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Tagesgeldvergleich 2020 – Finden Sie jetzt die besten Zinsen in unserem Tagesgeld-Vergleich

Tagesgeld ist eine solide Form der Geldanlage, bei der die Faktoren Sicherheit und Flexibilität im Vordergrund stehen. Ein solches Konto vor allem für Sie, wenn Sie eine bestimmte Summe für eine gewisse Zeit sicher parken möchten, ohne dass – wie bei den allermeisten Girokonten – keine Rendite damit erzielt wird. Beim Tagesgeld sind die goldenen Zeiten in puncto Zinsen zwar leider vorbei, aber Sie können weiterhin gute Angebote finden. Ein Vergleich von Tagesgeld und den verschiedenen Anbietern ist eine gute Idee.

Mit unserem kostenlosen Zinsvergleich für Tagesgeldkönnen Sie herausfinden, bei welcher Bank aktuell die besten Konditionen geboten werden. Im Gegensatz zu anderen Varianten der sicheren Geldanlage hat das Tagesgeld den großen Vorteil, dass Sie täglich im Bedarfsfall Beträge Ihrer Wahl abheben und einzahlen können. Sie bleiben komplett flexibel. Das bedeutet, Sie können jederzeit die Bank wechseln, wenn ein Tagesgeldzinsen-Vergleich Ihnen zeigt, dass es mittlerweile attraktivere Angebote woanders gibt. Alle Tipps und Tricks dazu haben wir für Sie in unserem Ratgeber zusammengestellt. Für unbeantwortete Fragen beachten Sie bitte unseren FAQ-Bereich. Außerdem zeigen wir Ihnen, ob die Stiftung Warentest oder Öko Test einen Tagesgeld-Test gemacht haben.

Definition: Was ist Tagesgeld?

Das Tagesgeld hat das Sparbuch einst in den Schatten gestellt und zeichnete sich vor allem in früheren Zeiten durch überaus attraktive Zinsen aus. Attraktive Konditionen bei täglicher Verfügbarkeit zogen viele Kunden an. Heute müssen Sie schon etwas genauer hinschauen und am besten einen Tagesgeldvergleich starten, um Angebote mit ordentlichen Zinsen zu ermitteln. Manchmal gibt es für Neukunden spezielle Angebote mit einem verbesserten Zinssatz. Dieser gilt meist für eine bestimmte Zeit garantiert, wonach Sie dann jedoch mit deutlich niedrigeren Zinsen rechnen müssen.

Teilweise gelten bestimmt Zinssätze auch nur bis zu einer von der Bank festgelegten maximalen Anlagesumme. Generell ist der Zinssatz beim Tagesgeld variabel, sodass die Bank ihn jederzeit ändern kann. Als Kunde müssen Sie das nicht hinnehmen. Es gibt schließlich keine Kündigungsfrist, sodass Sie sofort ein neues Tagesgeldkonto bei einem anderen Kreditinstitut eröffnen und Ihr Erspartes dorthin transferieren können. Tagesgeldkonten sind kostenlos und sicher, da Sie unter die gesetzliche Einlagensicherung fallen. Die besten Konditionen für Tagesgeld bieten oft Direktbanken.

Tagesgeld ist täglich verfügbar. Die Konten sind kostenlos und es gibt keine Kündigungsfrist wie beim Festgeld. Auf der anderen Seite bedeutet das, dass die Bank die Konditionen täglich ändern kann durch den variablen Zinssatz. Sie sollten daher wachsam bleiben, häufiger einen Tagesgeldvergleich durchführen und falls nötig konsequent wieder das Konto wechseln.

Wie funktioniert der Tagesgeldvergleich?

TagesgeldSie möchten sich erkundigen, welche Zinsen Sie aktuell beim Tagesgeld erwarten können? Zu diesem Zweck haben Sie zum einen die Möglichkeit, selbstständig im Netz zu recherchieren und auf dieser Grundlage eine Liste mit den verschiedenen in Frage kommenden Banken zu erstellen. Zum anderen können Sie ganz einfach unseren kostenlosen und unverbindlichen Tagesgeldvergleich benutzen. Der Onlinerechner vergleicht für Sie automatisch und in Sekundenschnelle alle relevanten Konten und erstellt Ihnen eine Übersicht. Und auf folgende Weise müssen Sie dazu vorgehen:

  1. Überlegen Sie sich, wie viel Geld Sie als Tagesgeld anlegen möchten, und tragen Sie den entsprechenden Wert in die Suchmaske des Vergleichsrechners ein.
  2. Als nächstes müssen Sie den Anlagezeitraum bestimmen. Hierbei haben Sie die Wahl zwischen einer Dauer von einem Monat bis hin zu 12 Monaten. Dazwischen gibt es verschiedenste Optionen. Letztendlich ist dieser Punkt aber weniger relevant, da Sie beim Tagesgeld jederzeit auf Ihr Erspartes zugreifen können.
  3. Gehen Sie jetzt auf „Vergleich starten“.
  4. Der Vergleichsrechner ermittelt nun die aktuell besten Angebote für Tagesgeld entsprechend Ihrer Suchanfrage. Es erscheint eine Liste an Tagesgeldkonten, wobei das Konto mit den besten Zinsen ganz oben steht. Es lohnt sich dennoch, die ersten paar Treffer genauer unter die Lupe zu nehmen und die jeweiligen Vorteile und gegebenenfalls auch Nachteile gegeneinander abzuwägen.
  5. Sobald Sie sich sicher sind, bei welcher Bank Sie Ihr Konto für Tagesgeld anlegen möchten, müssen Sie nur noch über die Schaltfläche „Zur Bank“ auf die Seite des Kreditinstituts wechseln.
  6. Folgen Sie den dortigen Instruktionen, um Ihr Konto zu beantragen. Bevor Sie mit dem Tagesgeld richtig loslegen können, müssen Sie sich zunächst noch legitimieren, was auf verschiedenen Wegen wie PostIdent oder VideoIdent erfolgen kann.

Sobald Sie die gesamten Kontounterlagen von der Bank erhalten haben, können Sie den Betrag Ihrer Wahl vom angegebenen Referenzkonto – dabei handelt es sich meist um Ihr ganz normales Girokonto – auf das Tagesgeldkonto überweisen und sich über attraktive Zinsen freuen. Auf welche Aspekte Sie im Detail bei einem Tagesgeldvergleich achten sollten, haben wir für Sie weiter unten in diesem Ratgeber in einem eigenen Abschnitt zusammengefasst.

Welche Vorteile und Nachteile hat Tagesgeld?

Bei der Entscheidung für eine Anlageform gilt es vorab immer zu überlegen, ob diese Variante für einen persönlich wirklich die beste Wahl ist. Genauso stellt es sich beim Tagesgeld dar. Denn es gibt nicht nur Vorteile, sondern auch der eine oder andere Nachteil ist mit dieser Geldanlage verbunden. Daher ist es wichtig, vorab möglichst transparent darüber Bescheid zu wissen, was einen erwartet. Wir zeigen Ihnen in der folgenden Übersicht positive und negative Aspekte von Tagesgeld, so dass Sie eigenständig abwägen und auf Grundlage dieser Überlegungen Ihre Entscheidung pro oder contra Tagesgeld treffen können.

  • Sehr sichere Form der Geldanlage
  • Volle Flexibilität, da die Anlagesumme täglich verfügbar ist
  • Vergleichsweise attraktive Zinsen vor allem für Neukunden
  • Mitunter Zinsgarantie für einen bestimmten Zeitraum
  • Keine Kontoführungsgebühren
  • Teilweise können Sie vom Zinseszinseffekt profitieren
  • Legitimationsfeststellung bei manchen Banken per VideoIdent möglich
  • Bei vielen Tagesgeldkonten niedrige Zinsen
  • Zinssätze können von der Bank jederzeit geändert werden

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass vor allem das schwankende Zinsniveau beim Tagesgeld zu einem Ärgernis für Sie als Anleger entwickeln kann. Sie müssen eben ständig wachsam bleiben und sollten am besten in regelmäßigen Abständen einen Zinsvergleich für Tagesgeld durchführen, um auf Dauer das Maximale an Rendite mitzunehmen. Auf der anderen Seite profitieren Sie von diesem Umstand jedoch in Form von einer eigenen größeren Flexibilität als beispielsweise beim Festgeld.

So müssen Sie Ihr Geld beim Tagesgeld nicht für einen festgelegten Zeitraum komplett aus der Hand geben, sondern haben im Bedarfsfall jederzeit Zugriff darauf. Diese tägliche Verfügbarkeit ist ein riesengroßer Pluspunkt, ganz besonders für Menschen, die über nicht so große finanzielle Reserven verfügen, um plötzlich benötigte dringende Investitionen tätigen zu können. Achten Sie bei Ihrem Vergleich von Tagesgeld darauf, ob die Bank für Neukunden vielleicht sogar eine Zinsgarantie für einige Monate in petto hat.

Für welche Ziele eignet sich Tagesgeld?

TagesgeldvergleichIst Tagesgeld das Richtige für mich oder nicht? Diese Frage stellen sich täglich tausende Verbraucher. Um eine sinnvolle Antwort darauf zu erhalten, sollten Sie sich zuallererst überlegen, welche Ziele Sie mit einem solchen Konto überhaupt verfolgen würden. Was möchten Sie erreichen und was ist Ihnen wichtig? Soll Ihr Geld vor allem sicher sein, eine attraktive Rendite erwirtschaften oder legen Sie größten Wert auf Flexibilität?

Wenn Sie sich für das Tagesgeld entscheiden, profitieren Sie allen voran von dem hohen Maß an Flexibilität. Da Sie jederzeit ohne Probleme an das eingezahlte Geld herankommen, eignet sich ein solches Konto prima zum Parken von Geldbeträgen, die Sie unter Umständen in nächster Zeit benötigen könnten, aber von den auf Ihrem Girokonto ein- und ausgehenden Beträgen getrennt halten wollen.

Um kurzfristige Sparziele erreichen zu können, ist es eine gute Idee, das Geld zumindest dem unmittelbaren eigenen Zugriff zu entziehen. Erstellen Sie sich zum Beispiel einen Sparplan, nach dem Monat für Monat eine bestimmte Summe vom Girokonto auf das Tagesgeldkonto überwiesen wird. So können Sie sich schon bald kleine Träume verwirklichen wie zum Beispiel einen Urlaub oder eine größere Anschaffung. Es könnte eine Überlegung wert sein, sogar mehrere verschiedene Tagesgeldkonten für unterschiedliche Sparziele anzulegen. So ist die Trennung noch sauberer.

Sollten Sie hingegen langfristig sparen und eine möglichst hohe Rendite erzielen wollen, dann gibt es andere, vielversprechendere Varianten der Geldanlage als das Tagesgeld. Für längere feste Geldanlagen gibt es beim Festgeld noch immer teils attraktive Zinsen, zudem profitieren Sie dort von einer dauerhaften Zinssicherheit. Beim Tagesgeld dagegen sorgt der variable Zinssatz dafür, dass Sie häufiger einen Tagesgeldzinsen-Vergleich durchführen sollten.

Das Tagesgeld ist ein wichtiger Bestandteil einer intelligenten Geldanlagestrategie. Es eignet sich prima als Parkplatz von mittleren Geldbeträgen und zum Erreichen kurzfristiger Sparziele. Um längerfristig zu sparen, bietet sich ein Festgeldkonto an. Ein Investment in Aktienfonds beispielsweise verheißt eine höhere Rendite. Teilen Sie das Ihnen zur Verfügung stehende Kapital daher mit Bedacht auf verschiedene Anlageformen auf.

Die wichtigsten Kriterien: Worauf achten beim Vergleich von Tagesgeld?

Bitte beachtenUm beim Tagesgeldvergleich das geeignete Konto für Ihre Situation zu finden, sollten Sie wissen, auf welche Faktoren es beim Vergleichen zu achten gilt. Denn es ist nicht nur der Zinssatz, der eine Rolle spielt, wenngleich diesem selbstverständlich eine große Bedeutung zukommt. In der nachfolgenden Übersicht haben wir für Sie festgehalten, welche Punkte noch von Relevanz sind:

  • Wie hoch ist der Zinssatz? Der Zinssatz ist naturgemäß ein ganz zentrales Element beim Tagesgeld. Er entscheidet maßgeblich, wie hoch die zu erwartende Rendite sein wird. Aus diesem Grund sollten Sie bei Ihrem Tagesgeldvergleich darauf achten, einen möglichst hohen Zinssatz auszuwählen.
  • Gibt es eine Zinsgarantie? Gerade als Neukunde können Sie beim Tagesgeld besonders profitieren. Um ihre Konten für potenzielle Kunden interessant zu machen, bieten einige Banken Ihnen eine Zinsgarantie für einen bestimmten Zeitraum. Dies sind in der Regel ein paar Monate – je länger, desto besser und umso länger müssen Sie eine Senkung des Zinssatzes nicht fürchten.
  • Inwieweit kann ich vom Zinseszinseffekt profitieren? Jedes Mal, wenn Ihre Zinsen auf das Tagesgeld dem Konto gutgeschrieben werden, erhöht sich der Gesamtbetrag. Bei der nächsten Zinsausschüttung profitieren Sie dadurch von einer noch höheren Rendite. Daher gilt: Je kürzer aus Auszahlungsintervall der Zinsen ist, desto höher wird unter dem Strich Ihr Gewinn sein. Bei einem gleich hohen Zinssatz sollten Sie sich daher immer für das Konto mit der häufigeren Zinsausschüttung entscheiden.
  • Wie steht es um die Einlagensicherung? Die Sicherheit beim Tagesgeld ist grundsätzlich sehr hoch, es gilt als eine der sichersten Geldanlageformen überhaupt. Dennoch gilt es sich genau hinzuschauen, welche Einlagensicherung greift und in welchem Land die Bank sitzt. Kreditinstitute aus stabilen europäischen Staaten sollten in jedem Fall bevorzugt ausgewählt werden.
  • Gibt es Einlagebeschränkungen? Bei den meisten Banken gibt es beim Tagesgeld nicht wirklich eine Mindestanlage. So können Sie ab dem ersten Euro Geld einzahlen und Zinsen kassieren. Eine Höchstanlage kommt dagegen eher schon vor. Sie ist aber meist so hoch angesetzt, dass es für normale Sparer keine Probleme geben sollte. Bei einer Höchstanlage von 100.000 Euro zum Beispiel müssten Sie bei einer insgesamt noch höheren Anlagesumme diesen Betrag auf mehrere unterschiedliche Konten aufteilen.
Wer hat die besten Zinsen für Tagesgeld? Um herauszufinden, welche Bank Ihnen ganz aktuell die besten Zinsen zu bieten hat, nutzen Sie am besten einen Tagesgeldvergleich, so wie Sie ihn hier auf der Seite finden. Auf diese Weise erhalten Sie innerhalb weniger Augenblicke einen umfassenden Überblick und können sich für das beste Angebot entscheiden.

Glossar zum Thema Tagesgeld

Tagesgeldkonto

Um Tagesgeld anlegen zu können, benötigen Sie ein Tagesgeldkonto bei einer Bank. Das Tagesgeldkonto zeichnet sich dadurch aus, dass Sie über dieses Konto selbst keinen Zahlungsverkehr abwickeln können. Sie benötigen ergänzend dazu ein sogenanntes Referenzkonto, von dem Sie Geld auf das Tagesgeldkonto einzahlen. Im Bedarfsfall ist dies umgekehrt ebenso möglich. Im Gegensatz zu Festgeldkonten kommen Sie bei Tagesgeldkonten jederzeit an Ihr dort eingezahltes Geld dran und können es sich auf das Referenzkonto zurücküberweisen.

Referenzkonto

Wenn Sie Tagesgeld nutzen möchten, können Sie dies nur in Kombination mit einem Referenzkonto. Dabei kann und wird es sich in den meisten Fällen um Ihr Girokonto handeln, dass Sie der Bank, bei der Sie Ihr Tagesgeldkonto haben, als Referenzkonto angeben müssen. Fortan ist es möglich, Geld zwischen dem Referenzkonto und dem Tagesgeldkonto jederzeit hin und her zu überweisen. Einige Banken bieten sowohl Girokonten als auch Tagesgeldkonten an. Dies hat den Vorteil, dass Überweisungen vom einen auf das andere Konto in Echtzeit vonstattengehen, was insbesondere bei kurzfristig entstandenen finanziellen Notlagen nützlich ist.

Tagesgeldzinsen

Im Kern geht es bei jeder Form der Geldanlage darum, auf diese Weise eine möglichst hohe Rendite zu erwirtschaften. Beim Tagesgeld handelt es sich um die Tagesgeldzinsen. Diese werden maßgeblich bestimmt durch den Zinssatz, der von der jeweiligen Bank festgelegt wird. Aber auch die Intervalle der Zinsausschüttungen haben einen Einfluss darauf, wie viel an Tagesgeldzinsen Sie am Ende einstreichen werden. Eine monatliche oder vierteljährliche Zinsausschüttung sorgt beispielsweise unter dem Strich durch den Zinseszinseffekt für höhere Erträge als eine lediglich jährliche Auszahlung der Zinsen.

Rendite

Der Begriff der Rendite bezeichnet das, was Sie mit Ihrem Tagesgeldkonto an Zinsen erzielen. Je höher der Zinssatz ist und je häufiger eine Zinsausschüttung stattfindet, desto höher wird also tendenziell Ihre Rendite ausfallen. Bei der Frage um die Rendite geht es um den Betrag, um den Sie Ihre ursprüngliche Anlagesumme in einem bestimmten Zeitraum erhöhen konnten, etwa durch Zinseinnahmen.

Einlagensicherung

Ebenso wie bei anderen Formen der Geldanlage spielt der Faktor Sicherheit beim Tagesgeld eine wichtige Rolle. Da hierbei im Ernstfall eine umfangreiche Einlagensicherung greift, müssen Sie sich um Ihr Erspartes keine Sorgen machen. Summen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Person und Bank sind durch die europäische Einlagensicherung abgesichert, sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten und die Bank insolvent sein. Durch freiwillige Sicherungsfonds der Banken sind häufig sogar noch höhere Summen geschützt.

Direktbank

Attraktive Konditionen für Tagesgeld finden Sie vor allem bei vielen Direktbanken. Diese Banken heißen so, weil Sie sich bewusst darauf konzentrieren, für Ihre Kunden entweder telefonisch oder – vor allem – über das Internet erreichbar sein. Dagegen unterhalten diese Kreditinstitute im Gegensatz zu den klassischen Filialbanken kein kostenintensives Filialnetz mit vielen Angestellten. Dadurch werden Kosten gespart und diesen Vorteil können die Direktbanken beispielsweise durch bessere Konditionen beim Tagesgeld an ihre Kunden weitergeben.

Variabler Zinssatz

Während Sie beim Festgeld eine Zinsgarantie über die gesamte Laufzeit der Geldanlage erhalten, ist dies beim Tagesgeld nicht der Fall. Hier können Sie zwar täglich auf die eingezahlte Summe zugreifen, allerdings ist im Umkehrschluss die Bank dazu berechtigt, jederzeit den Zinssatz zu ändern. In diesem Kontext wird von einem variablen Zinssatz gesprochen. Die Zinsanpassung kann sowohl nach oben als auch nach unten erfolgen, also sich entweder in Form einer Zinserhöhung oder Zinssenkung bemerkbar machen.

Zinseszinseffekt

Ein wichtiges Instrument zu Steigerungen der Rendite beim Tagesgeld ist die Ausnutzung des Zinseszinseffekts. Dieser kommt umso mehr zum Tragen, je häufiger die Bank die Ihnen zustehenden Zinsen auf das Tagesgeldkonto überweist. Denn mit jeder Zinsausschüttung erhöht sich der Gesamtbetrag, der wiederum beim nächsten Mal komplett verzinst wird. Somit werden Sie bei einem Tagesgeldkonto mit vierteljährlicher Zinsausschüttung den Zinseszinseffekt deutlich besser nutzen können als bei einer lediglich einmal jährlich erfolgenden Überweisung der Zinsen.

Tagesgeld: Vorzüge aus 3 Finanzprodukten kombiniert

Tagesgeld bietet Ihnen die Vorzüge von drei klassischen Finanzprodukten in einem. So ist ein Tagesgeldkonto genauso flexibel wie ein Girokonto – lediglich mit dem Unterschied, dass Sie sich beim Tagesgeld zusätzlich über Zinsen freuen können. Mit dem Sparbuch hat das Tagesgeld gemeinsam, dass es sich um eine sehr einfache Form der Geldanlage handelt. Es ist kein besonderes Fachwissen erforderlich, um zu verstehen, um was es geht und wie es funktioniert. Anders als beim herkömmlichen Sparbuch ist beim Tagesgeld jedoch jederzeit eine Zugriffsmöglichkeit auf das Geld vorhanden. Mit dem Festgeld hat das Tagesgeld gemeinsam, dass es besonders sicher ist. Allerdings müssen Sie sich nicht wie bei einem Festgeldkonto längerfristig binden.

Wichtige Fragen zum Tagesgeld

Vergleich TagesgeldNachfolgend blicken wir auf einige wichtige Fragen, die im Zusammenhang mit dem Tagesgeld auftauchen.

Wie kann ich beim Tagesgeld ein Konto eröffnen?

Schon beim Tagesgeldvergleich lohnt es sich, auf einen ganz bestimmten Punkt zu achten. Denn je nach Bank gestaltet sich die Kontoeröffnung überraschend bequem und einfach oder eben etwas umständlicher. Konkret kommt es darauf an, auf welche Art und Weise die Identitätsprüfung durchgeführt wird. Schließlich muss die Bank wissen, dass Sie sich nicht für eine andere Person ausgeben. Hierbei gibt es zwei unterschiedliche Vorgehensweisen.

  • PostIdent-Verfahren: Das PostIdent-Verfahren ist die klassische Variante der Identitätsfeststellung. Hierbei müssen Sie sich auf den Weg zu einer Postfiliale in Ihrer Nähe aufmachen und dort den Kontoantrag zusammen mit einem Ausweisdokument wie Ihrem Personalausweis oder Reisepass vorlegen. Der Postmitarbeiter wird nach einem Abgleich der Daten Ihre Identität bestätigen, die Verifikation ist damit erfolgt. Im nächsten Schritt wird der Antrag an die Bank geschickt. Erst danach erhalten Sie, sofern alles in Ordnung ist, Ihre Kontounterlagen zugeschickt.
  • VideoIdent-Verfahren: Bei immer mehr Banken kann die Kontoeröffnung beim Tagesgeld komplett online ablaufen. Dies wird ermöglicht durch das sogenannte VideoIdent-Verfahren. Dabei müssen Sie nicht mehr zur Post laufen, sondern können sich komfortabel von zu Hause aus legitimieren. Dazu ist lediglich ein kurzer Videochat mit einem Bankmitarbeiter nötig, was Sie zum Beispiel über Ihr Smartphone, Ihr Tablet oder Ihren Computer machen können. Zeigen Sie Ihr Ausweisdokument vor der Kamera und schon kann die Bank die nächsten Schritte einleiten.

Bei der Gegenüberstellung wird offensichtlich, dass das VideoIdent-Verfahren gleich mehrere Vorteile mit sich bringt. Zum einen ist es für Sie wesentlich komfortabler, da Sie nicht das Haus verlassen müssen. Zum anderen geht alles spürbar schneller, da die Bank direkt nach dem Videochat alles fertig machen und Ihnen zusenden kann. Achten Sie bei Ihrem Vergleich von Tagesgeld daher am besten direkt darauf, welches Verfahren zur Identitätsprüfung Anwendung findet.

Sollte ich beim Tagesgeld Zins-Hopping betreiben?

VarianteInsbesondere beim Tagesgeld kann sich eine Taktik für Sie bezahlt machen, die als Zins-Hopping bekannt ist. Dahinter verbirgt sich nichts Hochkomplexes, sondern es geht lediglich darum, stets den besten Zinsen hinterher zu wechseln. Da sich die Zinssätze bei Tagesgeldkonten besonders häufig ändern, ist es hier angeraten, stets wachsam zu sein und die Angebote der Konkurrenz zu beobachten. Wir raten Ihnen aus diesem Grund zu einem möglichst regelmäßig durchgeführten Tagesgeldvergleich. Denn nur wer weiß, welche Optionen ihm zur Auswahl stehen, kann clever handeln und dadurch sein Geld auf die optimale Weise vermehren.
Ein Vorteil, den das Zins-Hopping mit sich bringt: Sie können attraktive Konditionen für Neukunden voll ausnutzen. Denn für neue Kunden halten die Banken oftmals spezielle Zinssätze bereit, die später für Bestandskunden leider nicht mehr gelten. Häufig wird sogar eine Zinsgarantie für einige Monate ausgesprochen, so dass Sie für diesen Zeitraum die Top-Zinsen, mit denen geworben wurde, erhalten.

Nach Ablauf der Garantie ist Vorsicht angebracht. Fast immer werden die Zinsen danach spürbar sinken. Es ist dann erneut Zeit für einen Zinsvergleich beim Tagesgeld. Das ständige Wechseln mag Ihnen anstrengend vorkommen, doch zum einen hält sich der Aufwand objektiv betrachtet in Grenzen. Zum anderen ist es die einzige Möglichkeit, den höchsten Ertrag mit Ihrem Tagesgeld zu generieren.

Wie werden beim Tagesgeld die Zinsen berechnet?

Um herauszufinden, welche Zinsen Sie aufs Tagesgeld bekommen, spielen die Anlagesumme sowie der Zinssatz die zentrale Rolle. Die Berechnung der Zinsen bezieht sich dabei stets auf die Dauer eines Jahres, so dass es sich gewissermaßen um prognostizierte Werte handelt, wenn der Zinssatz über diesen Zeitraum konstant bleiben würde. Bei einem variablen Zinssatz, wie er beim Tagesgeld üblich ist, können Sie sich dessen allerdings nicht sicher sein.

Ausgenommen sind hierbei spezielle Neukundenangebote mit Zinsgarantie, wobei diese in der Regel auch nur einige Monate abdeckt sind, und nicht ein ganzes Jahr. Teilweise ist es so, dass der angepriesene Zinssatz nur bis zu einem bestimmten Maximalbetrag gilt oder ab einem Mindestbeitrag. Aus diesen Gründen lohnt es sich immer, das Kleingedruckte aufmerksam zu studieren.

Wenn Sie möglichst viele Monate lang Sicherheit bezüglich des beworbenen Zinssatzes haben wollen, sollten Sie sich für ein Tagesgeldkonto entscheiden, dessen Zinsgarantie so lang wie möglich gilt. In jedem Fall müssen Sie damit rechnen, dass der Zinssatz sich nach dem Ende der Garantie verschlechtert und sollten dann direkt wieder einen Tagesgeldvergleich starten.

Kann ich für meine Kinder ein Tagesgeldkonto anlegen?

Zinsvergleich TagesgeldAls Eltern könnten Sie auf die Idee kommen, für Ihre Kinder Geld auf einem Tagesgeldkonto anzulegen, damit diese später zum Beispiel eine gewisse Summe haben, um ihren Führerschein oder einen Teil des Studiums bezahlen zu können. Grundsätzlich ist es bei den meisten Banken, die Tagesgeld anbieten, möglich, ein Konto für ein Kind anzulegen. Dabei sind allerdings einige Dinge zu beachten.

Da unter 18-jährige Personen in Deutschland als nicht geschäftsfähig gelten, dürfen diese nicht selbstständig ein Konto eröffnen. Es ist eine Zustimmungserklärung der Eltern notwendig. Ganz konkret bedeutet das, dass Sie beim Eröffnen eines Kontos für Tagesgeld für das Kind als Elternteile jeweils Ihre Personalausweise vorlegen müssen im Rahmen der Identitätsprüfung.

Zusätzlich verlangen die Banken in der Regel eine Vorlage der Geburtsurkunde des Kindes. Achtung: Es ist vom Gesetzgeber nicht erlaubt, eigenes Geld auf dem Tagesgeldkonto Ihres Kindes zu parken, um etwa zusätzliche Sparerfreibeträge auszunutzen und dadurch Steuern zu sparen. Diese Praxis ist zwar nicht unüblich, kann jedoch im schlimmsten Fall zu großem Ärger mit dem Finanzamt führen.

Wie sicher ist Tagesgeld?

Die Sicherheit ihrer Einlagen ist für viele Sparer ein maßgebliches Entscheidungskriterium, wenn es um die Wahl der Geldanlage geht. In dieser Hinsicht weiß das Tagesgeld zu punkten. Denn es fällt unter die im Jahr 2011 eingeführte gesetzliche Einlagensicherung der Europäischen Union, die im gesamten Raum der beteiligten EU-Länder Gültigkeit hat. Konkret bedeutet das, dass Ihre Spareinlagen bis zu einem Betrag von 100.000 Euro abgesichert sind. Dieser Wert gilt pro Kunde und Bank.

Darüber hinaus bestehen in vielen Ländern zusätzliche freiwillige Sicherungssysteme der Kreditinstitute, durch die sogar noch höhere Summen abgesichert sind. In Deutschland gibt es unterschiedliche Systeme der Einlagensicherung, die je nach Bankengruppe Ihr Erspartes schützen. Bei den Mitgliedern des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. sind Einlagen zum Beispiel auch über der Grenze von 100.000 Euro abgesichert.

Wenn Sie Ihr Tagesgeld bei einer Sparkasse, Volksbank oder Raiffeisenbank einzahlen, können Sie sich im Insolvenzfall Ihrer Bank auf die sogenannte Institutssicherung verlassen. Das bedeutet, dass die anderen Mitglieder des Verbunds dafür geradestehen, wenn eine Bank insolvent geht. Sie können daher davon ausgehen, dass Ihr Sparguthaben unabhängig von der Höhe des Anlagebetrags im Worst Case wiedererstattet wird.

Tagesgeld ist sehr sicher. Sollten Sie jedoch auf Nummer sicher gehen wollen, raten Experten dazu, nie mehr als 100.000 Euro auf einem einzelnen Konto zu parken. Dies gilt insbesondere für ausländische Banken aus weniger stabilen Ländern.

Direktbank oder Filialbank: Wo sollte ich Tagesgeld anlegen?

UnterschiedeWelche Bank ist die beste Wahl, um dort Tagesgeld anzulegen? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, da sich die Konditionen ständig ändern. Eine Bank, die heute noch die attraktivsten Zinsen bietet, kann einen Monat später schon lediglich im Mittelfeld liegen oder gar im unteren Bereich der Skala. Daher raten wir immer dazu, regelmäßig einen Tagesgeldzinsen-Vergleich durchzuführen. Es stellt sich aber auch noch eine Frage grundsätzlicher Natur: Sollte ich eher zu einer Direktbank gehen oder doch die klassische Filialbank bevorzugen? Wir stellen Ihnen beide Varianten vor und zeigen auf, welche Merkmale jeweils entscheidend sind.

  • Filialbank: Die klassische Filialbank ist die Bank bei Ihnen um die Ecke. Oftmals kennen Sie Ihren Bankberater schon seit Jahren und haben vielleicht sogar einen persönlichen Draht zu ihm. Filialbanken legen großen Wert auf eine seriöse, umfassende und persönliche Beratung. Ob dies nun beim Tagesgeld notwendig ist, müssen Sie für sich selbst beantworten. Der große Vorteil für Menschen, die darauf Wert legen, ist auf jeden Fall der persönliche Kontakt zu Bankangestellten. In der Regel können Sie Ihr Tagesgeldkonto aber per Onlinebanking führen. Häufig sind die Tagesgeldzinsen bei Filialbanken eher niedrig.
  • Direktbank: Es sind einige Direktbanken gewesen, die das Modell Tagesgeld etabliert haben. Diese Art von Kreditinstituten heißt so, weil hier der direkte Kundenkontakt per Onlinebanking und Telefonbanking praktiziert wird. Es gibt keine kostspieligen Filialen, sondern Sie als Kunde handeln selbstständig und damit direkt. Der Vorteil ist: Sie können rund um die Uhr von jedem Ort der Welt aus Ihre Bankgeschäfte erledigen. Sollten Sie keinen persönlichen Ansprechpartner in einer Filiale benötigen, bietet sich diese Art von Bank für Sie an. Die Tagesgeldzinsen liegen oft höher als bei Filialbanken.

Klar ist: Direktbanken bieten nicht pauschal immer bessere Zinsen als Filialbanken. Daher sollten Sie einen Tagesgeldvergleich starten und selbst herausfinden, wo Sie aktuell das beste Angebot erhalten. Sie sollten auf jeden Fall mutig sein und nicht aus falsch verstandener Loyalität bei einer bestimmten Bank bleiben.

Gerade bei Direktbanken gibt es häufig neben dem kostenlosen Tagesgeldkonto auch ein gratis Girokonto. Wer dort beides anlegt, hat den Vorteil, schneller Geld vom einen auf das andere Konto transferieren zu können. Einen negativen Nebenaspekt gibt es leider: Sie werden vor einem erneuten Bankwechsel eher zurückschrecken, wenn Sie beide Konten dort haben. Genau das sollte Sie von diesem Schritt jedoch nicht abhalten.

Wie kann ich Tagesgeld kündigen?

Sofern Sie Ihr bisheriges Tagesgeldkonto kündigen wollen, müssen Sie dies in schriftlicher Form tun. Das Positive vorab: Kündigungsfristen sind keine zu beachten, denn beim Tagesgeld können Sie jederzeit das Konto wechseln und das alte schließen. Gebühren werden für die Kündigung keine berechnet. Ihr Kündigungsschreiben können Sie selbst verfassen. Vergessen Sie dabei alle wichtigen Daten wie Ihre Kundennummer und die Anschrift nicht. Alternativ dazu können Sie Kündigungsvorlagen aus dem Internet benutzen, in die Sie nur noch Ihre individuellen Daten eintragen müssen.

Unterschreiben Sie die Kündigung und lassen Sie das Dokument Ihrer Bank entweder per Fax oder auf dem Postweg zukommen. Wir empfehlen den Versand als Einschreiben mit Rückschein. Denn auf diese Weise haben Sie einen Nachweis, sollte doch etwas schief gehen und die Bank den Brief nicht erhalten. Wichtig ist es, dass Sie Ihren laufenden Freistellungsauftrag ebenfalls kündigen, um den entsprechenden Freibetrag fortan für andere Konten in Anspruch nehmen zu können. Wenn Sie bereits ein neues Konto parallel eingerichtet haben, macht es Sinn, das Tagesgeld direkt dorthin zu überweisen.

Muss ich beim Tagesgeld Steuern zahlen?

Tagesgeldzinsen VergleichWie bei allen anderen Geldanlagen müssen Sie selbstverständlich auch auf Erträge aus Tagesgeld grundsätzlich Steuern zahlen. Ob dies im einzelnen Fall so ist und wenn ja, in welcher Höhe Steuern anfallen, hängt vor allem von einem entscheidenden Faktor ab. Liegen Sie als Privatperson beim Tagesgeld unterhalb des Sparerpauschbetrages, müssen Sie keine Steuern zahlen.

Anders stellt es sich bei höheren Zinserträgen aus. Diese werden mit dem Abgeltungssteuersatz in Höhe von 25 Prozent besteuert. Hinzu kommen 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag. Sollten Sie Mitglied einer Kirche sein, können zusätzlich noch Kirchensteuern anfallen. Bei gewerblichen Tagesgeldkonten stellt sich alles ein wenig komplexer dar. Am besten kontaktieren Sie hier Ihren Steuerberater, um die für Sie optimale Vorgehensweise herauszufinden.

Welche Alternativen gibt es zum Tagesgeld?

Tagesgeld ist die optimale Wahl, wenn für Sie Flexibilität über allem steht und Sie dennoch Ihr Geld sicher angelegt wissen möchten und eine gute Rendite erzielen wollen. Es eignet sich vor allem für die kurzfristige Geldanlage, wenn Sie zum Beispiel für ein paar Monate etwas ansparen wollen, aber sich dennoch einen flexiblen Zugriff auf das Geld erhalten möchten. Geht es um längerfristige Geldanlagen, sollten Sie die vorhandenen Alternativen in Betracht ziehen.

Hier ist an erster Stelle das Festgeld zu nennen. Bei einem Festgeldkonto können Sie – zumindest bei Auswahl einer entsprechend langen Laufzeit – tendenziell von höheren Zinsen als beim Tagesgeld profitieren. Außerdem haben Sie die Sicherheit, dass der Zinssatz über die gesamte mit der Bank vereinbarte Laufzeit unverändert bleibt. Am meisten Sinn macht es, bei ausreichend vorhandenen Ersparnissen diese möglichst breit zu streuen. Während das gute alte Sparbuch keine wirkliche Alternative mehr sein kann, empfiehlt sich neben Konten im Bereich Tagesgeld und Festgeld die Beschäftigung mit Aktienfonds. Auf diesem Parkett sollten Sie sich jedoch des vorhandenen Verlustrisikos bewusst sein und stets mit Bedacht investieren. Bei Finanzprodukten, die Sie selbst nicht richtig verstehen, kann die Devise nur lauten: Hände weg!

Tagesgeld beantragen: In 3 einfachen Schritten zum perfekten Konto

Bitte genau hinschauenDas perfekte Konto für Ihr Tagesgeld zu finden, sollten Sie nicht dem Zufall überlassen. Es macht Sinn, bei der Auswahl systematisch und mit einem klaren Plan vorzugehen. Umso höher wird dadurch die Chance, dass Sie mit Ihrem zukünftigen Tagesgeldkonto zufrieden sein werden. Letztendlich sind es nur drei einfache Schritte, die Sie nacheinander angehen sollten:

  1. Tagesgeldvergleich starten: Das beste Mittel, um mögliche Enttäuschungen vom vorneherein auszuschließen, ist es, sich umfassend zu informieren. Unser Tagesgeldvergleich unterstützt Sie dabei, sich innerhalb weniger Minuten einen Überblick über die Konditionen sämtlicher Banken im Bereich Tagesgeld zu verschaffen, die zu Ihrer individuellen Suchanfrage passen. Nur wenige Klicks sind notwendig, um die Liste mit den verschiedenen Tagesgeldangeboten zu erhalten.
  2. Tagesgeldkonto auswählen: Schauen Sie sich die Ergebnisse, die Ihnen der Tagesgeldvergleich ausgespuckt hat, ganz genau an. Achten Sie dabei neben den Zinsen auf weitere Faktoren wie etwa die Häufigkeit der Zinsausschüttung. Zudem sollten Sie Banken aus stabilen europäischen Ländern bevorzugen. In unserem Ratgeber weiter oben haben wir die wichtigsten Vergleichskriterien für Sie zusammengefasst.
  3. Konto beantragen: Nachdem Sie sich für ein bestimmtes Tagesgeldkonto entschieden haben, müssen Sie dieses im finalen Schritt nur noch beantragen. Gehen Sie dazu über den Link im Tagesgeldvergleich auf die Website der entsprechenden Bank, wo Sie einige weitere Angaben machen müssen. Je nachdem, auf welche Weise die Identitätsprüfung durchgeführt wird, können Sie diese direkt per Videochat angehen oder müssen mit den entsprechenden Unterlagen zu einer Postfiliale in Ihrer Nähe gehen, um sich dort zu legitimieren.

Nachdem die vollständigen Antragsunterlagen für das Tagesgeld bei der Bank eingegangen sind, dauert es im Normalfall nur wenige Tage, bis Sie Post bekommen und alle Unterlagen zum Konto in Ihren Händen halten. Jetzt können Sie Ihr Erspartes auf das neue Tagesgeldkonto überweisen.

Kann ich Tagesgeld ohne ein Referenzkonto nutzen? Nein. Wenn Sie ein Tagesgeldkonto anlegen, benötigen Sie dafür zwingend ein sogenanntes Referenzkonto, von welchem aus Sie Überweisungen auf das Tagesgeldkonto vornehmen können und umgekehrt. Als Referenzkonto können Sie im Normalfall auf Ihr Girokonto zurückgreifen.

Gibt es bei der Stiftung Warentest und Öko Test einen Tagesgeld-Test?

FrageBei welcher Bank bin ich beim Thema Tagesgeld am besten aufgehoben? Diese Frage stellen sich viele Verbraucher und es ist gut, sich dazu möglichst viele Einschätzungen von Fachleuten einzuholen, wie zum Beispiel von der Stiftung Warentest.

Der Tagesgeld-Test der Stiftung Warentest präsentiert Ihnen eine große Bandbreite an Tagesgeldkonten. Insgesamt befinden sich aktuell 82 Tagesgeldkonten in der Datenbank, die alle 14 Tage aktualisiert wird. Dabei wird nicht nur auf die Zinsen geschaut, sondern der Faktor Sicherheit stellt ebenso eine wichtige Größe dar. So bekommen Sie von der Stiftung Warentest im Testbericht Informationen über die Zugehörigkeit der einzelnen Banken zu einer nationalen Einlagensicherung. Von einigen ausländischen Banken wird ausdrücklich abgeraten. Den gesamten Bericht können Sie sich gegen eine kleine Gebühr auf dieser Seite herunterladen.

Einen Tagesgeld-Test gibt es bei der Zeitschrift Öko Test zumindest online leider nicht zu finden. Sollten Sie offen für andere Geldanlagevarianten sein, bietet sich jedoch das Studium dieses Artikels an, in welchem die Redakteure 34 verschiedene Geldanlage-Angebote genauer unter die Lupe nehmen.

Die wichtigsten FAQs zum Thema Tagesgeld

Wir hoffen, einen großen Teil Ihrer Fragen zum Thema Tagesgeld bereits im Rahmen unseres Ratgebers beantwortet zu haben. Einige Punkte werden aber bestimmt noch offengeblieben sein und deshalb haben wir diesen FAQ-Bereich eingerichtet. In kurzer und prägnanter Form gehen wir hier auf einige der am häufigsten gestellten Fragen ein.

FAQ

Welches ist das beste Tagesgeldkonto?

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Zum einen schwanken die Konditionen der verschiedenen Konten im Bereich Tagesgeld ständig. Zum anderen hat wohl jeder seine eigene Definition davon, was „das beste“ Konto ist. Während der eine ausschließlich auf die Höhe der Zinsen schaut, wird der andere einen ebenso großen Wert auf den Faktor Sicherheit legen. Hierbei lohnt es sich hinzuschauen, welche Einlagensicherung im Ernstfall greift. Um eine Übersicht guter Angebote zu erhalten, nutzen Sie daher einen Tagesgeldvergleich, wie Sie ihn hier auf dieser Seite kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Auf diese Weise finden Sie im Nu heraus, wo es die attraktivsten Konditionen auf Tagesgeld gerade jetzt gibt.

Bei welcher Bank gibt es die besten Zinsen?

Eine im Internet häufig gestellte Frage, wenn es um Tagesgeld geht, ist die nach den besten Zinsen. Hierauf können wir leider unmöglich eine allgemeingültige Antwort geben. Der variable Zinssatz beim Tagesgeld sorgt dafür, dass sich die Konditionen ständig ändern können. Eine Bank, die heute noch die besten Zinsen anbietet, kann in ein paar Tagen schon weniger empfehlenswert sein. Aus diesem Grund raten wir dazu, unseren unverbindlichen Tagesgeldzinsen-Vergleich zu verwenden, wenn Sie wirklich konkret an einem neuen Tagesgeldkonto interessiert sind. Damit finden Sie die aktuellen Zinssätze heraus und können direkt per Mausklick zu Ihrer favorisierten Bank wechseln.

Wie viel Zinsen bekomme ich auf ein Tagesgeldkonto?

Die Höhe der Zinsen, welche Sie aufs Tagesgeld bekommen, hängt mit einigen verschiedenen Faktoren zusammen. Zum einen stellt es einen Unterschied dar, ob der Zinssatz beispielsweise 1,0 Prozent oder 0,6 Prozent beträgt. Je höher die Anlagesumme ist, desto stärker machen sich schon kleine Differenzen beim Zinssatz bemerkbar. Ihre Rendite erhöht sich dementsprechend oder fällt schmaler aus. Neben dem Zinssatz wird der Ertrag, der unter dem Strich für Sie abfällt, maßgeblich von der Anlagesumme bestimmt. Je mehr Geld Sie anlegen, desto mehr Zinsen werden Sie tendenziell auch erhalten. Ein zusätzliches Optimierungspotenzial ergibt sich durch die Ausnutzung des Zinseszinseffektes bei einer häufigen Ausschüttung der Tagesgeldzinsen.

Wie funktioniert das mit dem Tagesgeldkonto?

Das Schöne am Tagesgeld ist, dass es sich dabei nicht um eine hochkomplizierte Form der Geldanlage handelt. Das Gegenteil ist der Fall: Alles ist leicht verständlich und dadurch eignet sich das Tagesgeld wirklich für jeden. Alles, was Sie benötigen, um loszulegen, ist ein gewisser Geldbetrag, den Sie anlegen möchten, sowie ein Referenzkonto. Dies ist notwendig, um Geld auf Ihr Tagesgeldkonto überweisen zu können. Umgekehrt sind Überweisungen vom Tagesgeldkonto ausschließlich auf das bei der Bank hinterlegte Referenzkonto möglich. In der Regel wird das eigene Girokonto zu diesem Zweck genutzt. Sie müssen also noch nicht mal ein weiteres Konto extra anlegen. Bei vielen Banken können Sie mit dem Tagesgeld schon ab dem ersten Euro beginnen.

Wie eröffne ich ein Tagesgeldkonto?

Um ein Tagesgeldkonto zu eröffnen, müssen Sie dieses bei der Bank Ihrer Wahl beantragen. Beim Tagesgeldvergleich werden Sie beispielsweise direkt auf die entsprechende Seite weitergeleitet. Neben der Eingabe verschiedener relevanter Angaben ist eine Identitätsprüfung notwendig, um den Vorgang abschließen zu können. Dies läuft entweder über das klassische PostIdent-Verfahren oder über das moderne VideoIdent-Verfahren. Bei erstgenannter Variante müssen Sie mit Ihrem Ausweisdokument und den Unterlagen zu einer Postfiliale gehen und sich dort legitimieren, im letztgenannten Fall läuft alles über einen Videochat direkt mit einem Bankmitarbeiter. Dies beschleunigt das ganze Verfahren.

Kann man von einem Tagesgeldkonto aus überweisen?

Eine Besonderheit beim Tagesgeld ist, dass sich diese Konten in einem Punkt massiv von herkömmlichen Girokonten unterscheiden. Tagesgeldkonten sind nicht dazu gedacht, um tägliche Geldgeschäfte zu erledigen, sondern dienen ausschließlich dem Ziel des Ansparens. Aus diesem Grund sind Überweisungen vom Tagesgeldkonto nur auf das hinterlegte Referenzkonto möglich. Umgekehrt gilt dies genauso. Sollten Sie also in eine finanzielle Notlage geraten und etwa für die Begleichung einer größeren Rechnung etwas von Ihrem Sparguthaben benötigen, müssen Sie den Betrag erst auf Ihr Girokonto überweisen und können es von dort entsprechend weiterleiten.

Wie viel kostet ein Tagesgeldkonto?

Kontoführungsgebühren sind bei einigen Banken bei Girokonto noch an der Tagesordnung. Anders sieht dies bei Tagesgeldkonten aus. Diese sind in der Regel komplett kostenlos. Es fallen keinerlei Gebühren an. Da Sie beim Tagesgeld im Gegensatz zum Girokonto keinen Dispokredit erhalten und das Konto somit nicht überziehen können, sind Kosten durch entsprechend berechnete Dispozinsen ebenfalls nicht möglich. Dennoch macht es Sinn, sich vor der Kontoeröffnung alle Details im Kleingedruckten aufmerksam durchzulesen.

Fazit: Tagesgeld als sichere und flexible Form der Geldanlage

Wichtiger HinweisDas Tagesgeld erlebte vor einigen Jahren einen regelrechten Boom. Es galt gewissermaßen als Nachfolger des in die Jahre gekommenen Sparbuchs und lockte mit teils erstaunlich hohen Zinsen. Trotzdem handelte es sich immer schon über eine sichere Geldanlage praktisch ohne Risiko, die dazu noch ein hohes Maß an Flexibilität bot. Schließlich war es bei vielen Banken möglich schon ab dem ersten Euro ein Tagesgeldkonto zu eröffnen – ideal für Kleinsparer. Zudem war das Sparguthaben täglich verfügbar, falls doch einmal darauf zurückgegriffen werden musste. Zwar ist das Zinsniveau heute leider nicht mehr dasselbe wie früher, die weiteren Vorteile sind jedoch geblieben.

Insofern gibt es jede Menge guter Argumente für das Tagesgeld. Nutzen Sie es, um zum Beispiel über ein paar Monate hinweg etwas anzusparen für geplante Investitionen im mittleren Bereich. Dies könnte zum Beispiel der Kauf einer Waschmaschine sein oder eine Reise, die Sie aus Ihrem laufenden Budget sonst nicht bezahlen könnten. Zudem können Sie auf einem Tagesgeldkonto prima Geld parken, für das Sie auf dem Girokonto überhaupt keine Zinsen erhalten würden, das Sie jedoch auch nicht komplett aus der Hand geben möchten. Für längerfristige Sparziele bietet es sich an, ergänzend das Thema Festgeld ins Auge zu fassen.

Neukunden erhalten aufs Tagesgeld bis heute besonders attraktive Angebote von verschiedenen Banken. Nicht selten werden Sie sogar mit einer Zinsgarantie gelockt, die über mehrere Monate Bestand hat. Bei solchen Angeboten können Sie mit gutem Gewissen zugreifen, sollten sich jedoch dessen bewusst sein, dass nach dem Zeitraum der Garantie der Zinssatz vermutlich stark sinken wird. Dann ist es wieder Zeit, einen Tagesgeldvergleich zu starten und nach einem neuen Konto zu suchen. Durch dieses Zins-Hopping oder auch Tagesgeld-Hopping stellen Sie sicher, dass Sie stets das Maximale aus Ihrem Geld herausholen. Der Aufwand, den Sie dafür betreiben müssen, ist vergleichsweise gering.