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Stromverbrauch berechnen 2020 – Jetzt online Stromverbrauchsrechner nutzen

Viele Verbraucher wüssten gerne, wie sie ihren ganz individuellen Stromverbrauch berechnen können. Schließlich ist es wichtig, dass Sie zunächst einmal wissen, wie viel Strom Sie verbrauchen, ehe Sie zum Beispiel einen Vergleichsrechner benutzen. Je genauere Angaben Sie dort machen, desto passendere Suchergebnisse werden Sie erhalten. Am bequemsten wäre es, wenn es online einen Stromverbrauchsrechner gäbe, mit dessen Hilfe Sie schnell den Stromverbrauch ermitteln könnten.

Klar ist: Am allerbesten ist es, wenn Sie die letzte Jahresabrechnung Ihres derzeitigen Energieversorgers griffbereit haben. Dort finden Sie die genauen Zahlen und können diese direkt in die Suchmaske des Stromanbietervergleichs eintragen. Sollten Sie die Rechnung nicht finden können oder nicht in der Nähe haben, können Sie unseren Stromverbrauchsrechner nutzen, um zumindest annähernd Ihren Stromverbrauch zu berechnen und damit einen Anhaltspunkt zu haben. Erhalten Sie in unserem Ratgeber weitere Tipps rund um das Thema Strom sparen und finden Sie heraus, ob es bei der Stiftung Warentest oder bei Öko Test einen Stromverbrauch-Test gibt.

Wie kann ich meinen Stromverbrauch berechnen?

Stromverbrauch berechnenIhren Stromverbrauch berechnen können Sie selbstverständlich nicht nur mit einem Onlinerechner. Es ist genauso möglich, den Verbrauch mit Hilfe einer klassischen Formel per Hand zu berechnen. Die passende Formel dazu hat der Bund der Energieverbraucher entwickelt. Sie sollte für ein annähernd realistisches Ergebnis sorgen, da sie alle relevanten Faktoren berücksichtigt. Dazu gehört nicht nur die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen, sondern Faktoren wie die Wohnfläche und die Anzahl an von Ihnen genutzten Haushaltsgeräten spielen ebenso eine Rolle. Hier ist die Formel, mit der Sie eigenständig Ihren Stromverbrauch berechnen können:

  1. Multiplizieren Sie Ihre Wohnfläche in Quadratmetern mit 9 Kilowattstunden.
  2. Multiplizieren Sie die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen mit 200 Kilowattstunden beziehungsweise 550 Kilowattstunden, wenn Ihre Warmwasserbereitung mittels Strom erfolgt.
  3. Multiplizieren Sie die Anzahl der im Haushalt genutzten elektrischen Geräte mit 200 Kilowattstunden.
  4. Addieren Sie nun die drei Ergebnisse, die Sie erhalten haben, und Sie erhalten Ihren geschätzten Stromverbrauch.

Bei einer solchen Berechnung liegt es auf der Hand, dass die Daten mit Vorsicht zu genießen sind und niemals mit exakten Werten aus Ihrer Stromabrechnung mithalten können. Um eine grobe Orientierung zu erhalten, sind die Durchschnittswerte aber auf jeden Fall gut.

Um Ihren ungefähren Stromverbrauch berechnen zu können, bietet sich zum einen die Nutzung eines bequemen Onlinerechners an, wie Sie ihn hier auf dieser Seite finden können. Zum anderen gibt es die Möglichkeit, die vom Bund der Energieverbraucher entwickelte Formel zu benutzen.

Wie berechne ich den Stromverbrauch einzelner Geräte?

Vielleicht wollen Sie nicht nur den Stromverbrauch Ihres gesamten Haushalts berechnen, sondern ermitteln, wie viel einzelne Geräte verbrauchen? Dies könnte eine wirksame Methode sein, um Stromfresser im Haushalt zu erkennen und in der Folge auszutauschen oder bewusster zu verwenden. Die Formel, mit der Sie von einzelnen Elektrogeräten den Stromverbrauch berechnen können, lautet:

Bitte genau hinschauenWattzahl x Stunden x Tage = Stromverbrauch des Geräts

Möchten Sie in Folge dessen herausfinden, wie viel Sie dieser Strom kostet, müssen Sie den Verbrauch des Geräts mit dem Strompreis multiplizieren. Wichtig ist, dass Sie vorab in etwa wissen, welche Wattzahl verschiedene Haushaltsgeräte haben. Dazu können Sie sich an den folgenden Durchschnittswerten orientieren, die von Gerät zu Gerät schwanken:

  • Staubsauger: bis zu 1.600 Watt
  • Waschmaschine: etwa 2.000 Watt
  • Fön: etwa 2.000 Watt
  • Geschirrspüler: etwa 2.300 Watt
  • Wasserkocher: etwa 2.200 Watt
  • Ofen: etwa 3.000 Watt
  • Wäschetrockner: etwa 3.000 Watt
  • Kühlschrank: etwa 150 Watt
  • Fernseher: etwa 150 Watt
  • LED-Lampe: bis zu 12 Watt

Wie bereits angedeutet, ist die Watt-Zahl jedoch nicht das allein Entscheidende. Beim Blick auf einige Geräte könnten Sie sonst zu falschen Schlussfolgerungen kommen. Ebenso wichtig ist die Betriebsdauer. So kann ein Kühlschrank, der zwar eine geringere Leistung als der Staubsauger hat, unter dem Strich doch für einen höheren Stromverbrauch sorgen. Denn der Kühlschrank läuft 24 Stunden am Tag durch, während Sie den Staubsauger nur für wenige Minuten anschalten werden.

Wie kann ich meinen Stromverbrauch senken?

Den Stromverbrauch berechnen ist die eine Sache, was Sie aus dieser Erkenntnis dann machen die andere. Um Kosten zu sparen, können Sie den Stromanbieter wechseln. Aber es ist ebenso möglich, einfach den Stromverbrauch zu senken und dadurch viele Euro im Jahr weniger zahlen zu müssen. Schon kleine Maßnahmen können auf Dauer viel bewegen und bei der Jahresabrechnung den Unterschied machen. Es fängt dabei an, beim Kauf auf Geräte zu setzen, die möglichst wenig Energie verbrauchen. Aber auch im Alltag können Sie eine Menge tun, um den Stromverbrauch geringer zu gestalten. Lesen Sie im Folgenden die wichtigsten Tipps.

Kaufen Sie nur energieeffiziente Geräte

Beim Kauf elektronischer Geräte haben Sie es in der Hand. Sie als Verbraucher entscheiden, ob Sie sich für Stromfresser entscheiden oder auf energieeffiziente Elektrogeräte setzen. Das gilt sowohl im Bereich der Haushaltsgeräte als auch bei der Unterhaltungselektronik. Wichtig ist es, dass Sie sich durch günstige Kaufpreise nicht in die Irre führen lassen. Oftmals zahlen Sie beim Gerätekauf für ein energieintensives Modell zwar weniger. Doch durch wesentlich höhere Stromrechnungen wird es nach einigen Jahren sogar teurer, als wenn Sie direkt ein Modell mit niedrigem Stromverbrauch ausgewählt hätten. Denken Sie daran, dass sich über einen niedrigen Verbrauch nicht nur Ihr Konto, sondern auch die Umwelt freut.

Woran erkenne ich Geräte mit einem niedrigen Stromverbrauch?
Im Bereich der Haushaltsgeräte können Sie sich an dem EU-Energielabel orientieren, das die Geräte je nach Stromverbrauch in verschiedene Klassen einstuft. Die Klasse A steht dabei für den niedrigsten Stromverbrauch. Das Label muss zum Beispiel bei Kühlschränken, Gefrierschränken, Waschmaschinen und Spülmaschinen an einer gut sichtbaren Stelle angebracht sein.

Vermeiden Sie den Stand-by-Betrieb

Fast alle modernen Geräte lassen sich mit einem Tastendruck auf der Fernbedienung in den Stand-by-Modus versetzen. Das gilt vor allem für Fernseher, Receiver und Computer, aber auch diverse andere Geräte. Für Sie als Nutzer ist das zunächst einmal bequem und praktisch. Doch auf Dauer summieren sich die Kosten, die durch einen ständigen Stand-by-Betrieb entstehen. Indem Sie hier genauer hinschauen, können Sie Ihren Stromverbrauch leicht spürbar senken. Verzichten Sie konsequent auf den Stand-by-Modus, sondern schalten Sie die Geräte komplett aus.

Was aber tun, wenn das Gerät gar nicht mehr über einen klassischen Kippschalter verfügt und damit nicht so einfach ganz ausgeschaltet werden kann? Für einen solchen Fall empfehlen wir Ihnen die Verwendung von Steckdosenleisten, die mit einem An- und Aus-Schalter ausgestattet sind. Dadurch können Sie sogar gleichzeitig die Stromversorgung mehrerer Geräte unterbrechen, ohne einzeln tätig werden zu müssen. Hätten Sie gedacht, dass bis zu 10 Prozent von Ihrem Stromverbrauch auf die Nutzung des Stand-by-Betriebs zurückgeführt werden können?

Nutzen Sie elektrische Geräte bewusster

StromverbrauchGenerell empfiehlt es sich, bei der Nutzung elektrischer Geräte noch bewusster vorzugehen. Überlegen Sie sich, ob der Fernseher wirklich den ganzen Nachmittag über im Hintergrund laufen muss oder ob Sie das Radio nicht lieber abschalten, wenn Sie für eine Weile in den Garten gehen. Richtig Strom sparen lässt sich durch eine effektivere Nutzung der Waschmaschine. Vermeiden Sie es, einzelne Wäschestücke zu waschen, sondern sammeln Sie wenn möglich lieber so lange, bis die Wäschetrommel wirklich voll ist. Ähnlich verhält es sich bei Geräten wie Ihrem Wäschetrockner und Ihrer Spülmaschine.

Das Licht sollte nur in Räumen brennen, in denen Sie sich gerade aufhalten. Sollte Ihre Heizung mit Strom betrieben werden, ergibt sich hier durch eine bewusstere Nutzung ebenfalls ein ordentliches Einsparungspotential. Nicht notwendige Geräte wie eine Spielekonsole müssen vielleicht nicht jeden Tag benutzt werden, um Geldbeutel und Umwelt etwas Gutes zu tun.

Wechseln Sie zu einem günstigeren Stromanbieter

Wer sich seinen Stromverbrauch berechnen lässt oder dies mit Hilfe eines Onlinerechners selbst tut, der wird dies nicht nur zum Spaß an der Freude tun. Es steckt hier die Absicht dahinter, zukünftig beim Strom Geld zu sparen. Neben den genannten anderen Maßnahmen haben Sie durch den Wechsel zu einem günstigeren Anbieter immer die Möglichkeit, Ihre Kosten weiter zu senken.

Handeln Sie am besten heute noch und informieren Sie sich. Ein Online-Vergleichsrechner zeigt Ihnen innerhalb weniger Augenblick auf, welche Anbieter gerade die günstigsten Tarife anbieten und an Ihrem Wohnort verfügbar sind. Sollten Sie bei Ihrem Wechsel neben Ihrem finanziellen Vorteil den Umweltschutz im Blick haben, empfiehlt es sich, gezielt nach günstigen Anbietern von Ökostrom zu suchen. Nutzen Sie dazu entsprechende Filter oder lesen Sie sich die Beschreibungen der einzelnen Tarife im Hinblick auf diesen Punkt besonders genau durch.

Welche Vor- und Nachteile hat ein Stromverbrauchsrechner?

Um Ihren Stromverbrauch berechnen zu lassen, ist es am komfortabelsten, einen Stromverbrauchsrechner im Internet zu benutzen. Das bringt jede Menge Komfort und Vorteile mit sich. Aber gibt es auch Nachteile? Unsere nachfolgende Übersicht gibt Ihnen Aufschluss darüber, welche Aspekte eines solchen Rechners positiv und welche eher negativ zu bewerten sind.

  • Bequem und komfortabel
  • Kostenlose Nutzung
  • Mit wenigen Mausklicks den Stromverbrauch berechnen
  • Keine manuelle Anwendung komplizierter Formeln notwendig
  • Nützlich, wenn Sie die letzte Stromabrechnung nicht parat haben
  • Die Ergebnisse orientieren sich an Durchschnittswerten
  • Lediglich zur groben Orientierung geeignet

Wenn Sie Ihren Stromverbrauch möglichst exakt berechnen möchten, wird Ihnen ein Stromverbrauchsrechner im Netz nicht die gewünschten Ergebnisse liefern können. Denn diese Rechner sind lediglich dazu geeignet, um für eine grobe Orientierung zu sorgen, in welchem Bereich sich Ihr Stromverbrauch unter den genannten Bedingungen bewegen dürfte. Ganz genaue Daten entnehmen Sie der letzten Jahresabrechnung Ihres bisherigen Stromanbieters. Am besten heften Sie solche wichtigen Dokumente immer in denselben Ordner ab, den Sie an einem Platz aufbewahren, den Sie sich gut einprägen können.

Sollte die Stromabrechnung nicht mehr auffindbar sein oder Ihnen temporär nicht vorliegen, ist es legitim, einen Onlinerechner für die ungefähre Ermittlung des Stromverbrauchs zu nutzen. Diese Rechner sind nicht nur bequem und komfortabel zu nutzen, sondern die Verwendung ist fast immer kostenlos. Es sind nur wenige Mausklicks notwendig, bis Sie Ihren Orientierungswert erhalten, und Sie müssen sich dazu nicht mit unverständlichen Formeln herumschlagen.

Ein Onlinerechner zum Stromverbrauch berechnen wird Ihnen niemals exakte Ergebnisse liefern können, da es je nach dem individuellen Nutzungsverhalten spürbare Unterschiede gibt. Zur schnellen und groben Orientierung sind solche Rechner aber eine praktische Sache.

Glossar zum Thema Stromverbrauch berechnen

Watt

Bei Watt handelt es sich um eine Maßeinheit, mit der die Leistung angegeben wird. Die Namensgebung erfolgte nach dem Ingenieur James Watt aus Schottland. Als Abkürzung ist ein großes „W“ üblich. Die Wattzahl eines Geräts benötigen Sie, um dessen Stromverbrauch berechnen zu können. Hierfür gibt es verschiedene Formeln. Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass der Stromverbrauch umso höher sein wird, je höher die Wattzahl ist.

Betriebsdauer

Um von einzelnen Geräten den Stromverbrauch berechnen zu können, ist es nicht nur erforderlich zu wissen, wie viel Watt Leistung das jeweilige Gerät mitbringt. Ebenso bedeutsam ist die durchschnittliche Betriebsdauer am Tag, also wie viele Stunden beispielsweise Ihr Fernseher oder der Ofen im Durchschnitt läuft. So können selten genutzte Geräte mit einer hohen Leistung unter dem Strich für einen geringeren Stromverbrauch sorgen als Geräte, die zwar wenige Watt mitbringen, aber im Dauerbetrieb laufen. Je länger die Betriebsdauer, desto Strom sparender sollte das Gerät daher sein.

Kilowattstunden

Per Definition entspricht die Einheit eine Kilowattstunde der Menge an Energie, welche eine Maschine mit einer Leistung von einem Kilowatt innerhalb einer Stunde braucht beziehungsweise erzeugt. Die offizielle Abkürzung lautet kWh. In Kilowattstunden wird der sogenannte Arbeitspreis beim Strom angegeben. Je mehr Cent der Kilowattstundenpreis beträgt, desto teurer wird Ihre Stromrechnung, wenn Sie viele Strom fressende Geräte in Ihrem Haushalt haben. Bei der Suche nach einem günstigeren Stromanbieter sollten Sie daher nicht nur auf den Grundpreis, sondern ebenso auf den Arbeitspreis achten.

Energieeffizienzklasse

Bei Haushaltsgeräten ist das Berechnen des Stromverbrauchs besonders einfach. Denn die meisten dieser Geräte müssen in Deutschland mit einem speziellen Aufkleber versehen werden, der sie in eine bestimmte Energieeffizienzklasse einstuft. Dabei sorgt die Energieeffizienzklasse A+++ für den niedrigsten Stromverbrauch, A++ oder A+ sind entsprechend schlechter und so weiter. Auf den Neukauf von Geräten mit einer Einstufung in die Energieeffizienzklassen C, D oder noch tiefer sollten Sie verzichten, um Ihre Stromrechnung nicht zu stark zu belasten. Gleichzeitig tun Sie etwas für die Umwelt.

Stand-by-Modus

Als Stand-by-Modus oder auch Stand-by-Betrieb wird eine Art Schlummerzustand bezeichnet, in den Sie diverse elektronische Geräte meist mit Hilfe der passenden Fernbedienung versetzen können. Sie lassen sich auf diese Weise schneller wieder in Betrieb nehmen, als wenn Sie komplett ausgeschaltet werden. Zudem ist es für Sie als Nutzer bequemer, weil ein Knopfdruck vom Sofa aus genügt. Der Nachteil ist, dass der Stand-by-Modus einer der größten stillen Stromfresser ist. Vermeiden Sie ihn konsequent, können Sie Ihren Stromverbrauch auf Dauer um einiges senken.

Jahresverbrauch

Wenn es darum geht, den Stromverbrauch berechnen zu lassen, wird in der Regel vom sogenannten Jahresverbrauch ausgegangen. Das ist, wie die Bezeichnung erahnen lässt, der Gesamtverbrauch an Strom über ein ganzes Jahr hinweg. Sie können ihn entweder mit Hilfe einer Formel ermitteln – oder aber Sie nutzen einen Stromverbrauchsrechner im Internet, um es sich komfortabler zu gestalten. Auf Wunsch lässt sich der Jahresverbrauch ganz einfach auf den Monat herunterrechnen. Für den Preisvergleich von Stromanbietern sollten Sie Ihren jährlichen Stromverbrauch möglichst genau kennen.

Wärmestrom

Stromverbrauch berechnen: Wie sind die Durchschnittswerte?

Sofern Ihnen Ihr exakter Stromverbrauch nicht bekannt ist, Sie aber dennoch einen Tarifvergleich durchführen wollen, bietet sich die Nutzung eines Stromvergleichsrechners an. So bekommen Sie zumindest eine ungefähre Orientierung und können sich nach einem zu Ihrem Verbrauch passenden Tarif umsehen. Was Sie wissen sollten: Der Onlinerechner benutzt allgemein übliche Richtwerte, wie hoch der jährliche Stromverbrauch in Kilowattstunden je nach Personenanzahl im Haushalt aussieht. Diese Durchschnittswerte stellen sich in etwa folgendermaßen dar:

  • Ein-Personen-Haushalt: Bei Single-Haushalten liegt der durchschnittliche jährliche Stromverbrauch bei etwa 1.500 Kilowattstunden. Ab etwa 2.200 Kilowattstunden gilt der Verbrauch als zu hoch.
  • Zwei-Personen-Haushalt: Wenn Sie zu zweit wohnen, egal ob nun mit Ihrem Lebenspartner oder einem WG-Mitbewohner, können Sie mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von um die 2.500 Kilowattstunden pro Jahr rechnen. Sollte der Wert bei mehr als 3.800 Kilowattstunden liegen, sollten Sie den Verbrauch kritisch hinterfragen.
  • Drei-Personen-Haushalt: Haushalte mit 3 Personen sollten von etwa 3.500 Kilowattstunden jährlichem Stromverbrauch im Durchschnitt ausgehen. Hier gelten Werte ab 5.000 Kilowattstunden als zu hoch.
  • Vier-Personen-Haushalt: Ob Familie oder WG, wenn 4 Personen unter einem Dach wohnen, gehen Experten davon aus, dass mit durchschnittlich etwa 4.250 Kilowattstunden Stromverbrauch im Jahr zu kalkulieren ist. Als stark erhöht gelten Verbrauchswerte, die jenseits von 6.000 Kilowattstunden liegen.
Sie heizen mit Strom? Dann sollten Sie aufpassen, wenn Sie Ihren Stromverbrauch berechnen möchten. Denn in diesem Fall müssen Sie davon ausgehen, dass die Verbrauchswerte deutlich über den Durchschnittswerten liegen werden, die Ihnen ein Stromverbrauchsrechner liefert. Am besten nutzen Sie unter diesen Umständen einen Vergleichsrechner für Wärmestrom.

Wer verbraucht in Deutschland am meisten Strom, wer am wenigsten?

Für Ihren individuellen Stromverbrauch ist dies zwar weniger relevant – dennoch kann es interessant sein, sich mit Zahlen und Statistiken bezogen auf Deutschland zu diesem Thema zu beschäftigen. So liegt der durchschnittliche Stromverbrauch im gesamten Land bei ungefähr 3.380 Kilowattstunden pro Jahr. Während die Ostdeutschen im Durchschnitt nur etwa 3.250 Kilowattstunden Strom jährlich verbrauchen, liegt der Wert im Westen mit 3.440 Kilowattstunden im Jahr deutlich höher. Die Ursache für diese Diskrepanz begründet sich vermutlich darin, dass westdeutsche Haushalte durchschnittlich aus mehr Personen bestehen als Haushalte in den östlichen Bundesländern.

Spannend ist die Betrachtung der Verbrauchswerte in den einzelnen Bundesländern. Hier nimmt das westdeutsche Niedersachsen mit 3.653 Kilowattstunden im Jahr die Spitzenposition ein, während auf Platz 2 direkt ein ostdeutsches Bundesland folgt. In Thüringen liegt der jährliche Durchschnittsverbrauch bei 3.629 Kilowattstunden. Besonders sparsam scheinen hingegen die Menschen in Sachsen (Durchschnittsverbrauch von 3.054 Kilowattstunden), Hamburg (durchschnittlich 3.015 Kilowattstunden) und in der Bundeshauptstadt Berlin (nur 2.861 Kilowattstunden im Durchschnitt) zu sein. Es ist davon auszugehen, dass sich bei den Werten Schwankungen ergeben, je nachdem, für welches Jahr Sie schauen.

Nehmen Sie sich an Beispiel an den Bundesländern mit dem geringsten Stromverbrauch. Schon durch ein paar ausgewählte Maßnahmen können Sie Ihre Stromrechnung deutlich reduzieren, ohne schmerzhafte Einschnitte in Kauf nehmen zu müssen.

10 Tipps für einen geringeren Stromverbrauch

SternBeim Stromverbrauch berechnen ist Ihnen aufgefallen, dass Ihre Werte im Vergleich zum Durchschnittsverbrauch viel zu hoch sind? Dann ist es höchste Zeit, etwas an Ihrem Nutzungsverhalten elektronischer Geräte zu ändern. Entnehmen Sie der folgenden Übersicht Tipps, die Ihnen dabei helfen, effektiv Ihren Stromverbrauch zu senken.

  1. Stellen Sie Ihren Kühlschrank nicht zu kalt ein. Alles unter 7 Grad Celsius ist nicht nötig. Gleiches gilt für den Gefrierschrank, bei dem -18 Grad Celsius vollkommen ausreichend sind.
  2. Beladen Sie die Waschmaschine immer voll, senken Sie die Waschtemperatur und nutzen Sie spezielle Energiesparprogramme.
  3. Lassen Sie die Kühlschranktür nie länger offen stehen.
  4. Verzichten Sie konsequent auf den Stand-by-Modus, sondern schalten Sie Ihre Geräte immer komplett aus.
  5. Tauschen Sie alte Glühbirnen durch Energie sparende LED-Leuchten aus.
  6. Schalten Sie das Licht aus, sobald Sie aus einem Zimmer gehen.
  7. Verzichten Sie darauf, den Backofen vorzuheizen.
  8. Verwenden Sie häufiger mobile Endgeräte als den Computer hochzufahren. Vieles lässt sich auf dem Notebook oder sogar Smartphone erledigen.
  9. Vermeiden Sie die Nutzung des Wäschetrockners.
  10. Lassen Sie nicht ständig den Fernseher im Hintergrund laufen.
Wäschetrockner sind zwar eine praktische Hilfe, wenn bestimmte Kleidungsstücke kurzfristig benötigt werden und daher so schnell wie möglich trocken werden müssen. Sie sollten diese Geräte aber nur sehr sparsam nutzen, da Sie zu den größten Stromfressern überhaupt gehören.

In drei Schritten den Stromverbrauch senken

StromverbrauchsrechnerEs sind nicht mehr als drei simple Schritte vonnöten, um Ihren Stromverbrauch dauerhaft zu senken. Schonen Sie Ihr Budget und zahlen Sie nicht mehr länger zu viel Geld für Strom. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dazu Schritt für Schritt vorgehen müssen:

  1. Stromverbrauch berechnen oder der Jahresabrechnung entnehmen: Im ersten Schritt müssen Sie sich Klarheit verschaffen, was überhaupt der Ist-Zustand ist. Wie hoch ist Ihr Stromverbrauch und was für Werte sollten Sie demzufolge bei Ihrem Vergleich in die Suchmaske eingeben? Am besten ist es, wenn Sie Ihre letzte Jahresabrechnung zur Hand haben. Dort steht Ihr exakter Stromverbrauch. Liegt das Dokument nicht mehr vor, können Sie mit einem Onlinerechner ungefähre Werte ermitteln.
  2. Strompreisvergleich durchführen: Neben der Jagd auf besondere Stromfresser in Ihrem Haushalt sollten Sie parallel dazu einen Strompreisvergleich in Angriff nehmen. Mit den Werten Ihres letzten Stromverbrauchs können Sie im Nu herausfinden, ob es auf dem Markt günstigere Anbieter als Ihren jetzigen Energieversorger gibt. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird genau das der Fall sein.
  3. Zum günstigeren Anbieter wechseln: Nachdem Sie die in Frage kommenden Tarife im Detail geprüft haben, gilt es den letzten Schritt in Angriff zu nehmen, um Ihren Stromverbrauch zukünftig humaner zu gestalten. Wechseln Sie zu einem günstigeren Anbieter. Die Beantragung des gewünschten Tarifs können Sie bequem online vornehmen. Sollten Sie sich für Ökostrom interessieren, schenken Sie diesem Punkt bei der Auswahl die nötige Beachtung.
Genügt ein einmaliger Wechsel des Energieversorgers, um den Stromverbrauch dauerhaft zu senken? Nein. Sie sollten zukünftig mindestens einmal im Jahr einen Strompreisvergleich durchführen. Nur auf diese Weise stellen Sie sicher, nicht mehr zu viel für Ihren Strom zu bezahlen.

Haben die Stiftung Warentest oder Öko Test einen Stromverbrauch-Test durchgeführt?

FrageDie Stiftung Warentest stellt für zahlreiche Verbraucher eine der wenigen zu 100 Prozent krediblen und vertrauenswürdigen Institutionen dar, wenn es um die seriöse Einschätzung von Produkten und Dienstleistungen geht. Gibt es dort also einen Stromverbrauch-Test, an dem Sie sich orientieren könnten? Wenn Sie sich auf der Seite der Stiftung umsehen, können Sie zumindest einige hilfreiche Artikel zu diesem Thema dort entdecken.

Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Sie im Handumdrehen echte Stromfresser in Ihrem Haushalt aufspüren und auf diese Weise Ihren Stromverbrauch in den Griff bekommen. Versteckte Kosten werden enttarnt und Sie bekommen viele konkrete Tipps. Ein weiterer ausführlicher Artikel beleuchtet diverse Aspekte, wie Sie effektiv Strom sparen und Ihre Kosten senken können. Bis zu mehrere hundert Euro Ersparnis sind laut Aussage der Verbraucherschützer für viele Haushalte drin. Diese Übersichtsseite zum Thema Stromtarife hält weitere nützliche Beiträge für Sie bereit.

Konkret in Sachen Stromverbrauch-Test werden Sie beim Magazin Öko Test zwar nicht fündig, aber es gibt dort einen aufschlussreichen Beitrag darüber, wie Sie gute Ökostromanbieter erkennen können. Sollte Sie diese Thematik interessieren, lesen Sie sich gerne den ausführlichen Artikel durch.

Die wichtigsten FAQs zum Thema Stromverbrauch berechnen

Wie sich der Stromverbrauch berechnen lässt, haben wir Ihnen weiter oben ausführlich erläutert. Zahlreiche Tipps, wie Sie Ihren Stromverbrauch senken können, finden sich ebenfalls in diesem Artikel. Sollten noch weitere Fragen offengeblieben sein, hoffen wir, Ihnen in diesem FAQ-Bereich die nötige Hilfestellung geben zu können.

FAQ

Wie viel Strom verbrauche ich?

Diese Frage wird von vielen Menschen in die Suchmaschine eingegeben. Die Antwort darauf lässt sich am besten finden, indem Sie einen Blick in die letzte Jahresabrechnung Ihres aktuellen Stromanbieters werfen. Hier findet sich der genaue Wert, der in der Einheit Kilowattstunden angegeben wird. Sollte Ihnen diese Abrechnung nicht oder nicht mehr vorliegen, können Sie alternativ dazu einen Stromverbrauchsrechner im Internet benutzen. Hier bekommen Sie zumindest grobe Richtwerte, die Ihnen Aufschluss darüber geben können, in welcher Höhe Ihr Stromverbrauch etwa liegen dürfte.

Wie viel kWh verbrauche ich im Jahr?

Der Stromverbrauch wird in der Einheit Kilowattstunden, kurz kWh, gemessen. Um herauszufinden, wie viel kWh Strom Sie im Jahr verbrauchen, genügt das Studieren Ihrer jährlichen Stromabrechnung. Dort stehen die genauen Werte geschrieben. Sie müssen dabei nicht auf den Grundpreis achten, sondern auf den verbrauchsabhängigen Arbeitspreis schauen und die damit verbundenen tatsächlichen Verbrauchswerte. Tabellen können eine ungefähre Orientierung bieten, wie hoch der Stromverbrauch in Haushalten mit verschiedenen Personenanzahlen in etwa aussehen wird.

Wie viel Strom verbraucht ein Radio?

Häufig wird im Netz danach gesucht, wie hoch der Stromverbrauch eines Radios liegt. Darüber lässt sich jedoch schwer eine pauschale Aussage treffen. Denn es gibt verschiedene Arten von Radios, von einfachen Geräten mit einer geringen Wattzahl bis hin zu Varianten mit mehr Power und damit auch einem höheren Stromverbrauch. Sie können aber davon ausgehen, dass ab und an das Radio einzuschalten keinen signifikanten Einfluss auf den gesamten Energieverbrauch Ihres Haushaltes haben wird.

Was kosten 2.000 Watt in der Stunde?

Wenn Sie einmal davon ausgehen, dass ein elektronisches Gerät 2.000 Watt Leistung mitbringt, können Sie recht leicht den Stromverbrauch berechnen. Ausgehend von einem Strompreis, der bei 35 Cent liegt, werden Ihnen Kosten für Strom in Höhe von 70 Cent pro Stunde entstehen. Generell gilt: Je höher die Leistung, desto höher wird auch Ihre Stromrechnung ausfallen, wenn Sie das entsprechende Gerät regelmäßig und für längere Zeit benutzen.

Wie viel Kilowattstunden sind für zwei Personen normal?

Leben zwei Personen in einem Haushalt zusammen, ist ein Stromverbrauch in einem Rahmen von 2.500 bis 3.000 kWh im Jahr im normalen Rahmen. Sollten Sie zum Beispiel mit Strom heizen oder Ihr Wasser auf diese Weise erhitzen, ist mit einem entsprechend höheren Stromverbrauch zu rechnen. Im Normalfall gilt ein Verbrauch, der oberhalb von etwa 3.800 kWh liegt, als zu hoch. Liegen Ihre Werte in diesem Bereich, sollten Sie über Maßnahmen zum Strom sparen nachdenken.

Wie viel Strom braucht ein Haus?

Um von einem Haus den Stromverbrauch berechnen zu können, bedarf es genauerer Informationen als lediglich der Tatsache, dass es sich um ein Haus handelt. Vor allem spielt es eine Rolle, wie viele Personen dort dauerhaft leben. So wird der Stromverbrauch deutlich niedriger sein, wenn Sie Ihr Haus alleine oder nur mit Ihrem Partner zusammen bewohnen, als wenn noch zwei oder drei Kinder mit Ihnen dort leben. Ein weiterer Faktor ist, ob Sie beispielsweise eine Fußbodenheizung haben oder anderweitig mit Strom heizen. Eine Nachtspeicherheizung könnte hier ein weiteres Stichwort sein.

Wie viel Strom verbraucht eine Wärmepumpe im Jahr?

Heizen mit einer Wärmepumpe gilt als umweltfreundliche und Strom sparende Alternative zu klassischen Nachtspeicherheizungen. Denn bei der Wärmepumpe wird die zur Verfügung stehende Wärmeenergie aus Erde, Wasser oder Luft genutzt, so dass nur noch Antriebsenergie benötigt wird. Deren Anteil beträgt lediglich 20 Prozent. So wissen Wärmepumpen durch einen niedrigen Stromverbrauch zu überzeugen. Wie hoch dieser exakt liegt, ist vom jeweiligen Modell und der Intensität der Nutzung abhängig.

Fazit: Stromverbrauch berechnen und bewusst sparsamer werden

Wichtiger HinweisEs ist aus vielen Gründen sinnvoll, sich darüber bewusst zu werden, wie hoch der eigene Stromverbrauch liegt. Denn nur, wer weiß, was er verbraucht, kann bei Bedarf daran etwas ändern. Untersuchungen zeigen, dass immer noch ein großer Teil der deutschen Haushalte zu viel für Strom bezahlt. Dabei gibt es seit der Liberalisierung des Strommarktes für jeden die Möglichkeit, zu einem günstigeren Stromanbieter zu wechseln. Viele sind dennoch weiterhin Kunde beim örtlichen Grundversorger.

Neben dem Wechsel des Anbieters gibt es eine Menge anderer Maßnahmen, wie Sie Ihren Stromverbrauch effektiv senken können. Ein achtsamerer Umfang mit elektronischen Geräten ist dabei von zentraler Bedeutung. Verzichten Sie auf den praktischen, aber Strom fressenden Stand-by-Modus. Allein dieser Schritt wird sich in Form einer günstigeren Stromrechnung für Sie bezahlt machen. Weitere Tipps zum Strom sparen haben wir weiter oben in diesem Artikel für Sie zusammengefasst.

Schon beim Kauf neuer Geräte können Sie genauer hinschauen. Entscheiden Sie sich bewusst für Modelle mit einem niedrigen Stromverbrauch, so dass Sie die Anschaffung langfristig nicht bereuen. Sollten Sie Ihren Verbrauch ermitteln wollen, aber die Jahresstromabrechnung Ihres Anbieters nicht zur Hand haben, kann ein Online-Stromverbrauchsrechner Abhilfe schaffen. Bedenken Sie dabei, dass es sich bei den Ergebnissen lediglich um Richtwerte handelt.