eine Festgeldanlage auf einem Gemeinschaftskonto an, einige jedoch schon. Sollte Ihnen dieser Punkt am Herzen legen, raten wir Ihnen dazu, schon beim Vergleichen genau hinzuschauen. Erleichtern Sie sich Ihren Alltag, indem Sie beide Partner gleichberechtigt als Kontoinhaber eintragen lassen. Es versteht sich von selbst, dass hierfür ein entsprechendes Vertrauen einander gegenüber vorhanden sein sollte.

Ist ein Tagesgeldkonto neben einem Festgeldanlage sinnvoll?

Geldanlage FestgeldFinanzexperten raten stets dazu, die finanziellen Mittel möglichst breit zu streuen. So ist es zweifelsohne eine sinnvolle Überlegung, sich nicht nur auf ein Festgeldkonto zu konzentrieren, sondern andere Anlageformen mit in die Überlegungen einzubeziehen. Eine davon könnte das Tagesgeld sein, das im Vergleich zum Festgeld andere Vorzüge zu bieten hat.

Während sich die Festgeldanlage vor allem für längerfristige Überlegungen eignet, ist ein Tagesgeldkonto eine gute Wahl, wenn Sie kurzzeitig Geld parken oder für kleinere und mittelgroße Anschaffungen etwas ansparen möchten. Der große Vorteil des Tagesgelds liegt darin, dass Sie sich im Gegensatz zum Festgeld nicht für eine bestimmte Laufzeit fest verpflichten. Das bedeutet, Sie können im Bedarfsfall jeden Tag auch kurzfristig auf Ihr Erspartes zurückgreifen. Dafür bekommen Sie in Form des variablen Zinssatzes, der sich theoretisch ebenfalls täglich ändern kann, weniger Planungssicherheit.

Zusammenfassend betrachtet lässt sich sagen: Eine Kombination aus einer Festgeldanlage und einem Tagesgeldkonto ist eine sehr gute Idee. Alles Geld, das Sie als finanziellen Puffer für Notlagen benötigen könnten, sollten Sie auf dem Tagesgeldkonto belassen. Der Rest kann längerfristiger als Festgeld angelegt werden, wo es bei entsprechend langen Laufzeiten deutlich bessere Zinsen gibt.

Wie funktioniert die Zinstreppe bei einer Festgeldanlage?

Sie möchten gerne längerfristig Ihr Erspartes in Festgeld anlegen, wollen aber nicht zu viel an Flexibilität einbüßen? Für dieses Dilemma gibt es eine einfache etablierte Lösung. Die Rede ist von der sogenannten „Zinstreppe“. Deren Geheimnis liegt darin begründet, dass Sie die Ihnen zur Verfügung stehende Gesamtsumme gestaffelt anlegen.

So geht es bei der Zinstreppe darum, den Gesamtbetrag in mehrere, gleich große Summen aufzuteilen. Das können zum Beispiel drei Mal 2.000 Euro sein. Nun beantragen Sie ein Festgeldkonto mit einem Jahr Laufzeit, ein weiteres mit zwei Jahren Laufzeit und ein drittes mit drei Jahren Laufzeit. Durch diese Vorgehensweise werden jedes Jahr 2000 Euro zuzüglich der erwirtschafteten Zinsen wieder frei, die Sie wiederum neu anlegen können, sollte das Geld nicht für andere Zwecke benötigt werden. Nutzen Sie einen Festgeldanlage-Vergleich zur Ermittlung der besten Konditionen.

Die Strategie der Zinstreppe hat den Vorteil, dass Sie spürbar flexibler bleiben, ohne komplett auf hohe Zinsen verzichten zu müssen. Sie gehen gewissermaßen einen Spagat zwischen Flexibilität und Rendite ein. Dabei können Sie zu jeder Zeit hochrechnen, wie viel Ihnen die einzelnen Konten an Zinsgewinnen einbringen. Es gibt einiges, das für diese Strategie bei der Festgeldanlage spricht – gerade für Sparer, die über nicht so große Finanzreserven verfügen.

Was ist besonders wichtig bei einer Festgeldanlage?

Bitte genau hinschauenWir haben Ihnen an anderer Stelle in diesem Ratgeber zwar schon eine Auflistung an Vergleichskriterien für die Auswahl der passenden Festgeldanlage präsentiert. Im Folgenden kommen wir nochmals genauer auf die drei entscheidenden Aspekte zu sprechen, die besonders relevant sind. Auf diese Punkte sollten Sie achten, wenn Sie Festgeld anlegen wollen und das möglichst gewinnbringend, sicher und dennoch nicht zu unflexibel:

  • Zinsen: Die Höhe der Zinsen spielt eine maßgebliche Rolle bei der Auswahl einer Festgeldanlage. Der Zinssatz ist ein ausschlaggebender Faktor und sollte sich in einem vernünftigen Bereich bewegen. Hierauf hat nicht selten die Zinsstaffel Einfluss, die mit der Laufzeit zusammenhängt. Überprüfen Sie zudem, wie häufig die Zinsen ausgeschüttet werden. Das kann durch Nutzung des Zinseszinseffekts einen zusätzlichen Einfluss darauf haben, wie viel Zinsen Sie kassieren während der gesamten Anlagedauer.
  • Laufzeit: Die Wahl der Laufzeit hat Einfluss auf die Höhe des Zinssatzes und damit die Rendite, die Sie mit Ihrer Festgeldanlage erzielen. Da die Banken längere Laufzeiten mit höheren Zinssätzen belohnen, sollten Sie Ihr Erspartes nicht zu kurz auf einem Festgeldkonto anlegen. Auf der anderen Seite birgt eine zu lang gewählte Laufzeit das Risiko, dass Sie zu unflexibel werden. Weiterhin haben Sie ein Problem, sollten Sie während der Anlagedauer auf das Geld zurückgreifen müssen, etwa aufgrund einer größeren Investition, die plötzlich notwendig wird. Wägen Sie daher mit viel Bedacht ab, wie lange Sie die Laufzeit Ihrer Festgeldanlage wählen.
  • Kündigungsoptionen: Neben dem Thema Zinsen und der Festlegung einer adäquaten Laufzeit sollten Sie sich vorab mit möglichen Kündigungsoptionen beschäftigen, ehe Sie ein Festgeldkonto beantragen. Sehen Sie genau hin, inwieweit es bei den einzelnen Banken möglich ist, das Konto vorzeitig zu kündigen und mit welchen Einbußen dies gegebenenfalls verbunden ist. Zwar gilt bei einer Festgeldanlage, dass vorzeitige Kündigungen nicht möglich sind. Einige Banken geben Ihnen dennoch unter bestimmten Umständen diese Möglichkeit, wenngleich Sie höchstwahrscheinlich auf Ihre Zinsgewinne verzichten müssen. Am besten ist es, wenn alle eine mögliche Kündigung betreffenden Regelungen im Vertrag genau aufgeführt werden.
Bei vielen Banken können Sie nicht ab dem ersten Euro eine Festgeldanlage starten, sondern es gibt Begrenzungen. Dies wird als Mindestanlage bezeichnet. Sie liegt bei einigen Banken zum Beispiel bei 100 Euro, bei anderen kann sogar eine vierstellige Summe gefordert werden, um überhaupt ein Festgeldkonto anlegen zu können. Informieren Sie sich über die entsprechenden Regelungen im Voraus.

Wie wird eine Festgeldanlage besteuert?

Wenn Sie sich für eine Festgeldanlage entscheiden, müssen Sie sich ebenso wie bei anderen Varianten der Geldanlage mit dem Thema Steuern auseinandersetzen. Denn das Finanzamt wird seine Ansprüche anmelden, wenn Sie Rendite in einem größeren Umfang erzielen. Grundsätzlich muss jeder mit einem Festgeldkonto erzielte Gewinn in Form von Zinsen versteuert werden, wobei vor allem die Abgeltungssteuer eine Rolle spielt. Dabei handelt es sich um eine Form der Einkommenssteuer. Hinzu kommt noch der Solidaritätszuschlag. Soweit das Grundsätzliche, jetzt folgt die gute Nachricht für die meisten Sparer.

Es ist sehr gut möglich, dass Sie auf Ihre Kapitalerträge aus einer Festgeldanlage keine Steuern zahlen müssen. Dafür sorgen Freibeträge, die der Gesetzgeber festgelegt hat. Für Alleinstehende bedeutet das, dass bis zu 801 Euro im Jahr an Zinsgewinnen erzielt werden können, ohne dass eine steuerliche Belastung anfällt. Verheiratete profitieren gemeinsam von einem Freibetrag in Höhe von 1.602 Euro. Bei den derzeit eher niedrigen Zinssätzen müssen Sie eine ordentliche Summe auf Ihrem Konto haben, um in diesem Kontext steuerpflichtig zu werden. Von essenzieller Bedeutung ist es, dass Sie bei Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag einreichen. Nur so verhindern Sie, dass die Steuer automatisch abgezogen wird.

Sobald Sie ein neues Festgeldkonto anlegen, sollten Sie auch einen Freistellungsauftrag für Kapitalerträge in passender Höhe an die Bank übermitteln. Nur auf diese Weise sorgen Sie dafür, dass das Kreditinstitut nicht automatisch die Abgeltungssteuer einzieht und an das Finanzamt übermittelt. Höchstwahrscheinlich wird Ihre Bank vorgefertigte Formulare für diesen Zweck anbieten, die Sie zum Beispiel per Download zur Verfügung gestellt bekommen. Unterschreiben Sie den Freistellungsauftrag und schicken ihn an die Bank.

Welche Alternativen gibt es zur Festgeldanlage?

Festgeld anlegenDie Festgeldanlage ist zwar eine nach wie vor sehr beliebte Form der Geldanlage, aber nicht die einzige Option, die Ihnen zur Auswahl steht. Je nachdem, in welcher Situation Sie sich befinden, was für persönliche Präferenzen Sie haben und wie gut Sie sich in der Welt der Finanzen auskennen, könnten Alternativen für Sie in Betracht kommen:

  • Sparbuch
  • Tagesgeldkonto
  • Aktienfonds und Wertpapiergeschäfte

Während das „gute alte“ Sparbuch nur noch für echte Nostalgiker in Frage kommen dürfte, hat es für alle gewinnorientiert denkenden Menschen schon seit einiger Zeit ausgedient. Zu niedrig ist der Ertrag, der Sie dort erwartet. Ein Tagesgeldkonto bietet Ihnen dieselbe Sicherheit, dafür jedoch attraktivere Zinsen. Das Schöne an Tagesgeldkonten ist weiterhin die tägliche Verfügbarkeit, die es gerade für kurzfristiges Parken von Geld so reizvoll macht. Wer noch mehr Rendite im Sinn hat und nicht so sehr den Faktor Sicherheit im Fokus hat, der kann sich selbstverständlich auch an der Börse versuchen. Bei Aktien- und Wertpapiergeschäften ist jedoch Vorsicht angebracht, wenn Sie sich nicht so gut in der Branche auskennen. Ein gewisses Maß an Fachwissen ist erforderlich, um die Chance auf Erfolg zu haben. Eine Alternative können Aktienfonds darstellen, die ein höheres Maß an Stabilität bieten als einzelne Aktien von Unternehmen.

Lohnt sich eine Festgeldanlage, wenn ich Schulden habe?

Vielleicht spielen Sie mit dem Gedanken, ein Festgeldkonto zu eröffnen, obwohl Sie aktuell Schulden haben. Unter Umständen läuft bei einer anderen Bank noch ein Kredit, den Sie Monat für Monat abbezahlen. Sie könnten glauben, dass dieser mit der Festgeldanlage wenig zu tun hat. Doch letztendlich ist das Gegenteil der Fall. Denn für jeden Kredit werden Sie tendenziell Monat für Monat mehr bezahlen als jede Festgeldanlage demgegenüber als Rendite in Form von Zinsen abwirft.

Aus diesem Grund sollten Sie versuchen, immer erst Schulden abzubauen, ehe Sie mit einer Festgeldanlage beginnen. Schuldenrückzahlung hat immer erste Priorität! Natürlich müssen Sie prüfen, inwieweit es überhaupt möglich ist, bei Ihrem Kredit außerhalb der fest vereinbarten Raten etwas zurückzuzahlen. Am besten fragen Sie direkt bei der entsprechenden Bank noch, ob Sondertilgungen durchgeführt werden können. Je schneller Sie Ihre Schulden los sind, desto sinnvoller ist es, über eine Festgeldanlage nachzudenken.

Was ist relevant bei der Kündigung einer Festgeldanlage?

VarianteBevor Sie Festgeld anlegen, sollten Sie sich grundsätzlich darüber im Klaren sein, dass Sie den entsprechenden Betrag wirklich fest anlegen. Das bedeutet, dass Sie im Normalfall keine Möglichkeit haben, während der mit der Bank vereinbarten Laufzeit an das Geld heranzukommen. Dafür erhalten Sie gewissermaßen als Gegenleistung einen garantierten Zinssatz für die gesamte Anlagedauer. Doch was, wenn Sie unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten und doch einmal sehr spontan an Ihr Erspartes auf dem Festgeldkonto rankommen müssten?

Für diesen Fall sollten Sie sich schon vorab wappnen. Denn eine vorzeitige Kündigung während der Anlagedauer ist grundsätzlich nicht möglich. Unter Umständen finden sich in den Vertragsbedingungen keine eindeutigen Regelungen zu diesem Punkt. Wenn Sie dies schon vor der Unterschrift feststellen, sollten Sie entweder direkt Abstand nehmen vom entsprechenden Konto oder direkt bei der Bank gezielt nachfragen.

Klar ist: Selbst wenn sich die Bank darauf einlassen sollte, eine vorzeitige Kündigung Ihrer Festgeldanlage zuzulassen, müssen Sie sich auf empfindliche Einbußen einstellen. Rechnen Sie damit, dass alle bislang mit dem Konto erzielten Zinsgewinne für nichtig erklärt werden. Wenn es irgendwie möglich ist, sollte ein derartiges Szenario verhindert werden. Überlegen Sie zum Beispiel, ob Ihnen nicht gute Freunde oder Verwandte unter Umständen kurzfristig etwas leihen könnten. Lässt es sich nicht vermeiden, reichen Sie die Kündigung auf jeden Fall auf schriftlichem Wege ein.

In drei einfachen Schritten zur passenden Festgeldanlage

Wie finde ich die passende Festgeldanlage für mich? Auf welche Weise kann ich schnell und effizient herausfinden, welche Bank die besten Zinsen anbietet? Und wie beantrage ich schließlich das neue Konto? Antworten auf diese Fragen liefert unsere Guideline zum Thema Festgeldanlage. In den folgenden drei einfachen Schritten kommen Sie zu einem Ergebnis, mit dem Sie zufrieden sein dürften:

  1. Verschaffen Sie sich einen Überblick: Um die beste Wahl treffen zu können, müssen Sie zunächst einmal herausfinden, welche Optionen sich Ihnen anbieten. Am einfachsten ist es, den kostenlosen Festgeldanlage-Vergleich auf unserer Seite zu starten. Sie müssen nur wenige Angaben tätigen, auf deren Grundlage der Vergleichsmesser maßgeschneiderte Angebote für Ihre Bedürfnisse ermittelt und Ihnen schon kurz darauf auf dem Bildschirm anzeigt.
  2. Suchen Sie ein passendes Konto aus: Der Festgeldrechner präsentiert Ihnen zwar bereits eine nach Höhe des Zinssatzes sortierte Übersicht an in Frage kommenden Festgeldkonten. Weil aber nicht nur der Zinssatz eine wichtige Rolle spielen sollte bei Ihrer Entscheidungsfindung, gleichen Sie bitte die weiter oben in diesem Ratgeber aufgelisteten Kriterien am besten Punkt für Punkt ab. Achten Sie beispielsweise auf die Art und Höhe der Einlagensicherung sowie den Sitz der Bank. Etwaige Kündigungsmöglichkeiten sind ein weiterer Aspekt, der Ihnen wichtig sein könnte.
  3. Beantragen Sie die von Ihnen favorisierte Festgeldanlage: Nachdem Sie Ihre Entscheidung getroffen haben, müssen Sie das Festgeldkonto Ihrer Wahl noch beantragen. Dazu klicken Sie in der Leiste im Vergleichsrechner auf den entsprechenden Button, um zur Bank zu gelangen, die das Konto anbietet. Füllen Sie auf deren Seite alles gewissenhaft und wahrheitsgemäß aus. Weiterhin wird eine Identitätsprüfung durchgeführt. Diese erfolgt entweder über das klassische PostIdent-Verfahren oder über das modernere VideoIdent-Verfahren. Letztgenannte Variante hat den Vorteil, dass der Vorgang zügiger und unkomplizierter abgeschlossen wird.

Sollte nur das PostIdent-Verfahren angeboten werden, kann alles ein paar Tage länger dauern. In diesem Fall müssen Sie mit den Antragsunterlagen zur Post und Ihre Identität von einem Mitarbeiter bestätigen lassen, ehe alles an die Bank geschickt werden kann. Beim VideoIdent-Verfahren hingegen können Sie Ihre Identität durch das Zeigen eines Ausweisdokumentes im Rahmen eines Videochats mit einem Bankmitarbeiter direkt nachweisen.

Wie profitiere ich vom Zinseszinseffekt? Den sogenannten Zinseszinseffekt können Sie sich zunutze machen, indem Sie sich für eine Festgeldanlage mit möglichst häufiger Zinsgutschrift entscheiden. Je öfter die Bank Ihnen Ihre Zinsen auf das Konto ausschüttet, desto höher wird der Gesamtbetrag – welcher beim nächsten Mal insgesamt verzinst wird. Je höher Zinssatz und Geldbetrag liegen, desto mehr wird sich der Zinseszinseffekt bemerkbar machen.

Gibt es bei der Stiftung Warentest oder Öko Test einen Festgeldanlagen-Test?

FrageFür den Fall, dass Sie vor der Beantragung eines Festgeldkontos eine weitere Expertenmeinung zu Rate ziehen wollen, bietet sich stets ein Besuch der Website der Stiftung Warentest an. Ein ausführlicher Festgeldanlage-Test der Verbraucherorganisation findet sich auf dieser Seite. Darin nehmen die Fachleute aktuelle Zinskonditionen von 747 Festzinsanlagen mit Laufzeiten zwischen einem Monat und zehn Jahren genauestens unter die Lupe.

Eine gesonderte Tabelle im Testbericht informiert Sie darüber, zu welcher nationalen Einlagensicherung die vorgestellten Banken gehören. Eine weitere Liste enthält ausländische Banken, von denen die Redakteure der Stiftung Warentest explizit abraten. Der Festgeldanlage-Vergleich wird alle zwei Wochen aktualisiert, weshalb es sich lohnt, regelmäßig ein Update abzurufen. Für den Download des Testberichts müssen Sie einen geringen Geldbetrag zahlen.

Einen speziellen Festgeldanlage-Test finden Sie beim Verbrauchermagazin Öko Test bisher leider nicht. Sofern sich an diesem Zustand etwas ändern sollte, werden wir den entsprechenden Link an dieser Stelle ergänzen. Wenn Sie sich für die Möglichkeiten einer grünen Geldanlage interessieren, könnte dieser Artikel für Sie von Interesse sein.

Die wichtigsten FAQs zum Thema Festgeldanlage

Alle Fragen, die bisher in unserem Ratgeber noch nicht aufgegriffen und beantwortet wurden, haben wir versucht in diesen FAQ-Bereich hineinzupacken. Enthalten ist eine Auswahl der im Netz am häufigsten zum Thema Festgeldanlage gestellten Fragen. Bei der Beantwortung haben wir darauf geachtet, diese kurz, prägnant und leicht verständlich zu halten.

FAQ

Wo gibt es die besten Zinsen für Festgeld?

Diese Frage lässt sich leider pauschal nicht beantworten, denn zum einen verändern sich die Angebote auf dem Markt ständig, weshalb Sie vor Ihrer Entscheidung unbedingt einen Festgeldanlage-Vergleich durchführen sollten. Zum anderen kommt es nicht zuletzt auf die Höhe des Geldbetrages an, den Sie gerne anlegen möchten, sowie auf die Laufzeit. Je nachdem, was Ihnen vorschwebt, können unterschiedliche Banken mit Ihren Konten auf dem ersten Platz landen. Insofern gibt es die eine Festgeldanlage, die für jeden die beste Wahl ist, schlichtweg nicht. Es kommt immer auf den Zeitpunkt an, wann Sie danach suchen, und die individuellen Rahmenbedingungen.

Wie lange sollte man jetzt Festgeld anlegen?

Hier kommt es darauf an, wie viel Geld Sie überhaupt anlegen möchten und über welchen finanziellen Puffer Sie darüber hinaus noch verfügen. Je knapper Ihre Geldreserven sind, desto vorsichtiger sollten Sie mit längeren Laufzeiten sein. Auf der anderen Seite gilt es, zu beachten, dass eine richtig gute Rendite erst ab einer gewissen Anlagedauer zu erzielen ist. Denn für wenige Monate ist eine Festgeldanlage meist wenig sinnvoll, da der Zinssatz viel zu niedrig ist. Es bietet sich an, einen guten Mittelweg zu finden. Zwischen einem und drei Jahren Anlagedauer sind ein Zeitraum, der meist schon ordentliche Zinsen bringt, aber Sie nicht zu unflexibel werden lässt. Eine Möglichkeit könnte zudem das stufenweise Anlegen auf verschiedenen Festgeldkonten anhand der weiter oben im Ratgeber erläuterten Treppenstrategie sein.

Welche Vorteile bietet mir eine Festgeldanlage?

Bei einer Festgeldanlage haben Sie es mit einer überaus risikoarmen Form der Geldanlage zu tun. Wenn Ihnen in diesem Kontext also Sicherheit sehr viel bedeutet, sind Sie beim Festgeld gut aufgehoben. Hinzu kommen vergleichsweise attraktive Zinsen, die jedoch stark von der Bank, der angepeilten Laufzeit und dem Anlagebetrag abhängig sind. In jedem Fall lohnt sich ein gewissenhafter Festgeldanlage-Vergleich. Im Gegensatz zu anderen Geldanlageformen wie etwa dem Tagesgeld mit seinen variablen Zinssätzen können Sie beim Festgeld schon am Beginn der Anlagedauer genau ausrechnen, welche Rendite auf Sie wartet. Denn der Zinssatz, welcher einmal mit der Bank vereinbart wurde, gilt ohne Wenn und Aber für die gesamte Laufzeit. Er kann durch die Bank nicht verändert werden.

Kann ich ab dem ersten Euro Festgeld anlegen?

Bei einem großen Teil der Banken geht dies nicht, denn dort wurden bestimmte Mindestanlagesummen festgelegt. Das bedeutet, dass Sie mindestens diesen vom Kreditinstitut geforderten Betrag anlegen müssen – sonst können Sie das entsprechende Festgeldkonto nicht eröffnen. Die Mindestanlagesumme liegt häufig in einem Bereich zwischen 500 und 1.000 Euro. Noch höhere Grenzen kommen eher selten vor, wohingegen Sie bei einigen Banken auch schon mit weniger Geld einsteigen können. Wenn Sie Ihren Vergleich starten, empfiehlt es sich, direkt auf diesen Punkt zu achten. Unter Umständen haben Sie sogar Glück und können mit wenigen hundert Euro loslegen. Wirklich Sinn macht es aber auch erst, wenn Sie eine gewisse Summe beisammenhaben für diesen Zweck.

Welche Risiken hat Festgeld?

Das größte Risiko einer Festgeldanlage ist ohne Zweifel die mangelnde Flexibilität. Denn sollten Sie einmal unvermittelt in eine Lage geraten, in der Sie dringend auf das Geld zugreifen müssten, kann dies zu Problemen führen. Einige Banken werden sich dagegen sträuben, den Betrag oder einen Teilbetrag vorzeitig auszuzahlen. Bei anderen wird dies zwar möglich sein, aber mit beträchtlichen finanziellen Einbußen. Dieser Gefahr können Sie entgegenwirken, in dem Sie niemals zu große Beträge auf ein und demselben Festgeldkonto anlegen. Teilen Sie den Gesamtbetrag lieber in gleiche Einheiten auf und legen Sie die Teilbeträge auf verschiedenen Festgeldkonten mit unterschiedlichen Laufzeiten an. Davon mal abgesehen bringt Festgeld kaum Risiken mit sich, da das Ersparte auf den Konten grundsätzlich durch die Einlagensicherung abgesichert ist. Bei Banken in instabilen Staaten sollten Sie dennoch lieber vorsichtig sein.

Lassen sich die Konditionen einer Festgeldanlage im Nachhinein ändern?

Nein. Dies gilt sowohl für Sie als Anleger als auch für die Bank. Ein Umstand, der auf der einen Seite Vorteile mit sich bringt wie ein hohes Maß an Planungssicherheit. Zudem sind Sie vor sinkenden Zinssätzen geschützt. Auf der anderen Seite können Sie jedoch auch selbst nicht mehr schalten und walten, wie Sie es gerade möchten. Die Konditionen gelten fix für die gesamte Laufzeit und aus dem Vertrag kommen Sie so leicht nicht wieder heraus, sollten Sie beispielsweise bei einer anderen Bank ein Konto mit attraktiveren Konditionen entdecken. Ein Grund mehr, vor er endgültigen Entscheidung alle Einzelheiten in Ruhe zu prüfen, damit Sie sich hinterher nicht ärgern müssen.