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Tagesgeldkonto 2020 – Jetzt Angebote vergleichen und das beste Tagesgeldkonto finden

Das Tagesgeldkonto hat seine höchste Blütezeit hinter sich, ist aber immer noch eine beliebte Anlageform, die sich für viele Privatanleger anbietet. Wenn Sie ein übermäßiges Risiko scheuen und so flexibel wie möglich auf Ihr Erspartes zugreifen möchten, können Sie mit einem Tagesgeldkonto kaum etwas falsch machen. Denn bei dieser Art von Konto können Sie Ihr Geld täglich abheben oder die Spareinlage erhöhen. Ideal eignen sich Tagesgeldkonten, um Geldbeträge für einen überschaubaren Zeitraum sicher zu parken oder kurzfristige Sparziele zu erreichen.

In einer Zeit niedriger Zinsen ist es umso wichtiger, dass Sie keinen Euro leichtfertig verschenken. Aus diesem Grund legen wir Ihnen einen regelmäßigen Tagesgeldkonto-Vergleich nahe. Nur auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Sie stets die bestmöglichen Zinsen einstreichen. Auf welche Dinge Sie beim Vergleich sonst noch achten sollten, verraten wir Ihnen im Detail in unserem Ratgeber. Ergänzend dazu haben wir einen umfassenden FAQ-Bereich eingerichtet, in welchem häufig gestellte Fragen beantwortet werden. Sie erfahren nachfolgend zudem, ob es bei der Stiftung Warentest oder bei Öko Test einen Tagesgeldkonto-Test gibt.

Begriffserklärung: Was ist ein Tagesgeldkonto?

In früheren Zeiten war das gute alte Sparbuch das Nonplusultra für alle Kleinsparer. Schon vor einigen Jahrzehnten bekam es starke Konkurrenz in Form des Tagesgeldes. Vor allem Direktbanken lockten mit erstaunlich hohen Zinsen auf ihr Tagesgeldkonto. Die Geldanlage war und ist mit nahezu keinem Risiko verbunden. Denn Tagesgeld fällt unter den Schirm der gesetzlichen Einlagensicherung, die selbst im Fall einer Bankenpleite dafür sorgt, dass Ihr Erspartes bis zu einem gewissen Betrag nicht verloren ist.

Das Tagesgeldkonto heißt so, da es sich durch eine tägliche Verfügbarkeit auszeichnet. Sie können also, falls Sie kurzfristig an das Ersparte herankommen müssen, jederzeit den benötigten Geldbetrag zurück auf Ihr Girokonto überweisen. In diesem Punkt unterscheidet sich das Tagesgeldkonto maßgeblich vom Festgeldkonto, bei dem Sie sich dazu bereit erklären, der Bank für einen gemeinsam vereinbarten Zeitraum fest zu überlassen. Der Nachteil bei Tagesgeldkonten ist der variable Zinssatz, der grundsätzlich jederzeit von der Bank verändert werden kann. Daher sollten Sie immer wachsam sein und zumindest alle paar Monate einen Tagesgeldkonto-Vergleich starten. Kontoführungsgebühren fallen beim Tagesgeldkonto im Normalfall nicht an.

Ein Tagesgeldkonto eignet sich für jeden, der mehr Zinsen als auf dem Girokonto haben, aber dennoch jederzeit einen Zugriff auf das Geld behalten möchte. Die Zinssätze beim Tagesgeldkonto können jederzeit vom Kreditinstitut nach oben oder unten korrigiert werden. Für Neukunden gibt es zumindest bei einigen Banken eine Zinsgarantie für die ersten Monate.

Wie nutze ich den Tagesgeldkonto-Vergleich?

TagesgeldkontoDie alles entscheidende Frage für Sie als Verbraucher ist letztendlich: Wie finde ich mein bestes Tagesgeldkonto? Das muss nicht zwangsläufig das Konto mit dem höchsten Zinssatz sein, sondern andere Vergleichskriterien können ebenso eine Rolle spielen bei der Entscheidungsfindung. Hierzu finden Sie in einem Abschnitt weiter unten genauere Informationen. Zunächst möchten wir Ihnen Schritt für Schritt erklären, wie unser Tagesgeldkonto-Vergleich funktioniert:

  1. Als ersten Schritt sollten Sie sich selbst überlegen, welchen Betrag Sie gerne auf dem Tagesgeldkonto anlegen wollen. Diese Summe geben Sie in das dafür vorgesehene Feld unseres Vergleichsrechners ein.
  2. Legen Sie im nächsten Schritt fest, wie lange Sie das Geld anlegen möchten. Dieser Punkt ist vor allem deshalb von Bedeutung, da auf Grundlage dieser Angabe vom Tagesgeldkonto-Vergleich der mögliche Zinsgewinn für diesen Zeitraum errechnet und Ihnen präsentiert wird. Eine feste Anlagedauer, an welche Sie als Bankkunde gebunden wären, gibt es beim Tagesgeldkonto hingegen nicht.
  3. Durch das Anklicken des Buttons „Vergleich starten“ wird der Vorgang in Gang gesetzt und im Hintergrund wird die Datenbank nach zu Ihrer Suchanfrage passenden Angeboten durchforstet.
  4. Wenige Augenblicke später erscheint eine Liste von Tagesgeldkonten auf dem Bildschirm, die für Sie in Betracht kommen könnten. Das Konto mit den besten Zinsen wird dabei an oberster Stelle gelistet. Je tiefer Sie gehen, desto weniger Zinsen gibt es auf die aufgeführten Konten. Es macht jedoch auf alle Fälle Sinn, mehrere der obersten Tagesgeldkonten im Detail miteinander zu vergleichen und dabei auf alle Einzelheiten zu achten.
  5. Nachdem Sie Ihre Wahl getroffen haben, gelangen Sie über „Zur Bank“ auf die Website des Kreditinstituts, welches Ihr zukünftiges Tagesgeldkonto im Portfolio hat.
  6. Dort müssen Sie noch einige Angaben machen, zudem ist eine Identitätsprüfung erforderlich. Diese läuft entweder über das klassische PostIdent-Verfahren ab oder über das mittlerweile immer häufiger angebotene VideoIdent-Verfahren. Meist finden Sie schon im Tagesgeldkonto-Vergleich Angaben dazu, ob letzteres möglich ist.

Ist die Legitimation per Videochat möglich, wird die gesamte Prozedur deutlich beschleunigt und Sie können im Idealfall schon wenige Tage später Ihre Kontounterlagen in der Hand halten. Wichtig ist es, dass Sie ein Referenzkonto angeben, welches im Zusammenspiel mit dem Tagesgeldkonto genutzt werden kann. Dieses benötigen Sie, um Geld auf das Tagesgeldkonto und zurück überweisen zu können. Als Referenzkonto nutzen die meisten Bankkunden ganz einfach das normale Girokonto, das ohnehin schon vorhanden ist.

Gibt es ein kostenloses Tagesgeldkonto?

Schon gewusst?Bei vielen Girokonten sind bis heute Kontoführungsgebühren üblich, wobei es hier sehr darauf ankommt, ob Sie bei den Direktbanken oder den klassischen Filialbanken schauen. Es sollte zumindest kein Hexenwerk mehr darstellen, ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühren zu finden. Aber wie stellt sich dieser Punkt eigentlich beim Tagesgeld dar? Gibt es ein kostenloses Tagesgeldkonto oder ist so etwas eher schwer zu finden?

Hier haben wir gute Nachrichten für Sie: Es ist meist so, dass Tagesgeldkonten ohne Kontoführungsgebühren angeboten werden. Ein kostenloses Tagesgeldkonto stellt keineswegs eine Utopie dar. Stattdessen sollten Sie auf keinen Fall etwas für ein solches Konto zahlen. Nutzen Sie unseren praktischen Tagesgeldkonto-Vergleich, um herauszufinden, bei welchen Banken Sie aktuell ein gebührenfreies Tagesgeldkonto beantragen können.

Welche Vor- und Nachteile hat ein Tagesgeldkonto?

Das Tagesgeldkonto bringt eine ganze Menge an Vorzügen mit, die nicht von der Hand zu weisen sind. Um eine ausgewogene Betrachtung zu ermöglichen, sollten wir aber ebenso auf die negativen Punkte schauen. Diese sind zwar nicht in großer Anzahl vorhanden, wir wollen sie allerdings nicht unter den Tisch kehren. Schauen Sie sich unsere Pro- und Contra-Übersicht in aller Ruhe an, stellen Sie die Argumente einander gegenüber und treffen Sie selbst eine fundierte Entscheidung darüber, ob ein Tagesgeldkonto in Ihrer aktuellen Situation die beste Wahl für Sie ist.

  • Hohes Maß an Sicherheit dank gesetzlicher Einlagensicherung
  • Ihre Spareinlagen sind täglich verfügbar, falls Sie das Geld für andere Dinge benötigen
  • Vor allem für Neukunden Angebote mit attraktiven Zinsen
  • Bei einigen Tagesgeldkonten Zinsgarantie zum Start
  • Kostenlose Kontoführung
  • Möglichkeit, vom Zinseszinseffekt zu profitieren
  • Schnelle Identitätsüberprüfung via Video-Ident-Verfahren bei immer mehr Banken
  • Allgemein niedriges Zinsniveau
  • Variable Zinssätze, die sich ständig ändern können

Wichtig ist es, dass Sie sich dessen bewusst sind, dass das Zinsniveau bei derartigen Geldanlagen seit einiger Zeit allgemein niedrig ist. Von umso größerer Bedeutung ist es, dass Sie lieber einmal zu oft einen Tagesgeldkonto-Vergleich starten. Denn nur auf diese Weise bleiben Sie auf dem neuesten Stand und können handeln, wenn es ein Tagesgeldkonto gibt, das bessere Zinsen bietet als Ihr jetziges. Sie sollten dann nicht aus falsch verstandener Treue Kunde der derzeitigen Bank bleiben, sondern so schnell wie möglich wechseln.

Trotz allgemein niedrigem Zinsniveau und den Tücken des variablen Zinssatzes spricht nach wie vor einiges für das Tagesgeldkonto. Sie profitieren von einem hohen Maß an Sicherheit kombiniert mit Flexibilität, die Sie in dieser Form zum Beispiel beim Festgeld vergeblich suchen. Dadurch können auch Menschen, die über kein so großes finanzielles Polster verfügen, diese Geldanlage riskieren. Denn im Notfall können Sie sich gegebenenfalls benötigte Summen jederzeit zurück überweisen. Je nach Art und Häufigkeit der Zinsausschüttung können Sie sogar noch von einem Zinseszinseffekt profitieren. Darüber hinaus winken Neukunden oftmals spezielle Konditionen für einen bestimmten Zeitraum.

Was sind die wichtigsten Vergleichskriterien beim Tagesgeldkonto?

Tagesgeldkonto VergleichDie Nutzung unseres kostenlosen Vergleichsrechners ist der erste Schritt zu Ihrem optimalen Tagesgeldkonto. Die besten Ergebnisse erzielen Sie damit jedoch, indem Sie sich vorher gewissenhaft vorbereiten und genau wissen, auf welche Punkte zu achten ist. In der folgenden Auflistung haben wir die wichtigsten Vergleichskriterien für Tagesgeldkonten für Sie zusammengestellt. Am besten legen Sie diese nützliche Checkliste bereit, wenn Sie den nächsten Tagesgeldkonto-Vergleich durchführen:

  • Zinssatz: Wenn etwas beim Vergleichen besonders hervorsticht, dann ist es der Zinssatz. Ihm kommt ohne Frage eine zentrale Rolle zu und grundsätzlich sollte er so hoch wie möglich liegen, damit Sie von einer guten Rendite profitieren können.
  • Zinsausschüttungen: Für Ihre letztendliche Rendite alles andere als irrelevant ist neben dem Zinssatz die Frequenz der Zinsausschüttungen. So ist es besser, wenn eine Bank zum Beispiel vierteljährlich die Zinsen auf Ihr Tagesgeldkonto überweist, als wenn sie dies nur einmal im Jahr vornimmt. Durch die häufigeren Zinsausschüttungen profitieren Sie umso stärker vom sogenannten Zinseszinseffekt.
  • Zinsgarantie: Im Normalfall haben Sie es beim Tagesgeldkonto mit einem Zinssatz zu tun, der jederzeit verändert werden kann. Für Neukunden bieten einige Banken jedoch Angebote mit einer Zinsgarantie an. Diese gilt zwar meistens nur einige Monate, aber während dieses Zeitraums sind Sie immerhin schon einmal vor Zinssenkungen sicher.
  • Einlagensicherung: Neben dem Festgeld zählt das Tagesgeldkonto zu den sichersten Geldanlageformen überhaupt. Dafür sorgt die gesetzliche Einlagensicherung, die es seit einigen Jahren schon auf europäischer Ebene gibt. Zusätzlich genießen Sie bei deutschen Banken meist noch einen Schutz durch freiwillige Einlagensicherungssysteme. Erkundigen Sie sich im Voraus, wie es um diesen Punkt bestellt ist. Von Banken aus Krisenländern raten Experten generell eher ab.
  • Einlagebeschränkungen: Viele Direktbanken werben sogar damit, dass es dort beim Tagesgeldkonto keinerlei Mindestanlage gibt, sondern Sie theoretisch schon ab einer Summe von einem Euro dort Ihr Geld anlegen können. Nach oben hin müssen die meisten Kleinsparer ebenso wenig aufpassen. Sollten Sie jedoch größere Summen anlegen wollen, kann es sein, dass Sie mit der Höchstanlage in Kontakt kommen. So ist es bei manchen Tagesgeldkonten nur erlaubt, bis zu 100.000 Euro anzulegen. Bei Beträgen, die darüber hinausgehen, ist eine Aufteilung auf mehrere Konten in einem solchen Fall unvermeidlich. In Bezug auf die Einlagensicherung ist dies sogar sinnvoll.
Wann lohnt sich ein Tagesgeldkonto? Ein Tagesgeldkonto bietet sich für Menschen an, die möglichst flexibel bleiben möchten und dennoch keine Lust haben, größere Geldbeträge auf dem Girokonto zu parken. Tagesgeldkonten bieten zwar meist keine fürstliche Verzinsung mehr, aber wenn Sie clever und regelmäßig vergleichen, finden sich durchaus ordentliche Konditionen bei voller Sicherheit.

Für welche Ziele bietet sich ein Tagesgeldkonto an?

Vor der Entscheidung für eine Variante der Geldanlage sollten Sie sich stets fragen, was Sie damit beabsichtigen. Welches Ziel verfolgen Sie? Was ist Ihnen vorrangig wichtig? Das können unterschiedliche Aspekte sein, wie zum Beispiel Sicherheit, Flexibilität und eine möglichst hohe Rendite. Ausgehend von diesen Überlegungen möchten wir Ihnen im Folgenden näherbringen, für welche Ziele ein Tagesgeldkonto die richtige Wahl für Sie ist.

Das wohl größte Argument für das Tagesgeld ist die größtmögliche Flexibilität, die damit verbunden ist. Im Gegensatz etwa zum Festgeld können Sie im Bedarfsfall jederzeit auf Ihr Erspartes zugreifen und es sich vom Tagesgeldkonto auf Ihr damit verbundenes Referenzkonto überweisen. Wenn Sie auf dem Girokonto einen gewissen Betrag übrig haben und diesen akut nicht brauchen, bietet sich eine Umschichtung auf ein Tagesgeldkonto an. Dort erhalten Sie zumindest in einem gewissen Rahmen Zinsen auf das Geld und bleiben dennoch handlungsfähig, falls Sie unvermittelt eine finanzielle Schieflage geraten sollten.

Ihr Girokonto ist gut gefüllt und Sie ärgern sich, auf dieses Geld keine Zinsen zu bekommen? Es ist aber dennoch nicht so viel, dass Sie es komplett aus der Hand geben und beispielsweise auf ein Festgeldkonto einzahlen möchten? Dann ist das Tagesgeldkonto die geradezu logische Wahl für Sie, da es eine tägliche Verfügbarkeit mit einer ordentlichen Rendite kombiniert. Noch dazu ist es sehr sicher.

Ein Tagesgeldkonto bietet sich für alle Menschen an, die kurz- oder mittelfristig etwas ansparen möchten für eine Investition in eine Anschaffung, eine Reise oder ein anderes Ziel, für dessen Erreichen ein gewisses Maß an Disziplin erforderlich ist. Alleine die Trennung des Betrags von den täglichen Geldgeschäften auf dem Girokonto hilft dabei, die eigenen Sparziele schneller und konsequenter zu erreichen. Schließlich wäre die Hürde, das auf dem Girokonto liegende Spargeld doch anderweitig auszugeben, wesentlich geringer als bei einem separaten Parken auf dem Tagesgeldkonto. Sie können sich auf diese Weise selbst sogar ein wenig austricksen.

Unser Tipp: Wenn Sie mehrere Sparziele gleichzeitig verfolgen, kann es eine gute Idee sein, sogar mehrere Tagesgeldkonten parallel zueinander zu eröffnen und auf jedem der Konten für eine bestimmte Sache zu sparen. So bleibt alles sauber getrennt und Sie behalten jederzeit den Überblick.

Sofern Sie einen größeren finanziellen Puffer haben und einen hohen Geldbetrag Gewinn bringend anlegen wollen, raten wir Ihnen hingegen eher vom Tagesgeldkonto ab. Durch den nicht konstanten Zinssatz müssten Sie hier ständig auf der Hut sein und immer wieder einen neuen Tagesgeldkonto-Vergleich durchführen. Zudem eröffnen sich bei längerfristigen Geldanlagen vor allem beim Festgeld attraktivere Konditionen mit über die gesamte Laufzeit garantierten Zinsen in bestimmter Höhe.

Glossar zum Thema Tagesgeldkonto

Tagesgeldzinsen

Wer ein Tagesgeldkonto anlegt, der hat es dabei vor allem auf die Zinsen abgesehen, welche in diesem Zusammenhang als Tagesgeldzinsen bezeichnet werden. Wie viele Zinsen Sie erhalten, hängt von mehreren Faktoren ab. Zentrale Bedeutung hat der von der Bank festgelegte Zinssatz. Zudem spielt es eine Rolle, wie häufig Ihnen die Ihnen zustehenden Zinsen auf Ihr Tagesgeldkonto überwiesen werden. Eine häufigere Zinsausschüttung sorgt unter dem Strich für eine höhere Rendite, weil Sie vom sogenannten Zinseszinseffekt profitieren. Wie viel Euro an Tagesgeldzinsen auf Ihrem Konto landen, hat neben dem Zinssatz mit der von Ihnen auf das Konto eingezahlten Anlagesumme zu tun.

Zinsausschüttung

Bei Ihrem Tagesgeldkonto-Vergleich sollte Sie nicht nur auf den Zinssatz schauen, sondern ebenso überprüfen, in welchen Intervallen die Zinsausschüttung stattfindet. Dies ist die Überweisung der mit Ihrem Ersparten erwirtschafteten Zinsen auf Ihr Tagesgeldkonto. Bei einigen Banken erfolgt diese Ausschüttung nur einmal im Jahr, bei anderen halbjährlich und wieder anderen sogar vierteljährlich. Für Sie als Kunde gilt: Je häufiger, desto besser. Denn mit jeder zusätzlichen Zinsausschüttung wird der Zinseszinseffekt noch besser ausgenutzt und spült Ihnen zusätzliche Euro auf das Konto.

Zinseszinseffekt

Um in absoluten Zahlen mehr an Tagesgeldzinsen aus Ihrem Konto herauszuholen, können Sie zum einen mehr Geld einzahlen und zum anderen in Folge eines regelmäßigen Tagesgeldkonto-Vergleichs immer zu dem Anbieter wechseln, der Ihnen den besten Zinssatz auf das Tagesgeld bietet. Sie sollten hierbei aber auch auf die Häufigkeit der Zinsausschüttungen achten. Je öfter diese stattfinden, desto mehr erhöht sich das Gesamtkapital auf Ihrem Tagesgeldkonto, das beim nächsten Mal insgesamt mitverzinst wird. Dieser Effekt wird als Zinseszinseffekt bezeichnet.

Zinsgarantie

Eine Zinsgarantie ist dem Tagesgeldkonto – im Gegensatz zum Festgeld – im Normalfall fremd. Es gibt jedoch in bestimmten Fällen Ausnahmen von dieser allgemeinen Praxis. Bei speziellen Angeboten für Neukunden bieten einige Banken eine Zinsgarantie an, die sich meist auf die ersten paar Monate bezieht. Während dieses Zeitraums garantiert Ihnen die Bank einen stabilen Zinssatz. Sie sind vor etwaigen Zinssenkungen geschützt. Doch Vorsicht: Direkt danach verschlechtern sich die Konditionen meist direkt, so dass der nächste Tagesgeldkonto-Vergleich fällig wird.

Neukundenzinsen

Der Begriff Neukundenzinsen wird Ihnen bei einigen Angeboten für ein Tagesgeldkonto begegnen. Sie haben es dabei mit speziellen Neukundenangeboten zu tun, die sich ausschließlich an Personen richten, die bisher noch nicht Kunde der jeweiligen Bank waren. Um das Tagesgeldkonto für diese Menschen attraktiv erscheinen zu lassen, zahlt das Kreditinstitut während einer festgelegten Periode besonders hohe Neukundenzinsen. Letztendlich handelt es sich bei diesem Modell um nichts anderes als um eine Zinsgarantie, die befristet ist. Es spricht nichts dagegen, solche Angebote zu nutzen. Sobald die speziellen Neukundenzinsen nicht mehr gelten, sollten Sie sich jedoch wieder nach anderweitigen Optionen umschauen.

Variabler Zinssatz

Bei einem Tagesgeldkonto müssen Sie unter normalen Umständen mit einem sogenannten variablen Zinssatz rechnen. Das bedeutet, dass die Bank jederzeit über Nacht den Zinssatz ändern und sowohl nach oben als auch nach unten anpassen kann. Dieses Recht behalten sich die Banken vor, da Sie Ihnen umgekehrt das Privileg eines täglichen Zugriffs auf das Geld zugestehen. Nur im Rahmen spezieller Neukundenangebote können Sie von einer zeitlich begrenzten Zinsgarantie profitieren, bei der der variable Zinssatz faktisch außer Kraft gesetzt wird.

Tagesgeld-Hopping

Da sich die Zinssätze beim Tagesgeld jederzeit ändern können und es sich dadurch um einen höchst dynamischen Markt handelt, bietet sich für Sie als Sparer eine bestimmte Anlagestrategie an, die als Tagesgeld-Hopping oder auch als Zinshopping bezeichnet wird. Sie ist ganz einfach erklärt: Führen Sie in regelmäßigen Abständen einen Tagesgeldkonto-Vergleich durch und suchen Sie sich den Anbieter mit den besten Konditionen aus. Nutzen Sie dabei explizit Neukundenangebote, die sich oft durch besonders attraktive Zinsen auszeichnen. Da diese Zinsen nach Ablauf des „Willkommenszeitraums“ in der Regel massiv gesenkt werden, wird es dann erneut Zeit für einen Vergleich und höchstwahrscheinlich einen Bankenwechsel. Wenn Sie diese Taktik konsequent durchziehen, werden Sie die höchste Rendite einstreichen.

Referenzkonto

Ein Tagesgeldkonto ist nur in Verbindung mit einem sogenannten Referenzkonto nutzbar. Das klingt komplizierter, als es in Wirklichkeit ist. Denn Sie müssen hierzu im Normalfall kein weiteres Konto extra anlegen, sondern als Referenzkonto geben Sie einfach Ihr ganz normales Girokonto an. Ein Referenzkonto ist nötig, da das Tagesgeldkonto für den normalen Zahlungsverkehr nicht geeignet ist und als reines Sparkonto geführt wird. Konkret bedeutet dies, dass vom Tagesgeldkonto keine Überweisungen getätigt werden können – außer auf das damit verknüpfte Referenzkonto. Einzahlungen auf das Tagesgeldkonto tätigen Sie üblicherweise ebenfalls vom Referenzkonto aus.

Einlagensicherung

Ein Tagesgeldkonto zählt zu den sichersten Geldanlagen der Welt. Dass dies so ist, hat nicht zuletzt mit der Einlagensicherung zu tun. Hier wurden nach der letzten großen Finanzkrise auf europäischer Ebene Maßnahmen getroffen, die die Spareinlagen der Menschen absichern sollen. Im Falle einer Pleite Ihrer Bank ist das Geld auf Ihrem Tagesgeldkonto nicht verloren, sondern Sie erhalten bis zu 100.000 Euro aus dem Topf der gesetzlichen Einlagensicherung zurück. Diese Summe gilt je Person und Bank. Bei deutschen Banken kommen zu diesem staatlichen Sicherungsschirm noch freiwillige Einlagensicherungssysteme der Kreditinstitute hinzu, so dass sogar höhere Summen abgesichert sind. Prüfen Sie bei Ihrem Tagesgeldkonto-Vergleich immer aufmerksam, welche Einlagensicherung für das jeweilige Konto gilt.

Tagesgeldkonto: Welche Bank ist wirklich sicher?

TagesgeldkontenDie meisten Verbraucher schauen bei Ihrem Tagesgeldkonto-Vergleich ausschließlich auf die Höhe der Zinsen. Wenn Sie clever sind, überprüfen Sie darüber hinaus andere Faktoren ebenso akribisch. So sollte das Thema Sicherheit nie vernachlässigt werden. Zwar sorgt die gesetzliche Einlagensicherung für ein hohes Maß an Absicherung. Diese gilt jedoch nur bis zu einer Höchstgrenze von 100.000 Euro pro Bank und Person. Sollten Sie höhere Beträge anlegen wollen, ist eine noch kritischere Beleuchtung der in Frage kommenden Banken angeraten.
Zwar greift die europäische Einlagensicherung in sämtlichen Ländern der Europäischen Union sowie des Europäischen Wirtschaftsraums. Allerdings kann niemand exakt voraussagen, was im Ernstfall wirklich passiert. Finanzexperten raten daher dazu, ein Tagesgeldkonto nur bei Banken in stabilen Ländern zu eröffnen. Dies gilt umso mehr, je höher die Geldbeträge sind, die Sie anlegen wollen. Neben einem Sitz in einem wirtschaftlich stabilen Land sollte Ihre zukünftige Bank idealerweise schon seit ein paar Jahren ein Tagesgeldkonto in Deutschland anbieten. Bei komplett neuen Angeboten aus exotischen Ländern, die oft mit besonders hohen Zinsen locken, ist zumindest eine gesunde Skepsis angebracht.

Bin ich der Typ für Tagesgeldhopping oder eher nicht?

Aktionszinsen für Neukunden sind zunächst vorteilhaft. Jedoch müssen Sie sich bei solchen Lockangeboten eines bewusst sein: Sobald der Aktionszeitraum zu Ende ist, werden Sie nur noch den niedrigeren Zinssatz für Bestandskunden erhalten. Das Spiel beginnt also von vorne und Sie müssen mit einem Tagesgeldkonto-Vergleich erneut nach lukrativen Zinsen recherchieren. Diese Vorgehensweise wird als Tagesgeldhopping oder Zinshopping bezeichnet. Entscheiden Sie selbst, ob Sie der Typ dafür sind.

Sollte Sie es doch eher stressen, ständig neue Vergleiche durchführen zu müssen, gibt es einen Weg, dies zumindest in Grenzen zu halten. Wenn Sie sich direkt eine Bank aussuchen, die konstant ordentliche Zinsen aufs Tagesgeldkonto zahlt, können Sie selbst bei dieser Anlageform ein wenig längerfristiger denken. Oftmals handelt es sich dabei um Kreditinstitute, die mit Ihren Angeboten im Mittelfeld liegen, also weder besonders hohe noch niedrige Zinsen anbieten. Überlegen Sie sich, ob Sie damit zufrieden sein können. Wer das Maximale aus dem Thema Tagesgeldkonto herausholen sollte, der fährt mit regelmäßigen Wechseln am besten.

Tagesgeldkonto: Wie kann ich die Identitätsprüfung durchführen?

UnterschiedeBevor Sie richtig loslegen und Ihr Erspartes auf das Tagesgeldkonto einzahlen können, müssen Sie der Bank gegenüber zunächst einmal beweisen, dass Sie auch wirklich die Person sind, die Sie vorgeben zu sein. Im Klartext bedeutet das: Im Rahmen des Prozesses der Kontoeröffnung findet eine Identitätsprüfung statt, um die niemand herumkommt. Doch was bedeutet das konkret? Es gibt mittlerweile zwei verschiedene Verfahren, die von den Banken angeboten werden. Dabei handelt es sich um:

  • PostIdent-Verfahren: Seit vielen Jahren bewährt ist das PostIdent-Verfahren. Dabei ist es erforderlich, dass Sie mitsamt den Antragsunterlagen für das Tagesgeldkonto Ihrer Wahl eine Postfiliale in Ihrem Ort aufsuchen. Vergessen Sie nicht, Ihren Personalausweis oder Ihren Reisepass mitzunehmen, denn mit diesem Dokument werden Sie sich dem Postmitarbeiter gegenüber ausweisen. Nach der Bestätigung Ihrer Identität können die Unterlagen an die Bank weitergeleitet werden. Es kann ein paar Tage dauern, bis Sie von dort hören.
  • VideoIdent-Verfahren: Wesentlich schneller geht alles mit dem VideoIdent-Verfahren über die Bühne. Hierbei ist ein Gang zur Post nicht notwendig. Stattdessen können Sie zu Hause bleiben und müssen nur die nötige Software für einen Videochat mit der Bank haben. Während des Chats zeigen Sie dem Bankmitarbeiter Ihren Personalausweis oder Reisepass. In Folge dessen wird der Mitarbeiter alles Weitere veranlassen. Sie sparen unter dem Strich eine Menge Zeit gegenüber dem PostIdent-Verfahren.

Brauche ich neben dem Tagesgeldkonto ein Festgeldkonto?

Ob es für Sie Sinn macht, neben dem Tagesgeldkonto ein Festgeldkonto zu eröffnen, kommt auf Ihre ganz individuelle Situation an. Eine direkte Notwendigkeit für solch einen Schritt erwächst aus der Eröffnung eines Tagesgeldkontos jedenfalls nicht, da es sich um zwei voneinander komplett unabhängige Finanzprodukte handelt. Unter Umständen kann es sich für Sie aber durchaus auszahlen, beides zu haben.

Während der Fokus beim Tagesgeldkonto eher darauf liegt, kurzfristig und mittelfristig selbst gesetzte Sparziele zu erreichen oder einfach größere Geldbeträge vorübergehend Gewinn bringend zu parken, können Sie mit Festgeld längerfristig attraktive Renditen in garantierter Höhe erzielen. Sie sollten sich aber gut überlegen, ob Ihr finanzielles Polster groß genug ist, um für mehrere Monate oder sogar Jahre eine bestimmte Summe aus der Hand zu geben. Während sich das Tagesgeldkonto durch tägliche Verfügbarkeit auszeichnet, ist dies beim Festgeld leider nicht der Fall. Zinssicherheit und bei einer längeren Laufzeit attraktivere Zinsen stehen also einem variablen Zinssatz und täglicher Verfügbarkeit gegenüber.

Unser Tipp: Wenn Sie es sich finanziell erlauben können, legen Sie sowohl Tagesgeldkonten als auch Festgeldkonten an. Im Sinne einer intelligenten Finanzstrategie empfiehlt es sich, das Geld möglichst breit zu streuen und sich die Vorzüge verschiedener Anlageformen zunutze zu machen.

Was Sie niemals tun sollten: Geld, das Sie möglicherweise für kurzfristig anfallende Investitionen benötigen könnten, auf ein Festgeldkonto einzahlen. Im Zweifelsfall ist das Tagesgeldkonto dann doch die bessere Lösung, da Sie hier täglich und ohne Probleme an Ihr Erspartes rankommen. Festgeld ist nur angeraten für Summen, die Sie längerfristig nicht brauchen und daher für sich arbeiten lassen können.

5 gute Argumente für ein Tagesgeldkonto

Bestes TagesgeldkontoEin Tagesgeldkonto kann sich in vielerlei Hinsicht als eine gute Entscheidung für Sie erweisen. Denn diese Form der Geldanlage bringt verschiedene Pluspunkte mit sich, die wir Ihnen im Folgenden näher erläutern. So sind Tagesgeldkonten…

  • sicher: Bis zu einem Betrag von 100.000 Euro müssen Sie sich bei einem Tagesgeldkonto, das von einer innerhalb der EU sitzenden Bank angeboten wird, keinerlei Sorgen um die Sicherheit Ihrer Geldanlage machen. Denn pro Bank und Kunde ist eine solche Summe durch die gesetzliche Einlagensicherung automatisch abgesichert. Bei deutschen Banken greifen darüber hinaus noch zusätzliche, freiwillige Sicherungssysteme, so dass mitunter selbst Millionenbeträge komplett geschützt sind im Falle einer Bankenpleite.
  • flexibel: Viele Menschen entscheiden sich deshalb für ein Tagesgeldkonto, weil es ihnen volle Flexibilität bietet. Sie müssen sich nicht auf eine feste Vertragslaufzeit einlassen, während der Sie Ihr Geld aus der Hand geben, wie es etwa beim Festgeld der Fall ist. Tagesgeld ist täglich verfügbar. Sie können jederzeit etwas abheben, aber umgekehrt auch mehr Geld auf das Konto überweisen, wenn Ihnen dies möglich sein sollte.
  • einfach: Bei manch einem Anlageprodukt ist Vorsicht angesagt, wenn Sie selbst kein Finanzexperte sind und nicht genau überblicken, worum es eigentlich geht. Das kann Ihnen beim Tagesgeldkonto nicht passieren, denn hier sind alle Abläufe klar ersichtlich und die konkrete Nutzung ist sehr unkompliziert. Per Onlinebanking können Sie Ihnen Kontostand überprüfen und Geld vom Referenzkonto aufs Tagesgeldkonto überweisen und umgekehrt. Lediglich die Entwicklung der Zinsen sollten Sie mit einem regelmäßigen Tagesgeldkonto-Vergleich im Blick behalten.
  • vergleichsweise ertragreich: Zwar können Sie mit einem Tagesgeldkonto in der heutigen Zeit nicht mehr eine ähnlich hohe Rendite wie vor einigen Jahren einstreichen. Dafür, dass die Geldanlage praktisch ohne Risiko ist, gibt es aber teilweise immer noch recht ordentliche Zinsen. Am meisten Zinserträge werden Sie generieren, wenn Sie sich auf das Tagesgeld-Hopping konzentrieren und regelmäßig von attraktiven Neukundenzinsen profitieren.
  • kostenlos: In aller Regel können Sie davon ausgehen, dass Tagesgeldkonten kostenlos angeboten werden. So ist es zumindest bei den meisten Banken der Fall. Das bedeutet, dass Sie keinerlei Kontoführungsgebühren oder sonstige Gebühren bezahlen müssen. Meist sind es Direktbanken, die ein Tagesgeldkonto anbieten, bei denen Sie teilweise zusätzlich ein kostenloses Girokonto erhalten können.
Leben Sie aktuell ständig am finanziellen Limit, weil Sie Monat für Monat Ihr gesamtes Gehalt für Konsumartikel ausgeben? Wie gefährlich eine solche Vorgehensweise ist, zeigt nicht nur eine plötzliche Arbeitslosigkeit. Beugen Sie lieber vor und legen Sie sich einen finanziellen Puffer zu. Ideal wären Rücklagen in Höhe von zwei bis drei Monatsgehältern. Schon mit kleinen monatlichen Beträgen, die Sie auf ein Tagesgeldkonto einzahlen, können Sie dieses Ziel mittelfristig erreichen.

Wie erfolgt eine Besteuerung der Zinsen auf meinem Tagesgeldkonto?

Vor dem Zugriff des Staates bleibt in Deutschland kaum jemand gefeit. Das gilt auch für alle Besitzer eines Tagesgeldkontos. Sie müssen Steuern zahlen auf die mit diesem Konto erzielten Zinserträge. Es werden 25 Prozent Abgeltungssteuer sowie der Solidaritätszuschlag fällig. Unter Umständen fällt darüber hinaus Kirchensteuer an. Damit der kleine Sparer nicht direkt geschröpft wird, hat der Gesetzgeber allerdings Freibeträge eingerichtet. So liegt der sogenannte Sparer-Pauschbetrag für Singles aktuell bei 801 Euro im Jahr und bei Verheirateten bei insgesamt 1602 Euro im Jahr. Liegen Ihre Zinseinkünfte unter diesen Werten, können Sie den Abzug von Steuern vermeiden. Hierzu müssen Sie allerdings einen Freistellungsauftrag an die Bank senden.

Die meisten Sparer in Deutschland müssen auf Ihre Zinserträge auf dem Tagesgeldkonto keine Steuern zahlen, da entsprechende Freibeträge existieren. Es ist allerdings erforderlich, aktiv einen Freistellungsauftrag zu erteilen, da die Bank sonst automatisch Abgeltungssteuer und Solidaritätszuschlag einbehält und an den Staat abführt.

Ein Tagesgeldkonto verbindet das Beste aus drei Produkten

Sie suchen nach weiteren Argumenten für ein Tagesgeldkonto? Dann sollten Sie jetzt aufmerksam weiterlesen. Bei genauerer Betrachtung lässt sich feststellen, dass Tagesgeld die Vorteile von drei verschiedenen Bankprodukten in sich vereint. Die Rede ist von:

  • Flexibilität eines Girokontos
  • Einfache Handhabung eines Sparbuchs
  • Attraktive Rendite eines Festgeldkontos

Vor allem die einfache und unkomplizierte Handhabung sowie die Flexibilität zählen zu den Trümpfen der Tagesgeldkonten, die sie für viele Sparer so interessant machen. Über die Attraktivität der Rendite lässt sich streiten, gerade in einer Phase niedriger Zinsen. Es gibt noch die eine oder andere Bank, die vernünftige Zinssätze auf Tagesgeld anbietet. Gerade für Neukunden gibt es immer wieder spezielle Angebote, bei denen Sie sich günstige Konditionen sichern können. Mit einem Tagesgeldkonto-Vergleich finden Sie heraus, wo dies der Fall ist.

Eignet sich ein Tagesgeldkonto für die Altersvorsorge?

WichtigMöglicherweise werden Sie darüber nachdenken, ob ein Tagesgeldkonto nicht eine gute Wahl ist, um für die Altersvorsorge etwas beiseite zu legen. Es gibt einige Argumente, die dafürsprechen. So lässt Ihnen das Tagesgeldkonto im Gegensatz zu etwa einer Lebensversicherung Ihnen wesentlich mehr individuellen Handlungsspielraum. Es müssen keine festen Beiträge eingezahlt werden. Sollten Sie einen finanziellen Engpass haben, setzen Sie die regelmäßigen Überweisungen auf das Tagesgeldkonto einfach so lange aus, bis Sie die Zahlungen wieder stemmen können. Zudem fallen beim Tagesgeld keinerlei Gebühren an.

Bedenken sollten Sie allerdings, dass es beim Sparen fürs Alter auf einem Tagesgeldkonto keinerlei staatliche Förderung dazu gibt, so wie es zum Beispiel bei der Riester-Rente ist. Bei diesem Modell können Sie ebenso wie bei einer Betriebsrente während der Sparphase einiges an Steuern sparen. Der Nachteil an diesen Vorsorgevarianten ist, dass im Alter eine Versteuerung der Rente nötig ist.

Wenn Sie sich durch Riester-Rente oder Betriebsrente zu sehr in ein festes Korsett gepresst fühlen, lohnt es sich – als Alternative zum Tagesgeldkonto – über das Anlegen von Festgeldkonten nachzudenken. Diese könnten Sie zum Beispiel gestaffelt anlegen, um nicht zu große Summen für zu lange Zeit komplett aus der Hand geben zu müssen und um auf Veränderungen des Zinsniveaus besser reagieren zu können. Der Vorteil beim Festgeld ist, dass Sie bei entsprechend langen Laufzeiten höhere Zinsen als bei den meisten Tagesgeldkonten erwarten können. Zudem haben Sie dort Zinssicherheit. Generell macht ein Mix an Anlageprodukten Sinn. Wenn Sie dafür offen sind, lohnt sich eine Beschäftigung mit Aktienfonds und Indexfonds.

Wie kann ich mein Tagesgeldkonto kündigen?

Beim Tagesgeld bietet es sich an, stets den Markt im Blick zu behalten. Denn nichts ist so sicher, dass es schon bald ein Tagesgeldkonto bei einem anderen Anbieter geben wird, das Ihnen bessere Konditionen als das bisherige Konto bietet. Zögern Sie in diesem Falle nicht, wirklich zu wechseln. Hierzu müssen Sie zunächst einmal das neue Konto anlegen, dann überweisen Sie das Geld dorthin. Schließlich sollten Sie das alte Tagesgeldkonto kündigen, wenn Sie es nicht mehr benötigen.

Ihre Kündigung sollten Sie immer in schriftlicher Form einreichen. Dafür genügt ein Fax oder eine E-Mail. Wir empfehlen Ihnen jedoch, auf Nummer sicher zu gehen. Wenn Sie den Brief als Einschreiben mit Rückschein versenden, haben Sie im Zweifelsfall einen Beleg in der Hand, falls die Bank zum Beispiel behaupten sollte, die Kündigung sei dort nicht eingegangen. Denken Sie daran, nicht nur das Konto zu kündigen, sondern auch den in diesem Zusammenhang erteilten Freistellungsauftrag. Den entsprechenden Betrag können Sie vorher nicht für das neue Konto nutzen.

Grundsätzlich sollten Sie vor der Kündigung eines Bankkontos die festgelegten Kündigungsfristen beachten. Dies ist beim Tagesgeldkonto nicht nötig – anders als beim Festgeld. Sie können beim Tagesgeld vom einen auf den anderen Tag entscheiden, dass Sie das Konto nicht mehr haben möchten und dementsprechend flexibel kündigen. Wenn Sie sichergehen wollen, dass alle wichtigen Punkte im Kündigungsschreiben aufgeführt werden, können Sie sich Kündigungsvorlagen aus dem Internet herunterladen und diese verwenden. Es genügt grundsätzlich ein einfaches formloses Schreiben, auf dem Sie relevante Daten wie Name, Adresse und Kontonummer nicht vergessen sollten.

In nur drei Schritten ein neues Tagesgeldkonto beantragen

Kostenloses TagesgeldkontoWelches der vielen Tagesgeldkonten ist die richtige Wahl für mich? Wo gibt es die besten Zinsen? Und wie genau beantrage ich mein neues Tagesgeldkonto, wenn ich fündig geworden bin? Fragen über Fragen, die sich jedoch leicht beantworten lassen. Führen Sie sich einfach unsere nachfolgende Schritt-für-Schritt-Anleitung zu Gemüte und Sie wissen ganz genau, wie Sie vorgehen müssen:

  1. Starten Sie den Tagesgeldkonto-Vergleich: Sie können sich einfach und schnell einen Überblick über die Konditionen aller relevanter Banken verschaffen, die ein Tagesgeldkonto anbieten. Nur wenige Angaben müssen Sie machen, ehe Sie den Tagesgeldrechner starten können. Besonders wichtig ist dabei der Geldbetrag, den Sie gerne auf einem solchen Konto anlegen möchten. Per Mausklick starten Sie den Vergleichsrechner und werden kurz darauf die zu Ihrer Anfrage passenden Suchergebnisse angezeigt bekommen.
  2. Bestimmen Sie Ihren Favoriten aus den angezeigten Tagesgeldkonten: In der Ergebnisliste ganz oben steht das Tagesgeldkonto mit dem höchsten Zinssatz. Es macht aber auf jeden Fall Sinn, auch die nächsten paar Treffer in Ihre Überlegungen mit einzubeziehen, weil hier andere, ebenfalls wichtige Vergleichskriterien wie etwa die Sicherheit möglicherweise noch besser erfüllt werden. Die Intervalle, in denen eine Zinsausschüttung stattfindet, sollten Sie ebenfalls nicht außer Acht lassen, sondern bei Ihrer Entscheidungsfindung berücksichtigen.
  3. Beantragen Sie das Tagesgeldkonto Ihrer Wahl: Wenn Sie Ihren Favoriten gefunden haben, sind Sie nur noch einen Schritt davon entfernt, Geld auf Ihr neues Tagesgeldkonto einzahlen zu können. Sie müssen das Konto selbstverständlich davor noch beantragen. Dazu wechseln Sie von unserem Tagesgeldkonto-Vergleich über den entsprechenden Link auf die Seite des Kreditinstituts, welches das Tagesgeldkonto Ihrer Wahl anbietet. Dort werden Sie noch das eine oder andere Onlineformular ausfüllen müssen. Zudem ist eine Identitätsprüfung zu absolvieren, die bei einigen Banken mittlerweile bequem per VideoIdent-Verfahren durchgeführt werden kann. Das sorgt für eine Beschleunigung des Verfahrens. Andernfalls müssen Sie mit den Antragsunterlagen eine Postfiliale aufsuchen und dort Ihre Identität bestätigen lassen.

Je nach Legitimationsverfahren wird es nun im Regelfall noch ein paar Werktage dauern, bis Sie die vollständigen Kontounterlagen für Ihr Tagesgeldkonto von der Bank zugeschickt bekommen. Jetzt können Sie endlich loslegen und einen Betrag Ihrer Wahl per Überweisung vom angegebenen Referenzkonto auf das Tagesgeldkonto transferieren.

Ist ein Tagesgeldkonto kostenlos? Bei Tagesgeldkonten können Sie damit rechnen, dass diese grundsätzlich kostenlos angeboten werden. Kontoführungsgebühren müssen Sie hier keine fürchten, Dispozinsen ebenfalls nicht. Denn das Tagesgeldkonto kann nicht überzogen werden. Wenn, dann können lediglich indirekte Kosten entstehen für das Girokonto, das Sie als Referenzkonto nutzen.

Haben die Stiftung Warentest oder Öko Test einen Tagesgeldkonto-Test veröffentlicht?

FrageJe vielfältiger Sie sich vor der Beantragung eines neuen Tagesgeldkontos informiert haben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie mit Ihrer Wahl hinterher zufrieden sind. Dabei ist es wichtig, dass Sie Ihre Informationen ausschließlich aus seriösen Quellen beziehen. Dazu zählt seit vielen Jahren die Stiftung Warentest, eine Institution in Sachen Verbraucherschutz. Gerade im Finanzbereich haben die Experten der Stiftung schon zahlreiche Testberichte verfasst und wissen genau, worauf es bei diesen Themen ankommt.

Im Tagesgeldkonto-Test der Stiftung Warentest wurden 82 verschiedene Tagesgeldkonten genauestens unter die Lupe genommen. Der Fokus bei diesem Test lag nicht nur auf den Zinsen, sondern es ging dabei auch um den Faktor Sicherheit. Sie erfahren, zu welcher nationalen Einlagensicherung die einzelnen Kreditinstitute gehören. Zudem sprechen die Redakteure vor einigen Banken aus dem Ausland eine ausdrückliche Warnung aus. Die Datenbank wird alle zwei Wochen aktualisiert, so dass Sie davon ausgehen können, hier nicht mit veralteten Werten konfrontiert zu werden. Der ganze Testbericht steht gegen Zahlung eines geringen Unkostenbeitrags hier zum Download für Sie zur Verfügung.

Beim Magazin Öko Test werden Sie keinen Tagesgeldkonto-Test finden können. Sofern ein solcher dort noch ergänzt wird, verlinken wir diesen selbstverständlich gerne an dieser Stelle. Sofern Sie auch für andere Formen der Geldanlage offen sind, könnte dieser Artikel für Sie einen Mehrwert bieten. Darin werden 34 unterschiedliche Geldanlage-Angebote vorgestellt und analysiert.

Die wichtigsten FAQs zum Thema Tagesgeldkonto

In unserem ausführlichen Ratgeber haben wir versucht, so viele Aspekte rund um das Thema Tagegeldkonto wie möglich aufzugreifen. Dennoch ist es möglich, dass einige Ihrer Fragen noch nicht beantwortet wurden. Dazu gibt es diesen FAQ-Bereich, in dem wir die am häufigsten gestellten Fragen zusammengefasst und in verständlicher Sprache beantwortet haben.

FAQ

Wer hat die besten Zinsen für Tagesgeld?

Welche Bank die besten Zinsen für Tagesgeld anbietet, lässt sich nicht allgemein beantworten. Durch die bei dieser Anlageform üblichen variablen Zinssätze ergibt sich ständig ein neues Bild, so dass die Reihenfolge von gestern heute schon auf den Kopf gestellt sein kann. Aus diesem Grund macht nur eines Sinn: Verschaffen Sie sich genau dann, wenn Sie ein neues Tagesgeldkonto beantragen möchten, mit Hilfe unseres kostenlosen Vergleichsrechners einen Überblick über die tagesaktuellen Konditionen der verschiedenen Banken. So wissen Sie, werde gerade wirklich die besten Zinsen in petto hat und übersehen kein in Frage kommendes Angebot.

Wann lohnt sich ein Tagesgeldkonto?

Ein Tagesgeldkonto lohnt sich vor allem dann, wenn Sie beim Thema Geldanlage Wert auf eine größtmögliche Flexibilität legen. Keine andere Anlageform ermöglicht es Ihnen, auf der einen Seite etwas anzusparen bei einer ordentlichen Rendite, auf der anderen Seite aber täglich Zugriff auf Ihr Erspartes zu haben, sollte dies aus welchen Gründen auch immer notwendig sein. Darüber hinaus ist das Tagesgeldkonto eine sehr sichere Form der Geldanlage. Es ist ideal, wenn Sie kurz- oder mittelfristig gesetzte Sparziele erreichen möchten. Wer zu viel Geld auf dem Girokonto hat und dieses verzinst sehen will, ohne eine längerfristige Bindung wie beim Festgeld einzugehen, ist mit einem Tagesgeldkonto sehr gut bedient.

Welches ist das beste Tagesgeldkonto?

Welches Tagesgeldkonto das Beste ist, lässt sich kaum seriös auf eine pauschale Art und Weise beantworten. Um dies herauszufinden, müsste viel mehr bekannt sein, auf welche Vergleichskriterien Sie Ihren Schwerpunkt legen. Für die meisten Menschen wird eine möglichst hohe Rendite ganz oben auf der Liste stehen. Um diese zu erreichen, sollten Sie nicht nur nach dem höchsten Zinssatz Ausschau halten, sondern einige andere Punkte ebenfalls überprüfen. Dazu gehört die Häufigkeit der Zinsausschüttungen, denn im Hinblick auf die Ausnutzung des Zinseszinseffekts macht es einen Unterschied, ob eine Bank Ihnen die Zinsen nur einmal jährlich auf Ihr Tagesgeldkonto überweist oder ob dies vielleicht sogar vierteljährlich geschieht. Generell gilt: Je häufiger, desto besser. Neben der Rendite sollten Sie die Sicherheit nicht außer Acht lassen. Ein in diesem Sinne gutes Tagesgeldkonto wird von einer Bank angeboten, die ihren Sitz in einem stabilen europäischen Land hat.

Was bringt mir ein Tagesgeldkonto?

Ein Tagesgeldkonto stellt allen voran eine praktische Möglichkeit dar, um zwischendurch höhere Geldbeträge dort zu „parken“. Während Sie auf dem Girokonto in der Regel keinerlei Zinsen erhalten und sich bei einem Festgeldkonto dagegen auf eine starre Laufzeit einlassen müssen, bieten Tagesgeldkonten die willkommene Alternative. Hier erhalten Sie zumindest einigermaßen attraktive Zinsen bei täglicher Verfügbarkeit und einem hohen Maß an Sicherheit. Nutzen Sie das Tagesgeldkonto zum Beispiel, um auf eine lange gehegte Investition hinzusparen. So haben Sie das Spargeld sauber getrennt von Ihrem Girokonto und kommen nicht in die Versuchung, es doch leichtfertig anderweitig auszugeben. Auf der anderen Seite können Sie dennoch weiterhin auf das Geld zugreifen, sollte unvermittelt doch einmal Not am Mann sein, wenn etwa die Waschmaschine plötzlich defekt ist.

Wie viel kostet ein Tagesgeldkonto?

Für die Nutzung eines Tagesgeldkontos müssen Sie in aller Regel keinerlei Gebühren entrichten. Meistens werden diese Konten von Direktbanken angeboten, die ohnehin grundsätzlich auf Kontoführungsgebühren verzichten. Insofern gehen Sie bei der Entscheidung für ein Tagesgeldkonto keinerlei Risiko ein. Probieren Sie es einfach aus und finden Sie heraus, ob Sie mit der Handhabung zufrieden sind, etwa was die Benutzerfreundlichkeit des jeweiligen Onlinebankings angeht. Sollten Sie damit nicht zufrieden sein, führen Sie einfach wieder einen Tagesgeldkonto-Vergleich durch und entscheiden sich für eine Alternative.

Kann ich auf ein Tagesgeldkonto monatlich einzahlen?

Auf Ihr Tagesgeldkonto können Sie nur von Ihrem damit verknüpften Referenzkonto Geld einzahlen. Dabei wird es sich im Normalfall um Ihr Girokonto handeln. Eine monatliche Einzahlung lässt sich selbstverständlich einrichten. Dies können Sie zum Beispiel realisieren, indem Sie einen Dauerauftrag erteilen, bei dem Monat für Monat ein von Ihnen frei wählbarer Betrag automatisch auf das Tagesgeldkonto überwiesen wird. Auf diese Weise wächst Ihr Sparguthaben stetig und Sie bauen sich Schritt für Schritt einen finanziellen Puffer auf. Einige Banken bieten Ihnen sogar spezielle Sparpläne an, bei denen die Bank sich dann um den Einzug der von Ihnen gewünschten Summe kümmert.

Wie lege ich ein Tagesgeldkonto an?

Ein Tagesgeldkonto zu eröffnen ist in wenigen einfachen Schritten erledigt. Wir empfehlen Ihnen, als ersten Schritt einen Tagesgeldkonto-Vergleich, wie wir ihn hier auf dieser Seite kostenlos anbieten, zu nutzen. Auf diese Weise finden Sie heraus, wo es gerade die besten Konditionen gibt. Dann müssen Sie im Grunde genommen nur noch auf der Seite der Bank einige Formulare ausfüllen. Zudem ist eine Identitätsüberprüfung obligatorisch. Diese kann entweder über das klassische PostIdent-Verfahren erfolgen, bei dem Sie mit Ihren Antragsunterlagen einer Filiale der Deutschen Post in Ihrer Nähe einen Besuch abstatten müssen, oder per VideoIdent-Verfahren direkt am heimischen Bildschirm. So oder so sollten Sie ein gültiges Ausweisdokument vorlegen können, anhand dessen Ihre Identität überprüft wird. Nachdem Ihr neues Tagesgeldkonto freigeschaltet wurde, müssen Sie nur noch den gewünschten Betrag darauf überweisen. Das geschieht über das Referenzkonto, welches Sie während der Beantragung der Bank angegeben haben.

Fazit: Jeder Sparer sollte zumindest ein Tagesgeldkonto haben

Wichtiger HinweisTagesgeldkonten erfuhren vor ein paar Jahren einen unglaublichen Run. Inzwischen ist es etwas stiller geworden um diese Form der Geldanlage, da das allgemeine Zinsniveau leider stark gesunken ist. Das hat zur Folge, dass das Tagesgeldkonto mittlerweile nicht mehr solch teils spektakuläre Zinssätze bieten kann, wie es früher der Fall war. Trotzdem sollte jeder Sparer nach wie vor mindestens ein Tagesgeldkonto besitzen, gegebenenfalls sogar mehrere. Denn es bringt einfach einige Vorteile mit sich, die keine andere Anlageform in dieser Weise in sich vereint.

Das Tagesgeldkonto ist flexibel, sicher und vergleichsweise renditestark. Vor allem der Faktor Flexibilität kann gar nicht oft genug hervorgehoben werden. Denn gerade die Tatsache, dass sich Sparer etwa beim Festgeld ganz konkret auf eine Laufzeit festnageln lassen müssen und während dieser kaum eine Möglichkeit haben, an Ihr Geld zu kommen, lässt viele Menschen das Geld lieber auf dem Girokonto belassen. Tun Sie dies, verschenken Sie jedoch Tag für Tag bares Geld. Denn selbst niedrige Tagesgeldzinsen sind besser als gar keine auf dem Girokonto. Da Sie im Bedarfsfall täglich Ihr Erspartes oder einen Anteil davon wieder zurück überweisen können, gehen Sie mit einem Tagesgeldkonto keinerlei Risiko ein. Hinzu kommt noch, dass diese Konten dank der gesetzlichen Einlagensicherung eine überaus sichere Form der Geldanlage sind.

Nutzen Sie Ihr Tagesgeldkonto zum Erreichen kurzfristiger Sparziele. Sie können dort zum Beispiel etwas für den nächsten Sommerurlaub ansparen oder für den Kauf eines teureren Küchengeräts. Um möglichst viel Rendite herauszuholen, ist es empfehlenswert, in regelmäßigen Abständen einen Tagesgeldkonto-Vergleich zu starten, wie Sie es hier auf dieser Seite tun können. Wechseln Sie konsequent zum aktuell besten Anbieter, um dauerhaft zu profitieren. Als Neukunde erhalten Sie von manch einer Bank spezielle Konditionen oder gar keine Zinsgarantie für einen bestimmten Zeitraum angeboten. Sie sollten sich bei solchen Angeboten dessen bewusst sein, dass die Zinsen nach dem Aktionszeitraum schnell wieder sinken und Sie einen erneuten Wechsel ins Auge fassen müssen. Diese Praxis wird als Tagesgeldhopping bezeichnet. Ergänzend zum Tagesgeld bieten sich Anlageformen wie das Festgeld oder Aktien an.