• Top Vergleiche

    Unabhängig

    & gut recherchiert
  • Keine Kosten

    Vergleichen

    & Geld sparen
  • In Kooperation

    In Kooperation

    mit zahlreichen Shops

Aktuelle Tagesgeld-Zinsen auf VERGLEICHSPORTAL.de

Anlagebetrag:
Anlagedauer:
  • Meist keine Mindesteinlage
  • Geprüfte Einlagensicherung
  • Top Zinsen
  • Mit Zinsgarantie

Tagesgeld Zinsen 2020 – Jetzt online die besten Zinsen auf das Tagesgeldkonto finden

Auf der Suche nach den besten Tagesgeld-Zinsen sollten Sie nichts dem Zufall überlassen. Gerade in der heutigen Zeit ist das Zinsniveau niedriger als vor einigen Jahren, sodass Sie genauer hinsehen sollten. Das Tagesgeldkonto ist eine sinnvolle Option, wenn Sie kurzfristige Sparziele erreichen oder Geld für ein paar Monate parken wollen. Sie müssen nur schauen, dass Sie Ihr Geld bei einer Bank anlegen, die vergleichsweise hohe Zinsen auf Tagesgeld zahlt. Schon kleine Unterschiede beim Zinssatz können eine Menge ausmachen, je nach Höhe der Anlagesumme und der angepeilten Anlagedauer.

Finden Sie mit unserem kostenlosen und transparenten Vergleichsrechner heraus, wo es die besten Tagesgeldkonto-Zinsen gibt. Auf diese Weise erhalten Sie die Kaufkraft Ihres Geldes und können im Idealfall eine gute Rendite kassieren. In unserem Ratgeber erklären wir Ihnen, worauf Sie beim Vergleich der Konten noch achten sollten. Werfen Sie einen Blick in unseren FAQ-Bereich, in dem wir häufig gestellte Fragen zusammengetragen haben und darauf kurze und prägnante Antworten liefern. Ferner erfahren Sie, ob die Stiftung Warentest oder Öko Test bislang einen Tagesgeld-Zinsen-Test durchgeführt haben.

Überblick: Was ist wichtig beim Thema Tagesgeld-Zinsen?

Ärger und Unverständnis über niedrige Tagesgeld-Zinsen sind weit verbreitet. Doch anstatt sich zu ärgern, sollten Sie besser nach den immer noch vorhandenen, vergleichsweise attraktiven Konditionen Ausschau halten. Zur Erklärung dennoch die Information, dass die Banken selbst nur bedingt einen Einfluss auf die Zinsentwicklung haben. So orientieren sich die Zinsen auf Tagesgeld vor allem an den Leitzinsen, die durch die Europäische Zentralbank festgelegt werden. Einige Banken zahlen dennoch mehr als andere, weshalb Sie aufmerksam vergleichen sollten.

Je nachdem, wie hoch Ihre Anlagesumme ist, können Sie durch einen Vergleich der Tagesgeld-Zinsen einige Euro mehr im Jahr erwirtschaften. Je häufiger eine Zinsgutschrift erfolgt, desto mehr profitieren Sie vom Zinseszinseffekt. Bedenken Sie bei Tagesgeldkonten, dass Sie die Konditionen stets im Auge behalten sollten. Dies liegt darin begründet, dass der Zinssatz beim Tagesgeld variabel ist. Deshalb lohnt es sich, häufiger einen Tagesgeldvergleich durchzuführen. Als Neukunde können Sie bei einigen Banken mit besonderen Angeboten rechnen, wie etwa einem erhöhten Zinssatz und einer Zinsgarantie. Tagesgeld ist grundsätzlich eine sichere Form der Geldanlage. Dennoch sollten Sie den Faktor Sicherheit nicht außer Acht lassen und Ihr Geld nur einer Bank anvertrauen, die Ihren Sitz in einem als stabil geltenden Land hat.

Beim Vergleich der Tagesgeld-Zinsen spielt der Zinssatz naturgemäß die wichtigste Rolle. Achten Sie zudem auf die Häufigkeit der Zinsausschüttungen, um vom Zinseszinseffekt zu profitieren. Für Neukunden gibt es oft eine Zinsgarantie für einen bestimmten Zeitraum. Setzen Sie nur auf Banken aus vergleichsweise stabilen Ländern.

Wie nutze ich den Vergleichsrechner für Tagesgeld-Zinsen?

Tagesgeld ZinsenUm schnell und unkompliziert herauszufinden, welche Bank die besten Tagesgeld-Zinsen bietet, empfehlen wir Ihnen die Nutzung unseres praktischen Vergleichsrechners. Auf diese Weise müssen Sie nicht erst lange recherchieren, sondern bekommen alle wesentlichen Informationen innerhalb weniger Augenblicke auf Ihren Bildschirm geliefert. Sie gehen wie folgt vor:

  1. Tragen Sie als erstes den gewünschten Anlagebetrag in das entsprechend bezeichnete Feld in der Suchmaske ein. Diese Summe kann den Zinssatz beeinflussen.
  2. Geben Sie als nächstes an, wie lange Sie das Geld voraussichtlich anlegen möchten. Im Gegensatz zu Festgeldkonten sind Sie beim Tagesgeld an keine festgelegte Laufzeit gebunden. Um herauszufinden, welche Bank Ihnen für den angepeilten Anlagezeitraum die besten Konditionen zu bieten hat, macht diese Angabe dennoch Sinn.
  3. Starten Sie jetzt den Vergleich der Tagesgeld-Zinsen, indem Sie auf die Schaltfläche „Vergleich starten“ klicken. Kurz darauf erhalten Sie eine Liste an Suchergebnissen angezeigt, die genau zu Ihrer Anfrage passen.
  4. Wir empfehlen Ihnen, sich ein paar der obersten Treffer nun genauer anzusehen. Achten Sie dabei nicht nur auf die Höhe des Zinssatzes, sondern ebenso auf Dinge wie die Häufigkeit der Zinsausschüttungen und den Faktor Sicherheit. Eine Übersicht der wichtigsten Vergleichskriterien finden Sie im späteren Verlauf dieses Ratgebers.
  5. Sobald Sie Ihr favorisiertes Tagesgeldkonto gefunden haben, gilt es zur Seite der entsprechenden Bank zu wechseln und dort das Konto zu beantragen. In der Regel können Sie die allermeisten Schritte bequem online erledigen.
  6. Die Identitätsprüfung kann teilweise ebenfalls komfortabel von zu Hause aus durchgeführt werden – mittels des modernen VideoIdent-Verfahrens. Sollte die von Ihnen ausgewählte Bank diese Option (noch) nicht anbieten, müssen Sie mit dem herkömmlichen PostIdent-Verfahren Vorlieb nehmen und sich in einer nahe gelegenen Postfiliale einem Mitarbeiter gegenüber identifizieren.

Sofern die Identitätsprüfung erfolgreich absolviert wurde und alles vollständig eingereicht wurde, wird es nicht mehr lange dauern, bis Sie von der Bank die Kontounterlagen auf dem Postweg erhalten. Jetzt können Sie den gewünschten Geldbetrag vom mit dem Tagesgeldkonto verknüpften Referenzkonto dorthin überweisen und sich vom ersten Tag an Tagesgeld-Zinsen sichern.

Zinsen aufs Tagesgeld: Ist der Zinssatz stabil?

Bei Tagesgeld-Zinsen sollten Sie wissen, dass Sie sich im Gegensatz zu Festgeldkonten nicht auf einen festgelegten Zinssatz über die gesamte Laufzeit der Geldanlage verlassen können. Genauer gesagt gibt es beim Tagesgeld auch keine festgelegte Laufzeit, denn Sie können jederzeit flexibel auf das dort eingezahlte Geld zugreifen und bei Bedarf eine Überweisung des gesamten Betrags oder eines Teilbetrags auf Ihr verknüpftes Referenzkonto veranlassen. Dies ist für Sie als Verbraucher positiv. Sie müssen jedoch auf der anderen Seite mit einem Zinssatz leben, der sich täglich ändern kann. Ein Konto, das heute noch die besten Tagesgeld-Zinsen bietet, kann sich ein paar Tage später nur noch im Mittelfeld der Angebote bewegen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie den Markt im Auge behalten und in regelmäßigen Abständen einen Vergleich der Tagesgeldkonto-Zinsen durchführen. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Sie nicht zu lange bei einer Bank bleiben, die nicht mehr so gute Zinsen bietet. Wenn Sie beim Vergleichen genau hinsehen, werden Sie bei einigen Kreditinstituten Neukundenangebote mit einer Zinsgarantie entdecken können. Das heißt, hier garantiert Ihnen die Bank aufs Tagesgeld einen bestimmten Zinssatz. Solche Garantien sind meist nur ein paar Monate gültig, aber zumindest während dieses Zeitraums können sich die Tagesgeld-Zinsen nicht ändern. Danach sinken Sie bei solchen Angeboten meist deutlich.

Wie sichere ich mir möglichst hohe Tagesgeld-Zinsen?

Bitte merkenDa das Zinsniveau allgemein sehr niedrig ist, gilt es besonders genau hinzuschauen, um sich zumindest halbwegs attraktive Konditionen zu sichern. Wir empfehlen Ihnen, auf einige Punkte besonders genau zu achten, um für sich möglichst hohe Tagesgeld-Zinsen herauszuholen.

1. Der Zinssatz muss stimmen

Zunächst sollten Sie auf den Zinssatz achten. Dieser sollte möglichst hoch sein, damit eine gute Rendite erzielt wird. Die Bank, die das Tagesgeldkonto mit dem höchsten Zinssatz anbietet, ermitteln Sie mit unserem kostenlosen Tagesgeldrechner. Damit ist die Arbeit noch nicht getan, weitere Aspekte spielen eine Rolle, wenn es um vernünftige Tagesgeld-Zinsen geht.

2. Möglichst häufige Zinsgutschriften

Neben dem Zinssatz lohnt es sich, die Häufigkeit der Zinsgutschriften bei in die engere Auswahl kommenden Konten miteinander abzugleichen. Bei einem identischen Zinssatz raten wir Ihnen, sich für das Tagesgeldkonto zu entscheiden, bei dem in kürzeren Intervallen eine Zinsausschüttung stattfindet. Denn durch jede dieser Gutschriften steigt der Gesamtbetrag auf dem Konto an, der bei der nächsten Ausschüttung erneut mitverzinst wird. Sie profitieren von dem sogenannten Zinseszinseffekt.

3. Je mehr Geld Sie anlegen, desto mehr Tagesgeld-Zinsen

Nicht nur der Zinssatz und die Häufigkeit der Zinsgutschriften haben einen Einfluss auf die letztendlich zu erwartenden Tagesgeld-Zinsen, sondern auch die Höhe der Anlagesumme. Klar ist: Je mehr Geld Sie auf das Tagesgeldkonto Ihrer Wahl einzahlen, desto mehr Zinsen aufs Tagesgeld können Sie erwarten. Machen Sie jedoch nicht den Fehler, zu hohe Summen zu lange auf einem solchen Konto zu belassen. Sie könnten beispielsweise mit einem Festgeldkonto eine höhere Rendite erzielen – vorausgesetzt, Sie sind bereit dazu, für eine gewisse Zeit auf einen Zugriff auf das Geld zu verzichten.

4. Direktbanken bieten attraktive Konditionen

In vielen Fällen ist es so, dass Sie bei Direktbanken bessere Tagesgeld-Zinsen geboten bekommen als bei den klassischen Filialbanken. Das liegt in der Tatsache begründet, dass Direktbanken ohne ein kostenintensives Filialnetz operieren und diese enorme Kostenersparnis in Form höherer Zinsen an ihre Kunden weitergeben können. Das bestverzinste Konto muss jedoch nicht zwangsläufig bei einer Direktbank zu finden sein. Machen Sie den Vergleich und finden Sie es heraus.

5. Banken aus dem Ausland

Banken aus dem Ausland locken oft mit höheren Tagesgeld-Zinsen als deutsche Banken. Es spricht generell nichts dagegen, Ihr Geld bei einem Kreditinstitut aus einem anderen Land anzulegen. Gerade im europäischen Bereich müssen Sie sich wenig Gedanken um das Thema Sicherheit machen, da es die europäische Einlagensicherung gibt. Vorsichtig sollten Sie aber bei komplett exotischen Banken sein, die noch dazu ihren Sitz in einem als wenig stabil geltenden Land haben.

6. Zinsgarantien für Neukunden

Um neue Kunden für sich zu gewinnen, setzt die eine oder andere Bank auf eine Zinsgarantie für Neukunden. Das bedeutet, Sie erhalten für einen von der Bank festgelegten Zeitraum nach dem Anlegen des Kontos einen festgeschriebenen, garantierten Zinssatz, ähnlich wie beim Festgeld. Dieser Zeitraum umfasst jedoch bei der Zinsgarantie für Tagesgeld-Zinsen selten mehr als ein paar Monate. Danach müssen Sie auf der Hut sein, denn bei solchen Angeboten sinkt der Zinssatz gleich anschließend meist enorm. Sollten Sie nicht ständig die Bank wechseln wollen, halten Sie daher lieber Ausschau nach möglichst konstanten Zinssätzen für Bestandskunden. Andernfalls können Sie durch Tagesgeld-Hopping in der Regel unter dem Strich das meiste an Geld herausholen.

Welche Vorteile und Nachteile hat Tagesgeld?

Wie jede andere Form der Geldanlage bringt das Tagesgeld nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile mit sich. Um einschätzen zu können, ob es dennoch die richtige Wahl für Ihre Situation ist, sollten Sie sich ein ganzheitliches Bild machen. Nur so können Sie herausfinden, ob Sie mit Tagesgeld-Zinsen am besten fahren oder doch nach einer Alternative Ausschau halten sollten. Die folgende Gegenüberstellung der wichtigsten Pro- und Contra-Argumente sollte Ihnen als Orientierungshilfe dienen.

  • Tagesgeld ist eine sehr sichere Form der Geldanlage
  • Profitieren Sie von einem Höchstmaß an Flexibilität
  • Das Geld auf dem Tagesgeldkonto ist täglich verfügbar
  • Keine Kontoführungsgebühren
  • Transparent und leicht verständlich
  • Attraktive Angebote und teils befristete Zinsgarantien für Neukunden
  • Variabler Zinssatz, durch den die Tagesgeld-Zinsen täglich schwanken können
  • Längerfristige Kalkulationen der Rendite sind nicht möglich
  • Wer das Maximum an Ertrag herausholen will, muss häufiger das Konto wechseln

Das größte Problem bei Tagesgeld-Zinsen ist, dass Sie diese längerfristig nicht wirklich vorhersehen können. Da die Bank jederzeit die Möglichkeit hat, den Zinssatz anzupassen, kann es sein, dass die Konditionen nach ein paar Monaten anders aussehen als bei der Eröffnung des Kontos. In vielen Fällen wird sich der Zinssatz eher zum Negativen verändern, sodass Sie erneut gezwungen sein werden die Bank zu wechseln – sofern Sie weiterhin möglichst hohe Tagesgeld-Zinsen erhalten wollen. Ausgenommen sind hierbei Zinsgarantien, die einige Banken Neukunden gewähren. Diese sind jedoch immer befristet und gelten im Regelfall nur für ein paar Monate.

Trotz dieser Unwägbarkeiten spricht eine Menge für ein Tagesgeldkonto. Neben dem Festgeld gibt es kaum eine Geldanlageform, die ebenso sicher und dazu einfach zu verstehen ist. Sie müssen kein Finanzfachmann sein, um durchzublicken. Über einen Onlinebanking-Zugang lässt sich das Tagesgeldkonto bequem verwalten und Sie behalten stets den Überblick darüber. Kontoführungsgebühren fallen keine an. Sollten Sie einmal in eine finanzielle Notlage geraten, können Sie jederzeit den benötigten Betrag vom Tagesgeld- auf das Girokonto, dass Sie als Referenzkonto angegeben haben, transferieren. Generell sind Tagesgeldkonten perfekt für alle, die für ein paar Monate möglichst flexibel Geld parken und dafür noch eine einigermaßen ordentliche Rendite erhalten möchten.

Was bringt mir ein Tagesgeldkonto? Ein Tagesgeldkonto ist eine Art Sparkonto, bei dem das eingezahlte Geld täglich verfügbar ist. Aus diesem Grund eignet es sich vor allem für kurzfristige Sparziele, bei denen Sie auf volle Flexibilität nicht verzichten möchten. Im Gegensatz zum Girokonto erhalten Sie beim Tagesgeld Zinsen. Dafür verfügen Tagesgeldkonten nicht über eine Zahlungsfunktion. Sie können sie lediglich im Zusammenspiel mit einem fest verknüpften Referenzkonto nutzen.

Welche Vergleichskriterien sind bei Tagesgeldkonto-Zinsen wichtig?

Zinsen TagesgeldIn einem der vorangegangenen Abschnitte haben wir bereits ausführlich erläutert, worauf es ankommt, wenn Sie das Maximale an Tagesgeld-Zinsen herausholen müssen. Neben den Zinsen gilt es beim Vergleich der Konten aber auch noch auf ein paar andere Dinge zu achten. Aus diesem Grund haben wir die folgende Übersicht der wichtigsten Vergleichskriterien für Tagesgeldkonten für Sie zusammengestellt. Diese Auflistung können Sie wie eine Checkliste benutzen und Punkt für Punkt abhaken, während Sie Ihren persönlichen Tagesgeldkonto-Vergleich durchführen.

  • Anlagesumme: Ausgangspunkt aller Überlegungen sollte die Summe sein, die Sie auf einem Tagesgeldkonto anlegen wollen. Zwar können Sie jederzeit auf solch ein Konto überweisen und dort wieder abziehen. Um zumindest ungefähr herausfinden zu können, wie viel Tagesgeld-Zinsen Sie bei welchem Konto erwarten, sollten Sie einen fixen Betrag angeben. Auf dieser Grundlage wird der Vergleichsrechner maßgeschneiderte Konten aus der Masse an Angeboten herausfiltern. So werden zum Beispiel maximale Anlagesummen berücksichtigt, oberhalb derer der Zinssatz nicht mehr so hoch ist.
  • Anlagedauer: Nach der Festlegung auf eine Anlagesumme sollten Sie überlegen, wie lange Sie das Geld anlegen möchten. Handelt es sich dabei um einen kurzen Zeitraum, können Sie von hoch verzinsten Neukundenangeboten profitieren, die Ihnen im Idealfall sogar eine Zinsgarantie über den gesamten angepeilten Anlagezeitraum geben. Möchten Sie das Geld etwas längerfristiger parken, sollten Sie sich für einen Anbieter entscheiden, der auf lange Sicht betrachtet die besten Tagesgeld-Zinsen in petto hat – sofern Sie nicht bald schon wieder wechseln wollen.
  • Höhe der Tagesgeld-Zinsen: Wenn Sie die beiden erstgenannten Variablen bestimmt haben, ist es erst an der Zeit, auf die Tagesgeld-Zinsen der unterschiedlichen Banken zu schauen. Der Vergleichsrechner wird Ihnen zu Ihrer festgelegten Anlagesumme und der gewählten Anlagedauer passende Ergebnisse ausspucken. Etwaige Einlagebeschränkungen oder Zinsstaffeln werden dabei bereits berücksichtigt.
  • Intervall der Zinsausschüttungen: Für den Fall, dass Sie aus mehreren Tagesgeldkonten mit dem identischen Zinssatz auswählen können, sollten Sie einen Blick auf das Intervall der Zinsausschüttungen werfen. Das bedeutet konkret: Wie oft überweist die Bank die Tagesgeldkonto-Zinsen auf Ihr Konto. Je häufiger dies geschieht, desto besser ist es für Ihre Rendite. Denn bei jeder weiteren Zinsgutschrift wird der bisherige Gesamtbetrag auf dem Konto wieder erhöht und beim nächsten Mal erneut mitverzinst. Der sogenannte Zinseszinseffekt kommt zum Tragen.
  • Einlagensicherung: Hohe Tagesgeld-Zinsen sind eine schöne Sache, aber der Faktor Sicherheit sollte ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden. Zwar gilt Tagesgeld generell als außergewöhnlich sichere Art der Geldanlage. Dennoch macht es Sinn, genauer hinzusehen, welche Einlagensicherung im konkreten Falle greift bei einer Bankenpleite. Im Normalfall sind Einlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro durch die gesetzliche europäische Einlagensicherung abgesichert. In einigen Fällen sorgen freiwillige Einlagensicherungssysteme von Bankenverbünden für eine zusätzliche Absicherung selbst höherer Beträge.
  • Länder-Rating: Nicht nur die Einlagensicherung ist in puncto Sicherheit wichtig, sondern das Länder-Rating kann ebenfalls wertvolle Anhaltspunkte darüber geben, ob Sie einer Bank Ihr Erspartes anvertrauen sollten. So gibt es Ratings verschiedener Agenturen, denen Sie entnehmen können, wie die Bonität einzelner Länder eingeschätzt wird. Am besten ist die Einstufung AAA, es folgen AA und weitere Abstufungen.

Weitere Kriterien, wie zum Beispiel Kontoführungsgebühren, sind im Falle von Tagesgeldkonten mehr oder weniger irrelevant, da kaum eine Bank sie mehr verlangt. Am Ende ist es wichtig, dass Sie mit dem Gesamtpaket zufrieden sind, das eine ausbalancierte Mischung aus hohen Tagesgeld-Zinsen und höchstmöglicher Sicherheit darstellen sollte.

Glossar zum Thema Tagesgeld-Zinsen

Anlagesumme

Als Anlagesumme oder Anlagebetrag wird der Geldbetrag bezeichnet, den Sie auf einem Konto wie beispielsweise einem Tagesgeldkonto Gewinn bringend anlegen wollen. Die Anlagesumme kann einen Einfluss auf die Höhe der Tagesgeld-Zinsen haben, weshalb Sie bei jedem Vergleichsrechner als einer der wichtigsten Parameter abgefragt wird. Bei manchen Tagesgeldkoten erhalten Sie lediglich bis zu einer bestimmten Anlagesumme einen attraktiven Zinssatz, so dass sich das aufmerksame Vergleichen lohnt. Wenn Sie einen Onlinerechner dafür nutzen, erhalten Sie bereits auf Ihre Suchanfrage abgestimmte Ergebnisse.

Laufzeit

Vielleicht fragen Sie sich, weshalb bei einem Tagesgeldvergleich überhaupt keine Laufzeit beziehungsweise ein Anlagezeitraum angegeben werden muss. Denn bei dieser Form der Geldanlage gibt es schließlich – anders als etwa beim Festgeld – keine festen Laufzeiten. Dennoch ist es nicht unerheblich, wie lange Sie planen, Ihr Erspartes auf einem Tagesgeldkonto zu parken. Teilweise bieten die Banken für Neukunden eine Zinsgarantie an, die möglicherweise den kompletten, von Ihnen beabsichtigten Anlagezeitraum abdeckt. In einem solchen Fall wäre es sinnvoll, zu einer solchen Bank zu gehen. Beabsichtigen Sie hingegen, für etwas längere Zeit das Tagesgeldkonto zu nutzen, dann macht es Sinn, nach möglichst stabilen Tagesgeld-Zinsen für Bestandskunden Ausschau zu halten.

Zinssatz

Der Zinssatz ist das wichtigste Kriterium, wenn es darum geht, wie viel Tagesgeld-Zinsen Sie bei einem bestimmten Konto erwarten können. Er wird in Prozent angegeben und sollte möglichst hoch sein. Selbst wenige Stellen hinter dem Komma können in Euro umgerechnet eine Menge ausmachen, je höher Ihrer Anlagesumme ist und je länger die Laufzeit. Einige Banken bieten Neukunden einen besonders attraktiven Zinssatz, der jedoch häufig nur für ein paar Monate Bestand hat.

Zinsertrag

Unter dem Zinsertrag müssen Sie sich den Geldbetrag vorstellen, der innerhalb eines ausgesuchten Zeitraums mit einem bestimmten Zinssatz auf das Guthaben auf Ihrem Tagesgeldkonto voraussichtlich erwirtschaftet werden wird. Dazu ein Beispiel: Sie legen 25.000 Euro für drei Monate zu einem Zinssatz von 0,50 Prozent an. Bleiben die Konditionen für die gesamte Anlagedauer gleich, können Sie mit einem Zinsertrag in Höhe von 34,39 Euro rechnen. Diesen Betrag an Tagesgeld-Zinsen bekommen Sie auf Ihr Konto überwiesen – je nachdem, wie häufig die Zinsausschüttung beim ausgesuchten Tagesgeldkonto stattfindet.

Zinsausschüttung

Beim Vergleichen von Tagesgeldkonten spielt die Frequenz der Zinsausschüttung eine nicht unwesentliche Rolle. Je häufiger die Bank Ihnen Tagesgeld-Zinsen auf das Konto überweist, desto schneller wächst der Gesamtbetrag an, ohne dass Sie weitere Einzahlungen tätigen müssten. Bei der darauffolgenden Zinsausschüttung wird der durch die Zinsen erhöhte Gesamtbetrag erneut komplett verzinst – mit dem Resultat, dass Sie mehr Tagesgeld-Zinsen kassieren. Diese Dynamik wird als Zinseszinseffekt bezeichnet. Aus diesem Grund sollten Sie etwa bei zwei Konten, die den gleichen Zinssatz bieten, die Häufigkeit der Zinsausschüttung als Vergleichskriterium hinzuziehen.

Zinsgutschrift

Der Begriff Zinsgutschrift wird meist synonym mit Zinsausschüttung verwendet. Er bezeichnet den Vorgang, wenn die Bank Ihnen Ihre Tagesgeld-Zinsen überweist. Dies geschieht in Form einer sogenannten Zinsgutschrift auf Ihr Tagesgeldkonto, dessen Kontostand dadurch erhöht wird. Schon bei der nächsten Zinsgutschrift erhalten Sie auf diese Weise noch mehr Tagesgeld-Zinsen überwiesen, da der zu verzinsende Gesamtbetrag entsprechend angewachsen ist. Achten Sie beim Tagesgeldvergleich daher nicht nur auf den Zinssatz, sondern im Zweifelsfall kann die Häufigkeit der Zinsgutschriften ebenso den Ausschlag geben.

Zinseszinseffekt

Beim Thema Tagesgeld-Zinsen können Sie häufig von einem sogenannten Zinseszinseffekt profitieren. Dieser stellt sich umso stärker ein, je häufiger Sie auf Ihr Tagesgeldkonto eine Zinsgutschrift erhalten. Denn nach jeder Zinsgutschrift erhöht sich die Gesamtsumme des auf dem Konto liegenden Geldes. Bei der nächsten Zinsausschüttung wird dieser Gesamtbetrag verzinst, was für Sie unter dem Strich eine höhere Rendite zur Folge hat. Nutzen Sie den Zinseszinseffekt und sichern Sie sich steigende Zinsgewinne, obwohl der Zinssatz sich nicht verändert. Je höher die Anlagesumme ist, desto mehr lohnt es sich diesen Punkt im Auge zu behalten.

Zinsgarantie

Eine Zinsgarantie gibt Ihnen zumindest für einen gewissen Zeitraum eine Sicherheit, die Sie üblicherweise beim Tagesgeld nicht erwarten können. Während der Zinssatz im Normalfall variabel ist und sich theoretisch jederzeit ändern kann, halten manche Kreditinstitute für Neukunden spezielle Konditionen bereit. Diese können eine sogenannte Zinsgarantie beinhalten, die zum Beispiel besagt, dass Sie für zwei Monate oder sogar ein halbes Jahr einen garantierten Zinssatz erhalten. Somit können Sie zumindest für diesen Zeitraum schon vorab kalkulieren, was Sie an Tagesgeld-Zinsen mitnehmen werden. Nach Ablauf der Zinsgarantie verschlechtern sich die Konditionen bei solchen Angeboten leider häufig, so dass es unter Umständen nötig sein wird, erneut die Bank zu wechseln.

variabler Zinssatz

Der variable Zinssatz ist bei Tagesgeld-Zinsen der Normalzustand. Das bedeutet, dass die Bank den Zinssatz Ihres Tagesgeldkontos jederzeit anpassen darf. Dies kann grundsätzlich sowohl von Vorteil für Sie sein – wenn der Zinssatz erhöht wird – als auch zum Nachteil – bei einer Senkung des Zinssatzes. In Zeiten sinkender Zinsen wird es vermutlich eher in eine negative Richtung gehen. Allerdings sind Sie als Kunde jederzeit frei, bei einer Zinssenkung zu einer anderen Bank mit besseren Tagesgeld-Zinsen zu senken. Das ist der große Unterschied zum Festgeld, wo Sie zwar einen Zinssatz garantiert bekommen, aber bei besseren Angeboten nicht einfach wechseln können.

Rendite

Während der Zinsertrag den Betrag in Euro bezeichnet, den Sie als Anleger aus der Geldanlage auf einem Tagesgeldkonto ziehen, ist die Rendite gewissermaßen das Pendant dazu. Sie wird jedoch in Prozent angegeben. Der Zinseszinseffekt wurde dabei bereits mit eingerechnet, so dass Sie beim Begriff der Rendite wirklich erfahren, was Sie effektiv an Tagesgeld-Zinsen aus einem bestimmten Konto herausziehen können.

Referenzkonto

Wenn Sie Tagesgeld-Zinsen erwirtschaften wollen, benötigen Sie dazu nicht nur ein Tagesgeldkonto, sondern auch ein sogenanntes Referenzkonto. Dieses wird mit dem Tagesgeldkonto verknüpft und dient dazu, von dort das Geld zu überweisen, das Sie gerne anlegen möchten. Umgekehrt ist eine Rücküberweisung vom Tagesgeldkonto ausschließlich auf das Referenzkonto möglich. Sie müssen dazu im Normalfall jedoch kein weiteres neues Konto anlegen. Benutzen Sie einfach Ihr Girokonto als Referenzkonto und geben dies bei der Bank, bei der das Tagesgeldkonto beantragt wird, so an.

Einlagensicherung

Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass ausgerechnet die Bank, der der Sie Ihr Tagesgeldkonto eröffnet hat, pleitegeht. Dennoch ist es nicht komplett auszuschließen. Für diesen Fall ist es gut, wenn Sie sich vorher mit dem Thema Einlagensicherung beschäftigt haben. Was Sie hierzu wissen müssen: Im Rahmen der von Gesetzes wegen eingerichteten europäischen Einlagensicherung sind Sparguthaben bis zu einem Betrag von 100.000 Euro auf einem Tagesgeldkonto abgesichert. Das gilt auch für die bis dahin erwirtschafteten Tagesgeld-Zinsen. Sollten Sie also eine höhere Summe auf demselben Konto anlegen wollen, informieren Sie sich vorab über zusätzliche, freiwillige Einlagensicherungssysteme der Banken oder Bankenverbunde. Speziell bei den meisten deutschen Banken sind selbst deutlich höhere Einlagesummen durch diese Sicherungssysteme abgesichert.

Für welche Ziele eignet sich Tagesgeld?

SternDurch das hohe Maß an Flexibilität bietet sich ein Tagesgeldkonto dafür an, Geld zu parken, das Sie innerhalb absehbarer Zeit wieder benötigen könnten. Es ist geeignet, wenn Sie die Summe aktuell jedoch nicht brauchen und gerne getrennt von Ihrem Girokonto, über das die laufenden Einnahmen und Ausgaben laufen, verwahren möchten. Zudem erhalten Sie beim Tagesgeld im Gegensatz zum Girokonto zumindest ein gewisses Maß an Rendite in Form von Tagesgeld-Zinsen.

Typische Beispiel für die Nutzung eines Tagesgeldkontos sind das Sparen für eine Urlaubsreise, eine Feier oder Möbel und Einrichtungsgegenstände. Verschiedenste weitere Sparziele sind möglich. Vielleicht möchten Sie sich nur ein gewisses finanzielles Polster aufbauen, ohne dabei in Schwierigkeiten zu geraten, weil Sie an das Spargeld in einer Notsituation nicht mehr jederzeit herankommen? Letztendlich macht es für fast jeden Sinn, eines oder mehrere Tagesgeldkonten zu besitzen. Sollten eines Tages größere Reparaturen anstehen, können Sie auf das angesparte Geld zurückgreifen.

Sollten Sie bereits über einen beruhigenden finanziellen Puffer verfügen und Geld längerfristig anlegen wollen, ist Tagesgeld dagegen nicht die beste Option. Da die Tagesgeld-Zinsen schwankend sind, können Sie nur schwer langfristig kalkulieren. Das Festgeld bietet Ihnen in diesem Fall mehr Planungssicherheit durch einen garantierten Zinssatz über die gesamte Laufzeit. Noch mehr Rendite winkt Ihnen, wenn Sie auf Aktienfonds setzen. Hier steigt jedoch gleichzeitig das Risiko, Verluste einzufahren, und Sie sollten sich zumindest ein wenig in die Materie einarbeiten.

Tagesgeld-Zinsen: Wie wichtig ist der Faktor Sicherheit?

Generell gesehen ist Tagesgeld eine der sichersten Geldanlageformen, die der Markt bietet. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie das Thema Sicherheit leichtfertig außer Acht lassen sollten auf der Jagd nach den besten Tagesgeld-Zinsen. Ein hoher Zinssatz ist erstrebenswert, allerdings nicht zu jedem Preis. In wirtschaftlich turbulenten Zeiten sollten Sie besonders genau hinsehen, welcher Bank Sie Ihr mühsam Erspartes anvertrauen.
Grundsätzlich können Sie sich zwar auf eine gesetzliche Einlagensicherung auf europäischer Ebene verlassen. Diese bezieht sich aber nur auf Beträge bis zu einer Höchstgrenze von aktuell 100.000 Euro pro Bank und Kunde. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass alle Anlagesummen, die darüber hinausgehen, bei einer Pleite des Kreditinstituts gefährdet sind. Sofern Sie beabsichtigen, mehr Geld als 100.000 Euro auf ein und demselben Konto zu parken, sollten Sie nicht nur darauf achten, bis zu welcher Summe die vollen Tagesgeld-Zinsen gezahlt werden. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, zu überprüfen, ob eine zusätzliche, freiwillige Einlagensicherung vorhanden ist. Bei vielen Banken in Deutschland ist das der Fall.
Die gesetzliche Einlagensicherung gilt zwar in sämtlichen EU-Ländern und den zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) zählenden Staaten. Im Krisenfall kann aber ist nicht sicher, dass das System in allen Ländern wirklich funktioniert. Setzen Sie deshalb ausschließlich auf seriöse Banken, die Ihren Sitz in als stabil geltenden Staaten haben. Um dazu Anhaltspunkte zu erhalten, können Sie sich die Bewertungen von Banken und Ländern durch Ratingagenturen anschauen und sich daran orientieren.

Oft gilt es gerade bei den Banken, die die attraktivsten Tagesgeld-Zinsen anbieten, besonders vorsichtig zu sein. Dubios erscheinende ausländische Banken aus wirtschaftlich instabilen Ländern, die erst seit kurzem auf dem deutschen Markt vertreten sind, sollten Sie besser meiden. Experten raten dazu, nur solche Banken in die engere Auswahl einzubeziehen, die schon seit mindestens zwei Jahren Angebote im Bereich Tagesgeld in Deutschland platziert und Ihren Sitz in einem stabilen Land haben.

Wie hole ich dank Zinsgarantie das Optimum an Tagesgeld-Zinsen heraus?

Das größte Plus beim Tagesgeld ist, dass Sie hier zu hundert Prozent flexibel bleiben. Auf der anderen Seite besteht die Problematik, dass Sie nicht wirklich längerfristig kalkulieren können, wie viele Tagesgeld-Zinsen Sie konkret zu erwarten haben. Denn der Zinssatz ist variabel und kann sich jederzeit ändern – mit etwas Glück zu Ihren Gunsten, häufig aber zu Ihren Ungunsten. Es gibt jedoch für Neukunden immer wieder spezielle Angebote, die Sinn machen können, wenn Sie für einen gewissen Zeitraum Planungssicherheit und einen besonders attraktiven Zinssatz haben möchten.

Ein solcher Aktionszins liegt meist deutlich höher als die regulären Konditionen der entsprechenden Bank sowie der anderen Kreditinstitute. Das Besondere ist, dass Sie in diesem Zusammenhang sogar eine Zinsgarantie für einen festgelegten Zeitraum ausgesprochen bekommen. Nachdem der Aktionszeitraum abgelaufen ist, erhalten Sie jedoch nur noch den regulären Zinssatz, der für Bestandskunden gilt. Das bedeutet in den meisten Fällen: Sie müssen wieder die Bank wechseln, wenn Sie weiterhin von den besten Tagesgeld-Zinsen profitieren möchten. Wenn ein solches Tagesgeldhopping Ihnen nichts ausmacht, werden Sie mit dieser Strategie unter dem Strich das Optimum an Zinserträgen herausholen.

Was tun, wenn ich dauerhaft stabile Tagesgeld-Zinsen möchte?

Wenn Sie nicht gewillt sind, jeden zweiten Monat die Bank zu wechseln auf der Jagd nach den attraktivsten Tagesgeld-Zinsen, sollten Sie eine andere Herangehensweise bevorzugen. Schauen Sie in diesem Fall bei den Suchergebnissen Ihres Tagesgeldvergleichs nicht nach befristeten Neukundenangeboten mit Aktionszins, sondern fokussieren Sie sich darauf, welche Bank dauerhaft die besten Zinsen in petto hat.

Schauen Sie, wo die stabilsten Tagesgeld-Zinsen für Bestandskunden angeboten werden, und entscheiden Sie sich für das Konto, bei dem das Gesamtpaket am ehesten Ihren Ansprüchen gerecht wird. Auf diese Weise werden Sie etwas weniger Zinsen kassieren als beim Tagesgeldhopping. Auf der anderen Seite müssen Sie nicht ständig den Markt im Blick behalten und dauernd einen Kontowechsel vollziehen.

Wann werden meine Tagesgeld-Zinsen überwiesen?

Tagesgeldkonto ZinsenDie Zinsen aufs Tagesgeld fallen von Bank zu Bank nicht nur unterschiedlich hoch aus, Sie werden auch in unterschiedlichen Intervallen auf das Konto überwiesen. Dieser Punkt kann bei einem identischen Zinssatz beim Vergleichen den Ausschlag geben. Denn Fakt ist: Je häufiger die Zinsausschüttung stattfindet, desto mehr profitieren Sie von dem sogenannten Zinseszinseffekt und holen unter dem Strich mehr Tagesgeld-Zinsen heraus. Gängige Modelle der Zinsausschüttung sehen zum Beispiel folgendermaßen aus:

  • Jährliche Zinsgutschrift
  • Halbjährliche Zinsgutschrift
  • Vierteljährliche Zinsgutschrift
  • Monatliche Zinsgutschrift

Je mehr Geld Sie auf dem Tagesgeldkonto anlegen wollen und je länger der angepeilte Zeitraum ist, desto mehr sollten Sie auf diesen Aspekt achten. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen hat schließlich niemand etwas zu verschenken.

Tagesgeld-Zinsen oder Festgeld-Zinsen?

Sind Tagesgeldkonto-Zinsen die beste Wahl oder macht es mehr Sinn, sich in Richtung Festgeld-Zinsen zu orientieren? Diese Frage stellen sich immer wieder viele Sparer. Es gibt darauf keine allgemeingültige Antwort. Vielmehr kommt es darauf an, welche Absichten Sie mit einem solchen Konto verfolgen. Die Tendenz könnte klar zum Tagesgeld gehen, während in einem anderen Fall alles für ein Festgeldkonto spricht. Damit Sie schnell herausfinden, welcher Weg in Ihrem Fall empfehlenswert ist, stellen wir Ihnen im Folgenden die wichtigsten Fakten zu beiden Varianten vor und gehen sowohl auf die Vorzüge als auch die Nachteile ein.

Festgeldkonten eignen sich für längerfristiges Sparen

Für ein Festgeldkonto sollten Sie sich entscheiden, wenn Sie längerfristig und zielgerichtet Geld anlegen wollen, das Sie übrighaben. Das bedeutet, dass während der angepeilten Anlagedauer kein akuter Bedarf entstehen sollte, das Geld wieder abzuheben. Dies ist bei Festgeldkonten nicht ohne weiteres möglich und wenn, müssen Sie sich von den bis dahin erwirtschafteten Zinsgewinnen verabschieden. Entscheiden Sie sich deshalb nur fürs Festgeld, wenn Sie über einen ausreichenden finanziellen Puffer darüber hinaus verfügen. Der Nachteil des Festgeldkontos bringt gleichzeitig den größten Vorteil mit sich: Aufgrund der langfristigen Bindung garantiert Ihnen die Bank einen festen Zinssatz, mit dem Sie planen können. Bei einer längeren Anlagedauer liegen die Zinssätze hier meist spürbar höher als beim Tagesgeld.

Tagesgeldkonten zum Geld parken nutzen

Tagesgeldkonten sind für eine längerfristige Geldanlage weniger sinnvoll, da sich die Tagesgeldzinsen auf einem niedrigen Niveau bewegen. Weiterhin sind die Zinssätze stark schwankend und Sie müssen den Markt fortwährend im Auge behalten. Trotzdem können Sie mit Tagesgeldkontozinsen einen Mehrwert erzielen, wenn die Alternative etwa wäre, das Geld auf dem Girokonto zu belassen. Haben Sie dort kurzfristig einen gewissen Geldbetrag übrig, können Sie ihn auf ein Tagesgeldkonto schieben und dort eine gewisse Rendite erhalten. Für das Erreichen kurzfristiger Sparziele sind Tagesgeldkonten ebenfalls geeignet.

Bei der Frage „Tagesgeld oder Festgeld“ gibt es kein richtig und falsch. Sie müssen herausfinden, wie die Voraussetzungen bei Ihnen aussehen, wie flexibel Sie sind und wie wichtig Ihnen eine hohe Rendite ist. Auf Grundlage dieser Überlegungen werden Sie die für Sie persönlich richtige Entscheidung treffen.

Sind Sparbuch oder Girokonto eine Alternative?

Schon gewusst?Noch immer genießt das gute alte Sparbuch einen besonderen Ruf als sicherer Ort für Ihr Erspartes. In puncto Sicherheit gibt es daran nach wie vor nichts auszusetzen. Schauen Sie hingegen auf die Rendite, wird es als ernsthafte Alternative zum Tagesgeldkonto nicht mehr in Frage kommen. Zwar trägt das Sparbuch noch immer seinen Namen – wirklich etwas ansparen können Sie damit jedoch nicht, da eine Verzinsung kaum noch vorhanden ist. Zwar sind die Tagesgeldzinsen derzeit ebenfalls nicht sonderlich hoch, im Vergleich jedoch wesentlich besser.

Das Girokonto scheidet genauso als Alternative zum Tagesgeldkonto aus. Dort bekommen Sie praktisch keine Zinsen, wobei das Girokonto ohnehin noch nie zum Ansparen gedacht war. Vielmehr stellt es das Herzstück Ihres Zahlungsverkehrs dar. Hier wird die Miete abgebucht, Sie tätigen Überweisungen und Firmen, denen Sie einen Dauerauftrag oder eine Einzugsermächtigung erteilt haben, können Abbuchungen vornehmen. Durch die Verwendung von Girocards können Sicherheitsprobleme eher entstehen als beim Tagesgeldkonto, das zudem nicht im Minus geführt werden kann. Es lässt sich klar festhalten: Weder Sparbuch noch Girokonto stellen eine Alternative zu Tagesgeld-Zinsen dar.

Tagesgeldkonto: Was sollte ich über die Identitätsprüfung wissen?

Damit Sie Tagesgeld-Zinsen kassieren können, benötigen Sie als allerersten Schritt ein solches Konto. Den Antrag zur Kontoeröffnung können Sie meist online ausfüllen. Teilweise müssen Sie das Formular ausdrucken und unterschrieben an die Bank zurücksenden. Die wichtigste Hürde stellt die Identitätsprüfung dar. Diese kann auf zwei verschiedenen Wegen durchgeführt werden:

  • PostIdent-Verfahren: Diese Variante ist das seit vielen Jahren übliche Verfahren. Sie müssen dazu mit Ihren Antragsunterlagen eine Filiale der Deutschen Post in Ihrer Nähe aufsuchen. Vergessen Sie nicht, ein Ausweisdokument wie beispielsweise Ihren Personalausweis, mitzunehmen. Legen Sie dem Postangestellten alle Dokumente vor, damit dieser Ihre Identität bestätigen kann. Anschließend wird der Antrag an die Bank weitergeleitet.
  • VideoIdent-Verfahren: Bei einigen Banken ist es mittlerweile möglich, sich per Videochat zu legitimieren. Das spart eine Menge Zeit gegenüber dem PostIdent-Verfahren, denn Sie müssen dazu nicht das Haus verlassen und sind nicht auf die Öffnungszeiten einer Postfiliale angewiesen. Wie genau die Identitätsprüfung via Video erfolgt, bringen Sie am besten bei der in Frage kommenden Bank in Erfahrung. Vergessen Sie nicht, ein Ausweisdokument bereit zu halten.

In beiden Fällen müssen Sie nach erfolgreicher Durchführung noch abwarten, bis die Bank das Konto freischaltet. Dann können Sie Ihr Erspartes vom Referenzkonto dorthin überweisen und damit beginnen, Tagesgeldzinsen zu kassieren.

Bitte beachten Sie, dass das PostIdent-Verfahren mehrere Werktage in Anspruch nehmen kann, da die Dokumente nach der Identitätsprüfung auf dem Postweg an die Bank geschickt werden. Wenn es schnell gehen muss, entscheiden Sie sich daher lieber für ein Tagesgeldkonto, bei dem das Video-Ident-Verfahren angeboten wird. Natürlich sollten die sonstigen Konditionen ebenfalls stimmen.

Werden meine Tagesgeldzinsen besteuert?

Tagesgeldzinsen sind grundsätzlich ebenso steuerpflichtig wie alle anderen Formen der Geldanlage, die eine Rendite abwerfen. Das bedeutet, dass das Finanzamt von Ihren Zinsen einen Anteil von 25 Prozent an Abgeltungssteuer erhält. Dazu kommen noch Solidaritätszuschlag und unter Umständen Kirchensteuer. Diese Steuern werden von der Bank direkt abgeführt und an das Finanzamt weitergeleitet – sofern Sie nicht aktiv werden. Dies sollten Sie jedoch unbedingt tun. Denn in den meisten Fällen wird es so sein, dass Sie keine Steuern auf Ihre Tagesgeldzinsen zahlen müssen.

Der sogenannte Sparer-Pauschbetrag legt fest, bis zu welchem Betrag Zinsgewinne steuerfrei sind. Bei Singles sind das derzeit 801 Euro und bei Ehepartnern insgesamt sogar 1.602 Euro. Um Tagesgeld-Zinsen in dieser Größenordnung zu bekommen, müssen Sie in der heutigen Zeit schon einen sehr hohen Geldbetrag auf Ihrem Tagesgeldkonto anlegen. Damit die Steuern nicht dennoch abgebucht werden, ist es erforderlich, dass Sie einen Freistellungsauftrag in ausreichender Höhe bei Ihrer Bank einreichen. Entsprechende Formulare finden Sie häufig zum Download auf der Website des Kreditinstitus.

Bei einigen Banken aus dem Ausland erhalten Sie die Tagesgeldzinsen grundsätzlich ohne Abzug ausgezahlt. Hier liegt es in Ihrer persönlichen Verantwortung, einen Blick darauf zu haben, inwieweit die bekannten Freibeträge und deren Grenzen eingehalten werden und gegebenenfalls eine Besteuerung nötig ist.

Nur drei Schritte bis zu den attraktivsten Tagesgeldzinsen

VarianteUm die besten Zinsen aufs Tagesgeld zu finden, müssen Sie sich nicht mühsam durch jede einzelne Website einer in Frage kommenden Bank klicken oder gar Beratungstermine in diversen Filialen ausmachen. Es geht wesentlich schneller und einfacher, indem Sie unseren kostenfreien Vergleichsrechner benutzen. Damit entgeht Ihnen nichts und es trennen Sie nur drei einfache Schritte von den für Sie besten Tagesgeldkonto-Zinsen:

  1. Führen Sie den Tagesgeld-Zinsvergleich durch: Nur wenige Daten müssen Sie in unseren Vergleichsrechner eingeben, um darauf zugeschnittene Suchergebnisse präsentiert zu bekommen. Dazu gehört neben der Anlagesumme auch der voraussichtliche Anlagezeitraum. Nur auf diese Weise kann die Datenbank nach exakt zu diesen Anforderungen passenden Tagesgeldkonten durchsucht werden. Diese werden Ihnen in übersichtlicher Form auf Ihrem Bildschirm präsentiert.
  2. Suchen Sie sich die besten Tagesgeldzinsen aus: Vergleichen Sie die Suchergebnisse im nächsten Schritt gewissenhaft miteinander. Es ist nicht nur wichtig, dass der Zinssatz möglichst hoch ist. Weitere Punkte, die wir Ihnen weiter oben im Detail erläutert haben, sollten ebenfalls passen. Bei mehreren Konten mit gleichem Zinssatz können Aspekte wie die Häufigkeit der Zinsausschüttungen zum Beispiel den Ausschlag geben. Bedenken Sie zudem das Thema Sicherheit und beziehen es in Ihre Überlegungen mit ein.
  3. Beantragen Sie das ausgesuchte Konto: Sobald Sie sich sicher sind, welches Tagesgeldkonto Ihre Wahl ist, müssen Sie dies nur noch beantragen. Dazu müssen Sie auf die Website der Bank gehen über den entsprechend markierten Link und dort den weiteren Anweisungen folgen. Diese werden je nach Kreditinstitut unterschiedlich aussehen. Auf jeden Fall werden Sie eine Identitätsprüfung durchlaufen müssen, damit der Antrag bearbeitet werden kann.

Je nachdem, wie schnell die Bearbeitung durch die Bankmitarbeiter erfolgt, erhalten Sie nach einigen Werktagen alle Unterlagen zum Konto sowie die Zugangsdaten. Jetzt können Sie damit beginnen, das Konto zu nutzen. Je mehr Geld Sie dort einzahlen, desto mehr Tagesgeldzinsen werden Sie erhalten können.

Was sind Tagesgeldzinsen? Tagesgeldzinsen erhalten Sie von einer Bank oder Sparkasse dafür, dass Sie dort ein Tagesgeldkonto anlegen und der Bank Ihr Erspartes anvertrauen. Sie erhalten eine Gegenleistung dafür, dass Sie der Bank das Geld zur Verfügung stellen, die wiederum versuchen wird, dieses Geld gewinnbringend anderweitig anzulegen. Dies kann zum Beispiel in Form von Krediten geschehen, welche Verbrauchern gewährt werden, die dafür wiederum Zinsen zahlen müssen. In regelmäßigen Abständen – Genauere Informationen darüber finden Sie in den Vertragsdetails – erhalten Sie die Ihnen zustehenden Tagesgeldzinsen in Form einer Zinsgutschrift.

Gibt es bei der Stiftung Warentest oder Öko Test einen Tagesgeld-Zinsen-Test?

Den großen Tagesgeld-Zinsen-Test der Stiftung Warentest können Sie sich hier herunterladen für einen geringen Geldbetrag. Das Investment zahlt sich aus, denn der Testbericht wird alle zwei Wochen auf den neuesten Stand gebracht. Insgesamt wurden 83 verschiedene Tagesgeldkonten unter die Lupe genommen. Welche davon die besten Konditionen zu bieten haben, verrät Ihnen die Übersicht der Redakteure der Stiftung Warentest. Dazu gibt es Informationen über die Zugehörigkeit der jeweiligen Banken zu einer Einlagensicherung. Von einigen Angeboten ausländischer Banken wird sogar explizit abgeraten.

Das Verbrauchermagazin Öko Test gilt vielen als ebenso vertrauenswürdige Quelle. Leider finden Sie dort bisher noch keinen Tagesgeld-Zinsen-Test. Wenn Sie ebenso interessiert an alternativen Varianten der Geldanlage sind, schauen Sie sich einmal diesen Artikel an, in welchem eine Analyse von 34 verschiedenen Geldanlage-Angeboten durchgeführt wird.

FAQ

Wie viel Zinsen bringt ein Tagesgeldkonto?

Wie viel Tagesgeldzinsen Ihnen welches Konto bietet, können Sie mit Hilfe unseres kostenlosen Vergleichsrechners im Handumdrehen herausfinden. Geben Sie dort die geforderten Daten ein und lassen Sie sich automatisiert berechnen, welche Angebote aktuell für Sie bereitstehen. Mit welchen Zinsen aufs Tagesgeld Sie gerade durchschnittlich rechnen können, hat vor allem mit dem von der Europäischen Zentralbank durch den Leitzins bestimmten Zinsniveau auf dem Geldmarkt zu tun. Ist dieses Zinsniveau sehr niedrig, können Sie nicht mit hohen Tagesgeld-Zinsen kalkulieren. Dennoch finden sich von Bank zu Bank unterschiedliche Zinssätze, weshalb ein Vergleich immer Sinn macht.

Wo gibt es die meisten Zinsen?

Wer sich für ein Tagesgeldkonto interessiert, der möchte selbstverständlich das Maximum an Rendite damit erzielen. Wo also erwarten Sie die meisten Tagesgeld-Zinsen? Da der Markt gerade in diesem Bereich ständig in Bewegung ist und die variablen Zinssätze sich häufig ändern, lassen sich keine dauerhaft gültigen Aussagen dazu treffen. Besser ist es, wenn Sie tagesaktuell nach den derzeitigen Konditionen passend zu Ihrer beabsichtigten Anlagesumme und dem gewünschten Zeitraum Ausschau halten. Damit Sie nicht unnötig lange suchen müssen, legen wir Ihnen dazu unseren Tagesgeldvergleich ans Herz, mit dem Sie sich innerhalb weniger Augenblicke einen Überblick über die Zinssätze und weitere relevante Details verschaffen können.

Wie rechnet man die Zinsen aus?

Um per Hand auszurechnen, wie viel Tagesgeld-Zinsen Sie unter bestimmten Umständen zu erwarten haben, benötigen Sie einige Daten. Dazu zählen das Anfangskapital, der Zinssatz sowie die Anzahl der Monate, wie lange Sie das Geld anlegen wollen. Diese Daten können Sie in entsprechende Formeln einsetzen, die Sie bei Bedarf im Internet finden. Wesentlich einfacher geht das Ganze vonstatten, indem Sie einfach nur die Suchmaske unseres Vergleichsrechners ausfüllen, den Sie hier auf der Seite finden.

Welchen Einfluss auf die Höhe der Tagesgeld-Zinsen hat die Häufigkeit der Zinsausschüttungen?

Wichtigster Faktor für die Höhe der Tagesgeld-Zinsen ist und bleibt der Zinssatz. Sollten Sie aus zwei verschiedenen Konten auswählen können, die Ihnen denselben Zinssatz bieten, können andere Faktoren den Ausschlag geben. Dazu zählt zum Beispiel die Häufigkeit der Zinsausschüttungen. Wenn Sie nur einmal jährlich eine Zinsgutschrift von der Bank erhalten, ist das deutlich schlechter zu bewerten als etwa halbjährliche oder sogar monatliche Überweisungen der Tagesgeld-Zinsen. Je häufiger eine Zinsausschüttung stattfindet, desto mehr macht sich der Zinseszinseffekt bemerkbar. Dieser spielt zudem eine umso stärkere Rolle, je mehr Geld Sie auf dem Tagesgeldkonto anlegen möchten und wie lange.

Gibt es bei Tagesgeld-Zinsen eine Zinsgarantie?

Eine Zinsgarantie über die gesamte Laufzeit ist etwas, das Sie von Festgeldkonten kennen. Doch wie stellt es sich beim Tagesgeld dar? Hier ist eine derartige Garantie nicht der Normalfall. Stattdessen zeichnen sich Tagesgeldkonten durch einen Zinssatz aus, der variabel ist und sich jederzeit ändern kann, ohne dass die Bank dies mit Ihnen absprechen müsste. Für Neukunden halten einige Banken allerdings spezielle Konditionen bereit, die eine Zinsgarantie beinhalten können. Im Gegensatz zur vergleichbaren Garantie beim Festgeld erstreckt sich diese nicht über die gesamte Anlagedauer, sondern in der Regel gilt sie nur für wenige Monate. Danach müssen Sie mit einem stark sinkenden Zinssatz rechnen.

Ab welcher Anlagesumme gibt es Tagesgeld-Zinsen?

Das Tagesgeld hat sich nicht zuletzt deshalb zu einer solch beliebten Anlageform entwickelt, weil dort üblicherweise Zinsen ab dem ersten Euro gezahlt werden. Sie müssen also nicht erst einen großen Geldbetrag auf dem Girokonto ansparen, ehe es sich lohnt, ein Tagesgeldkonto zu eröffnen. Schon bei kleineren Summen ist es sinnvoll. Zwar ist das Zinsniveau derzeit eher niedrig, aber mehr Geld als auf dem Girokonto erhalten Sie auf einem Tagesgeldkonto allemal. So gelingt es Ihnen zumindest, den Verlust durch die Inflation auszugleichen. Wenn Sie noch etwas mehr Geld übrighaben und dies längerfristig anlegen wollen, sollten Sie über Alternativen wie etwa das Festgeld nachdenken.

Muss ich auf Tagesgeldzinsen Steuern zahlen?

Grundsätzlich sind Gewinne in Form von Tagesgeld-Zinsen ebenso steuerpflichtig wie andere Einnahmen. Sie müssen daher bei der Steuererklärung angegeben werden. Damit Sparer nicht benachteiligt werden, hat der Gesetzgeber jedoch gewisse Freibeträge eingerichtet. Dieser Freibetrag liegt bei Alleinstehenden bei 801 Euro im Jahr und bei Verheirateten sogar bei 1.602 Euro. Das bedeutet, Sie können Zinsen aufs Tagesgeld bis zu dieser Summe kassieren, ohne dass Sie dem Finanzamt etwas abgeben müssen. Alles, was Sie dafür tun müssen, ist einen sogenannten Freistellungsantrag an die Bank zu erteilen. Dadurch wird sichergestellt, dass die generell fälligen Steuern nicht direkt vom Kreditinstitut einbehalten und an die zuständige Finanzverwaltung weitergeleitet werden.