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Wärmestrom 2020 – Jetzt online Wärmepumpentarife vergleichen und günstigen Wärmepumpenstrom sichern

Wärmestrom wird zum Heizen genutzt. Es handelt sich um Strom, der dazu verwendet wird, um Wärme zu erzeugen. Er ist wesentlich günstiger als normaler Haushaltsstrom. Sollten Sie mit einer Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung Ihre Wohnräume beheizen wollen, lautet das Stichwort Wärmepumpenstrom. Halten Sie nach einem speziellen Heizstromtarif bzw. Wärmepumpentarif, Ausschau, um Ihre Energiekosten deutlich zu senken. Eine vom normalen Strom getrennte Messung und Abrechnung ist üblich.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie günstige Tarife für Wärmestrom finden, was Sie bei einem Stromtarif für die Wärmepumpe wissen sollten und auf welche Details es zu achten gilt. Um direkt zu sparen, nutzen Sie unseren praktischen Wärmestrom-Stromvergleich für Wärmepumpe, Speicher- und Elektroheizungen. In unserem FAQ-Bereich werden häufig aufkommende Fragen zum Thema kurz und verständlich beantwortet. Erfahren Sie außerdem, ob es bei der Stiftung Warentest oder Öko Test einen Wärmestrom-Test gibt.

Was ist Wärmestrom?

Wärmestrom lässt sich auf unterschiedliche Art und Weise definieren. Zum einen gibt es die physikalische Definition, wonach es sich dabei um Strom handelt, der stets von einem höheren zu einem geringeren Temperaturniveau fließt. Wenn Sie sich hierfür genauer interessieren, sollten Sie in Fachliteratur zur Wärmelehre weiter recherchieren.

Ganz praktisch gesehen ist Wärmestrom als Strom zu sehen, der zur Wärmeerzeugung benutzt wird. Dies geschieht zum Heizen. Daher wird er auch als Heizstrom bezeichnet. Es gibt zwei weit verbreitete Varianten, wie Sie mit Strom heizen können. Es kann zum einen mit einer Wärmepumpe Strom erzeugt werden, zum anderen können Sie mit Hilfe einer Nachtspeicherheizung sicherstellen, dass es in Ihren eigenen vier Wänden angenehm warm ist.

Wärmestrom zum Heizen erhalten Sie von diversen Stromanbietern zu speziellen, vergünstigten Konditionen. Vorausgesetzt wird, dass Sie über zwei voneinander unabhängige Stromzähler verfügen, damit der Haushaltsstrom separat vom Wärmestrom abgerechnet werden kann.

Mit unserem Wärmestrom-Vergleich zum günstigen Tarif für Wärmepumpenstrom

WärmestromUm den passenden Anbieter zu finden, bei dem Sie Wärmestrom besonders günstig beziehen können, müssen Sie nicht erst umständlich im Netz Recherchen anstellen. Benutzen Sie stattdessen unseren praktischen und kostenlosen Vergleichsrechner, um die besten Angebote für Wärmestrom zu ermitteln und sich für einen Stromanbieter zu entscheiden, mit dem Sie zufrieden sind. So einfach führen Sie Ihren persönlichen Wärmestrom-Vergleich durchführen:

  1. Geben Sie Ihre Postleitzahl in die Suchmaske ein.
  2. Machen Sie eine Angabe darüber, ob es sich bei Ihrem Stromzähler um einen Eintarifzähler oder einen Doppeltarifzähler handelt.
  3. Tragen Sie ein, wie hoch Ihr Stromverbrauch in Kilowattstunden im letzten Abrechnungsjahr war.
  4. Starten Sie den Wärmestrom-Vergleich.
  5. Wählen Sie aus der Ergebnisübersicht einen Tarif für Wärmepumpenstrom aus, der Ihnen von den Konditionen her zusagt.
  6. Wechseln Sie auf die Seite des Energieversorgers und beantragen Sie den gewünschten Tarif.
  7. Profitieren Sie zukünftig von günstigem Wärmestrom.

Obwohl Wärmestrom generell günstiger zu haben ist als gewöhnlicher Haushaltsstrom, macht ein Tarifvergleich Sinn. Denn auf lange Sicht gesehen können Sie eine Menge Geld sparen. Wichtig ist, dass Sie möglichst präzise Angaben machen, insbesondere im Hinblick auf den Stromverbrauch. Dadurch erreichen Sie, dass der Vergleichsrechner umso passendere Tarife für Sie ausspuckt.

Welche Stromversorger bieten Wärmestrom an? Um herauszufinden, welche Stromanbieter aktuell Tarife für Wärmestrom anbieten, nutzen Sie am besten unseren unverbindlichen Vergleich. Auf diese Weise erhalten Sie innerhalb weniger Augenblicke eine Übersicht über die tagesaktuellen Konditionen aller an Ihrem Wohnort verfügbarer Anbieter.

Wärmestrom: Welche Heizungsarten gibt es?

UnterschiedeWenn es um Wärmestrom geht, müssen Sie zwischen zwei Heizungsarten grundsätzlich unterscheiden. Diese beiden Varianten möchten wir Ihnen an dieser Stelle kurz vorstellen und auf die jeweiligen Eigenschaften eingehen:

  • Nachtspeicherheizung: Diese Art der Heizung ist etwas aus der Mode gekommen. Sie hatte ihre Hochzeit in den 1960er und 1970er Jahren und kam häufig in während dieser Zeit erbauten Gebäuden zum Einsatz. Bei dieser Form der Wärmespeicherung wird nachts produzierter Strom als Wärmestrom in Steinplatten gespeichert, die in der Heizung eingebaut sind. Sobald die Heizung benötigt wird, erfolgt eine Abgabe der gespeicherten Wärme an Ihre Wohnräume. Da Sie für den Betrieb einer Nachtstromheizung viel Strom brauchen, sollten Sie sich nach einem Wärmestrom-Vertrag umsehen.
  • Wärmepumpe: Bei einer Wärmepumpe wird die Umgebungstemperatur von Erde, Luft und Wasser zur Wärmeerzeugung genutzt. Es wird thermische Energie aus der Umgebung aufgenommen. Um die Wärmepumpe in Gang zu setzen, benötigen Sie sogenannten Wärmepumpenstrom. Diesen bekommen Sie zu vergleichsweise günstigen Konditionen als Heiz- beziehungsweise Wärmestrom.

Was ist der Unterschied zwischen Wärmestrom und Haushaltsstrom?

Wärmestrom wird aufgrund seines Einsatzgebiets auch als Heizstrom bezeichnet. Dieser Begriff steht im Gegensatz zum klassischen Haushaltsstrom. Darunter müssen Sie den herkömmlichen Strom verstehen, der in Ihrem Haushalt aus der Steckdose kommt und mit dem zum Beispiel Lampen und elektronische Geräte vom Kühlschrank bis zum Fernseher betrieben werden.

Im Gegensatz dazu ist der Heizstrom beziehungsweise Wärmestrom einzig und allein dafür gedacht, um ihn für das Heizen mit einer Nachtspeicherheizung oder Wärmepumpe zu benutzen. Wenn Sie über eine solche Heizung verfügen, sollten Sie sich nach einem speziellen Wärmestromtarif umsehen. Wärmestrom ist deutlich günstiger zu haben als Haushaltsstrom. Sie sparen bei jeder Kilowattstunde bares Geld.

Warum ist Wärmestrom günstiger als Haushaltsstrom?

Eine berechtigte Frage lautet: Warum ist Wärmestrom billiger als Haushaltsstrom? Kommen nicht beide aus der gleichen Steckdose? Die Diskrepanz ist einfach erklärt. Es hat mit den Verbrauchszeiten für Strom zu tun. Während Kraftwerke im ganzen Land 24 Stunden ab Tag Strom produzieren, ist der Strombedarf nicht zu jeder Zeit gleich hoch. Nachts wird mehr Strom produziert als benötigt wird. So macht es für die Stromanbieter Sinn, nachts produzierte Energie günstiger anzubieten. Genau dies geschieht in Form von Wärmestrom.

Für Besitzer einer Nachtspeicherheizung ist das ideal. Denn so kann die Heizung über Nacht aufgeladen werden. Die dort gespeicherte Wärme wird tagsüber zum Heizen abgegeben. Für Wärmepumpenstrom gilt dasselbe Prinzip. Wärmepumpen können in Zeiten allgemein erhöhten Strombedarfs vom Netz genommen werden. Das erklärt die günstigeren Preise für Wärmestrom im Vergleich zum normalen Haushaltsstrom, der kontinuierlich fließen muss.

Wie wird Wärmestrom gemessen?

WärmepumpenstromDie Messung des Verbrauchs an Wärmestrom, auch als Heizstromverbrauch bezeichnet, kann auf verschiedene Art und Weise durchgeführt werden. Drei Verfahrungsweisen kommen in Betracht. Sie können die Messung zusammen mit dem Haushaltsstrom über einen Doppeltarifzähler durchführen. Dieser wird auch als Zweitarifzähler bezeichnet. Alternativ dazu kann die Messung getrennt vom Haushaltsstrom über einen Eintarifzähler oder einen Doppeltarifzähler erfolgen. Am besten lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, welche Variante für Sie die beste Wahl ist, oder Sie fragen beim Stromversorger nach.

Welche Wärmestrom-Tarife sind an meinem Wohnort verfügbar?

Sie sind auf der Suche nach günstigem Wärmepumpenstrom, aber wissen nicht, welche Auswahlmöglichkeiten Sie an Ihrem Wohnort überhaupt haben? Mit Hilfe unseres Vergleichsrechners verschaffen Sie sich innerhalb von wenigen Minuten einen umfassenden Überblick und erhalten alle aktuell verfügbaren Angebote in Sachen Wärmepumpentarif angezeigt. Wie groß die Auswahl sein wird, kann von Ort zu Ort variieren. Fakt ist: Durch einen Vergleich und den konsequenten Gang zu einem günstigen Anbieter können Sie Ihr Budget schonen, ohne dass Sie dadurch einen Nachteil erleiden würden. Überprüfen Sie heute noch, welche Stromversorger bei Ihnen Wärmestrom anbieten.

Welche Vor- und Nachteile hat eine Heizung mit Wärmestrom?

Wenn Sie mit Wärmestrom heizen möchten, stehen Ihnen Angebote verschiedener Stromversorger in Sachen Wärmepumpenstrom zur Auswahl. Vielleicht stellen Sie sich aber die grundsätzliche Frage: Ist Heizen mit Strom überhaupt sinnvoll? Sollten Sie sich solche Gedanken machen, hilft Ihnen unsere Auflistung der wichtigsten Pro- und Contra-Argumente hoffentlich weiter.

  • Nächtlich erzeugte Energie wird sinnvoll verwertet
  • Aspekt der Nachhaltigkeit
  • Sparen durch einen speziellen Wärmepumpentarif
  • Nachts erzeugte Wärme sorgt tagsüber für warme Wohnräume
  • Generell höhere Energiekosten als bei anderer Art der Heizung
  • Oft muss ein spezieller Stromzähler installiert werden

Wie so oft stehen sich positive und negative Gesichtspunkte gegenüber. Klar ist, dass das Heizen mit Strom höhere Energiekosten bedeutet als mit anderen Energieträgern. Dafür handelt es sich um eine vergleichsweise nachhaltige Methode, die je nach Art der Energieerzeugung umweltfreundlich und klimaschonend ist. Sie können Anbieter auswählen, die explizit auf Ökostrom setzen. Spezielle Tarife machen die günstige Belieferung mit Wärmepumpenstrom möglich. Bedenken Sie jedoch, dass zumindest in vielen Fällen der Energieversorger auf der Installation eines speziellen Stromzählers bestehen wird.

Worauf sollte ich achten beim Vergleich der Wärmestrom-Tarife?

Bitte beachtenSie möchten mit Hilfe unseres Vergleichsrechners herausfinden, welche Wärmestrom-Tarife für Sie in die engere Auswahl kommen könnten? Wir empfehlen Ihnen, die nachfolgende Checkliste für den Anbietervergleich zu nutzen, damit Sie die wichtigsten Vergleichskriterien stets im Blick haben:

  • Am allerwichtigsten ist, dass der Preis stimmt.
  • Überprüfen Sie, ob die Vertragslaufzeit für Sie in Ordnung ist. Generell gilt: je kürzer, desto besser für Sie als Verbraucher.
  • Die Kündigungsfrist sollte ebenfalls möglichst kurz sein, so dass Sie leicht wieder wechseln können, falls Sie Wärmestrom bei einem anderen Anbieter günstiger entdecken.
  • Wird ein Doppeltarifzähler benötigt, um Wärmestrom beziehen zu können? Nicht bei jedem Anbieter ist das zwingende Voraussetzung.
  • Gibt es eventuell einen Bonus für Neukunden? Unter Umständen können Sie dadurch noch zusätzlich Geld sparen.
  • Welche Zahlungsmethoden werden angeboten? Am besten und bequemsten ist eine Abbuchung per Bankeinzug.
  • Wie sieht es mit Ökostrom aus? Auch beim Wärmestrom können Sie sich für Energie entscheiden, die auf umweltfreundliche Weise erzeugt wurde.
Wir empfehlen Ihnen, bei Ihrem Vergleich nicht nur darauf zu achten, wo Wärmestrom am günstigsten zu haben ist. Die anderen Vergleichskriterien haben ebenso ihre Berechtigung und am Ende sollte das Gesamtpaket stimmen.

Glossar zum Thema Wärmestrom

Heizstrom

Als Heizstrom wird Strom bezeichnet, der zum Heizen verwendet wird. Dies kann zum einen im Rahmen einer Nachtspeicherheizung geschehen oder im Kontext von Wärmepumpenstrom. Spezielle Heizstromtarife zeichnen sich dadurch aus, dass sie wesentlich günstiger sind als normale Haushaltsstromtarife. Das liegt daran, dass es sich beim Heizstrom um sogenannten Nachtstrom handelt, der über Nacht erzeugt wird. Oftmals wird der Begriff Heizstrom synonym mit Wärmestrom benutzt.

Nachtstrom

Wenn es um Wärmestrom geht, findet neben dem Begriff Heizstrom häufig auch der Ausdruck Nachtstrom Verwendung. Dabei handelt es sich um spezielle, von diversen Stromanbietern angebotene Tarife an, die das Heizen mit Strom günstiger werden lassen. Die Bezeichnung Nachtstrom rührt daher, dass dieser Strom nur zu festgelegten nächtlichen Stunden zur Verfügung gestellt wird, wenn allgemein weniger Abnehmer auf den von den Kraftwerken erzeugten Strom zurückgreifen. Somit macht es für die Anbieter Sinn, diesen zu vergünstigten Konditionen anzubieten. Das wiederum ist ideal für alle Verbraucher, die mit Wärmestrom heizen wollen.

Eintarifzähler

Ein Eintarifzähler ist eine Variante des Stromzählers und in den meisten Haushalten Standard. Im Regelfall genügt ein solcher Zähler, da lediglich der Verbrauch des normalen Haushaltsstroms darüber gemessen wird. Sollten Sie Wärmestrom beziehungsweise Nachtstrom beziehen wollen, bietet es sich an, einen Doppeltarifzähler zu installieren. Es ist jedoch auch möglich, einen weiteren, separaten Eintarifzähler zu benutzen.

Doppeltarifzähler

Der Doppeltarifzähler ist eine Ausprägung des Stromzählers, die im Kontrast zum klassischen Eintarifzähler steht. Sofern Sie mit Wärmestrom heizen und dabei von vergünstigten Nachtstromtarifen profitieren wollen, empfiehlt sich die Installation eines Doppeltarifzählers. Dieser wird teilweise auch als Zweitarifzähler bezeichnet. Seine Besonderheit besteht darin, dass er über zwei Zählwerke verfügt. Davon ist das eine für die Messung des Stromverbrauchs zu Zeiten des Hochtarifs zuständig, das andere misst den Verbrauch zu Zeiten des günstigeren Niedertarifs. Dabei handelt es sich meist um die Nachtstunden, woher der Begriff Nachtstrom sich herleiten lässt.

Wärmepumpe

Sie fragen sich, wie sich mit einer Wärmepumpe Strom erzeugen lässt? Das Ganze funktioniert nach dem Prinzip der Wärmeleitung. Diese erfolgt von höherer zu niedrigerer Temperatur. Thermische Energie aus der von niedrigen Temperaturen bestimmten Umgebung wird bei der Wärmepumpe aufgenommen und es erfolgt die Übertragung auf ein System mit höherer Temperatur. Dabei handelt es sich um die Raumheizung.

Haushaltsstrom

Von Haushaltsstrom ist die Rede, wenn es um den ganz normalen Strom geht, der im Haushalt verbraucht wird. Sie nutzen ihn zum Beispiel zum Betrieb von Ihrem Fernseher, Ihrer Waschmaschine oder für die Beleuchtung Ihrer Wohnung beziehungsweise Ihres Hauses. Im Gegensatz zum teureren Haushaltsstrom gibt es für den zum Heizen bestimmten, zu den Nachtstunden erzeugten Wärmestrom oft günstigere Tarife.

Hochtarif

Von Hochtarifzeiten ist die Rede, wenn der Strom teuer ist. Dies ist im Normalfall wochentags von morgens früh bis zum späten Abend sowie samstags vormittags der Fall. Während einer Hochtarifzeit bekommen Sie keinen günstigen Wärmestrom. Davon profitieren können Sie vielmehr unter der Woche während den Nachtstunden sowie samstags ab dem frühen Nachmittag und sonntags sogar ganztägig. Wie die exakten Zeiten für Hochtarif und den günstigeren Niedertarif sind, können Sie beim jeweiligen Stromanbieter in Erfahrung bringen.

Niedertarif

Der Niedertarif stellt das Gegenteil des Hochtarifs dar. Niedertarifzeiten bei der Stromversorgung gelten meistens wochentags in der Nacht sowie am Wochenende ab Samstag gegen Mittag und am Sonntag ganztags. Während dieser Zeit können Sie in einem entsprechenden Tarif zu vergünstigten Konditionen Wärmestrom von Ihrem Stromanbieter beziehen. Da die Niedertarifzeiten meistens nachts sind, wird vom Nachtstrom gesprochen.

Zählwerk

Das Zählwerk ist das Kernelement eines Stromzählers. Es protokolliert Ihren Stromverbrauch und dient später der Abrechnung dessen. Sollten Sie gerne Wärmestrom beziehungsweise Nachtstrom beziehen wollen, bietet sich ein sogenannter Doppeltarifzähler an, der über zwei Zählwerke verfügt. Auf diese Weise lassen sich Haushaltsstrom und Wärmestrom auf besonders einfache Weise getrennt voneinander abrechnen.

Brauche ich bei Wärmepumpenstrom einen Doppeltarifzähler?

Wenn Sie sich für einen Wärmepumpentarif entscheiden, stellt sich die Frage, auf welche Weise alles korrekt abgerechnet wird. Wenn Sie lediglich herkömmlichen Haushaltsstrom beziehen, müssen Sie sich keine Gedanken machen. Aber wie ist es möglich, dass die Kosten für Haushaltsstrom und Wärmestrom getrennt voneinander gemessen werden?

Die naheliegende Lösung ist die Installation eines sogenannten Doppeltarifzählers, auch als Zweitarifzähler bekannt. Dieser ist, anders als ein gewöhnlicher Eintarifzähler, mit zwei Zählwerken ausgestattet. Eines davon ist dafür zuständig, Ihren Stromverbrauch zu Hochtarifzeiten zu messen, während das andere gleiches für die Niedertarifzeiten tut. Strom zum Hochtarif ist der teurere Haushaltsstrom, Strom zum – meist nächtlich erzeugten und verfügbaren – Niedertarif wird als Heizstrom oder Wärmestrom genutzt. Zwar macht ein Doppeltarifzähler die Abrechnung von Wärmepumpenstrom besonders einfach. Meist sollte es aber auch ohne einen solchen Zähler möglich sein, Wärmestrom zu beziehen. Fragen Sie am besten vorab beim entsprechenden Anbieter nach.

Heizen mit Wärmestrom: Wie genau funktioniert das?

WärmepumpentarifKommt beim Heizen eine Wärmepumpe zum Einsatz, dann ist Strom in diesem Fall weder die Wärmequelle noch der Energieträger. Stattdessen wird Strom benötigt, um für den Antrieb zu sorgen. In diesem Zusammenhang wird auch vom Pumpenbetrieb gesprochen, wovon sich der Begriff Wärmepumpenstrom ableitet. Die Wärmepumpe ist dazu da, um natürlichen Ressourcen wie Erde, Grundwasser oder Außenluft Wärme zu entziehen, die anschließend etwa an das Heizungswasser abgegeben wird. Sie haben es mit einer umweltfreundlichen Alternative zu anderen Arten der Heizung zu tun. Sie müssen für die Wämepumpe mit hohen Anschaffungskosten rechnen, was sich im Laufe des Betriebs jedoch schnell amortisiert. In puncto Wartung sind Wärmepumpen deutlich pflegeleichter als Öl- oder Gasheizungen.

Nachtspeicherheizung oder Wärmepumpe: Was ist die bessere Wahl?

Möglicherweise sind Sie sich nicht sicher, ob es ein Nachtstromspeicher sein soll oder ob eine Wärmepumpe nicht die bessere Wahl ist. Um auf diese Frage eine plausible Antwort zu erhalten, lohnt sich ein Vergleich der Energiekosten. Hierbei ergeben sich folgende Erkenntnisse:

  • Bei einer Nachtspeicherheizung gilt: Der Wärmebedarf der Wohnung entspricht ziemlich genau dem Strombedarf
  • Bei Wärmepumpen beträgt der Strombedarf lediglich ein Drittel oder ein Viertel des Wärmebedarfs – je nachdem, wie wirksam die Wärmepumpe im Einzelfall ist

Damit ist das das Ergebnis eindeutig. Zwar kostet die Anschaffung einer modernen Wärmepumpe etwas mehr. Dafür sind die Betriebskosten wesentlich niedriger als bei einem in die Jahre gekommenen Nachtstromspeicher. Es erscheint nachvollziehbar, warum die Wärmepumpe heutzutage die Nase vorn hat im Vergleich dieser beiden Varianten.

Vorsicht bei Nachtspeicherheizungen: Die Energiekosten übersteigen den Energiebedarf einer Wärmepumpe um ein Vielfaches. So zahlen Sie dauerhaft wesentlich mehr, selbst wenn Sie einen günstigen Tarif für Wärmestrom ausgewählt haben.

Was kann ich durch einen Stromvergleich für die Wärmepumpe sparen?

Welche Summe genau Sie durch die Nutzung unseres Vergleichsrechners sparen können, lässt sich nicht pauschal beziffern. Entscheidend ist vor allem, was Sie in Ihrem bisherigen Wärmepumpentarif gezahlt haben. Sofern es ein eher teurerer Tarif war im Vergleich zu den durchschnittlichen Marktpreisen, können Sie durch einen Anbieterwechsel umso mehr Geld sparen. Sind Sie bereits bei einem vergleichsweise günstigen Anbieter, wird die Ersparnis etwas geringer ausfallen. Wie beim normalen Haushaltsstrom gilt beim Wärmestrom: Vergleichen zahlt sich fast immer aus. Denn die Preise sind ständig in Bewegung, weshalb Sie in regelmäßigen Abständen überprüfen sollten, ob Sie noch den günstigsten Wärmepumpenstrom beziehen.

Wer zu lange demselben Anbieter treu bleibt, der verschenkt fast immer bares Geld. Machen Sie daher nicht diesen Fehler, sondern vergleichen Sie in regelmäßigen Abständen die Tarife für Wärmestrom, um stets Kunde des günstigsten Anbieters zu sein.

In nur drei Schritten den besten Tarif für Wärmestrom ermitteln

PfeilWo finde ich den günstigsten Tarif für Wärmestrom? Viele Verbraucher stellen sich diese Frage. Wir haben die Antwort für Sie: Nutzen Sie unseren kostenlosen Online-Vergleichsrechner hier auf dieser Seite und verschaffen Sie sich im Handumdrehen einen Überblick über mögliche Alternativen. Es sind nur wenige Mausklicks dazu nötig und insgesamt drei einfache Schritte:

  1. Vergleich der Wärmestromtarife: Um herauszufinden, wo Sie Wärmestrom besonders günstig bekommen, müssen Sie als erstes ein paar einfache Angaben tätigen. Tragen Sie die benötigten Daten in die dafür vorgesehene Suchmaske ein und starten Sie daraufhin den Vergleichsrechner.
  2. Auswahl des besten Anbieters: Ihnen wird eine Liste mit Suchergebnissen auf dem Bildschirm angezeigt, die Sie genauer unter die Lupe nehmen sollten. Schauen Sie nicht ausschließlich auf den günstigsten Preis. Die anderen Konditionen sollten ebenfalls für Sie passen, damit es später kein böses Erwachen gibt.
  3. Vertragsabschluss: Per Mausklick gelangen Sie zum Anbieter Ihrer Wahl und können dort den gewünschten Wärmepumpentarif beantragen. Meist sind es nur wenige weitere Schritte bis zum Vertragsabschluss.
Wie oft sollte ich Wärmestrom-Tarife vergleichen? Um auf der sicheren Seite zu sein, führen Sie in regelmäßigen Abständen einen Tarifvergleich durch. Am besten ist es, wenn Sie dies rechtzeitig vor dem Auslaufen Ihres aktuellen Vertrags tun, so dass Sie gegebenenfalls schnell und unkompliziert den Anbieter für Wärmestrom wechseln können.

Gibt es bei der Stiftung Warentest oder Öko Test einen Wärmestrom-Test?

FrageSie möchten gerne eine weitere, seriöse Meinung hinzuziehen, was das Thema Wärmestrom angeht? In diesem Fall sind Sie bei der Stiftung Warentest richtig. Die Verbraucherschutzorganisation hat sich im Jahr 2015 gleich mehrfach mit dieser Thematik beschäftigt. So gehen die Experten in diesem Artikel darauf ein, dass für Nutzer von Nachtspeicherheizungen und Wärmepumpen ein Wechsel des Stromanbieters endlich möglich ist. Neben einem Wärmestrom-Test gehören diverse Tipps zum Inhalt des Artikels.

Etwas aktueller ist dieser Testbericht, der Ihnen Ersparnisse von bis zu 649 Euro durch einen Anbieterwechsel in Aussicht stellt. Die Fachleute der Stiftung Warentest haben eine Übersicht von Anbietern zusammengestellt, die Tarife für die gemeinsame Messung von Haushalts- und Heizstrom anbieten. Auch, wie das Sparen bei einer getrennten Messung funktioniert, wird erklärt.

Einen Wärmestrom-Test bietet das Verbrauchermagazin Öko Test leider nicht an. Wenn Sie sich hingegen für empfehlenswerte Ökostromanbieter interessieren, könnte dieser Artikel aus dem Dezember 2018 unter Umständen für Sie von Relevanz sein.

Die wichtigsten FAQs zum Thema Wärmestrom

Wärmestrom, Wärmepumpenstrom, Wärmepumpentarif – im Laufe dieses Ratgebers werden Sie mit einer Menge an Fachbegriffen konfrontiert. Nicht alles ist für den Laien sofort verständlich. Darüber hinaus ergeben sich einige Fragen, die immer wieder gestellt werden. Um diese kurz und prägnant beantworten zu können, haben wir diesen FAQ-Bereich eingerichtet.

FAQ

Was ist der Wärmestrom?

Die allgemeine Definition von Wärmestrom lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen: Es handelt sich dabei um Strom, der zur Erzeugung von Wärme eingesetzt wird, so wie dies mit einer Wärmepumpe geschieht. Um diese Art der Heizung nutzen zu können, wird der Wärmestrom als Antreiber benötigt. Auf der anderen Seite gibt es die physikalische Definition von Wärmestrom, gemäß der Wärmelehre. Hierbei gilt, dass der Wärmestrom stets von einem höheren zu einem geringeren Temperaturlevel zu fließen pflegt.

Was ist ein Doppeltarifzähler?

Ein Doppeltarifzähler ist gewissermaßen das Gegenstück zu einem Eintarifzähler. Doppeltarifzähler sind mit zwei Zählwerken ausgestattet, die den Stromverbrauch in Form von zwei zeitabhängigen Tarifen getrennt voneinander erfassen. Dabei handelt es sich meist um den günstigen nächtlich erzeugten Strom, der als Wärmestrom zum Einsatz kommt, und den normalen Haushaltsstrom. Beides wird nach dem jeweils festgelegten Kilowattpreis abgerechnet.

Was ist Nacht-Strom?

Kraftwerke produzieren Tag und Nacht Strom. Während der Nachtstunden ist die Nachfrage jedoch deutlich geringer als tagsüber. Das führt dazu, dass die nächtlichen Überkapazitäten von den Anbietern zu besonders günstigen Preisen angeboten werden. Hierbei ist die Rede von Nachtstrom. Weitere Begriffe, die auf dasselbe abzielen, sind Niederstromtarif oder Niedertarif. Nachtstrom eignet sich ideal für die Verwendung als Wärmestrom.

Was ist Haushaltsstrom?

Der Begriff Haushaltsstrom bezeichnet nichts anderes als den ganz normalen Strom, den jeder Privathaushalt bezieht und der tagsüber aus Ihrer Steckdose kommt. Mit Haushaltsstrom betreiben Sie nicht nur die Lampen und Leuchten in Ihrer Wohnung, sondern auch die diversen elektronischen Geräte wie Herd, Waschmaschine, Fernseher oder Computer. Im Gegensatz zum Haushaltsstrom stehen spezielle Tarife für Heizstrom beziehungsweise Wärmestrom, die auch als Nachtstrom bezeichnet werden.

Was bedeutet HT und NT bei einem Stromzähler?

Die Abkürzungen HT und NT sind auf manchen Stromzählern zu finden. Genauer gesagt sind sie an Doppeltarifzählern beziehungsweise Zweitarifzählern angebracht, welche bei der Verwendung von Wärmepumpen oder Nachtspeicherheizungen genutzt werden. Dabei steht HT für Hochtarif, landläufig auch als Tagstrom bezeichnet. NT steht für Niedertarif, häufig auch Nachtstrom genannt.

Wann schaltet sich der Nachtstrom an?

Wann genau ein Umschalten von Tag- auf Nachtstrom stattfindet, entscheidet jeder Netzbetreiber für sich. Sie sollten daher am besten mit Ihrem Stromanbieter Kontakt aufnehmen, um die genauen Zeiten in Erfahrung zu bringen. Häufig ist es so, dass zwischen 20 und 22 Uhr auf Nachtstrom umgeschaltet wird und morgens ab 6 Uhr die erneute Umschaltung auf Tagstrom erfolgt.

Wie lese ich den Stromzähler richtig ab?

Jeder Stromzähler ist mit einer eigenen Zählernummer ausgestattet, die einer Verbrauchsstelle zugeordnet ist. Dadurch kann genau festgestellt werden, wie viel Strom Sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums verbraucht haben. Die Zählernummer ist häufig nahe eines Barcodes am Stromzähler angebracht. Herkömmliche Stromzähler verfügen nur über ein Zählwerk, was den Ablesevorgang unkompliziert gestaltet. Sollten Sie hingegen Wärmestrom nutzen, kann es sein, dass ein Doppeltarifzähler angebracht wurde, um den Nachtstrom separat abzurechnen. Dies gilt es beim Ablesen zu berücksichtigen, denn die Werte sollten nicht verwechselt werden.

Fazit: Clever sparen beim Wärmestrom

WichtigHeizen mit Hilfe von Strom gilt in der heutigen Zeit bei vielen als verpönt, altmodisch und teuer. Dies mag zwar teilweise auf ältere Nachtspeicherheizungen aus den 1960er und 1970er Jahren zutreffen. Sollten Sie dagegen mit einer Wärmepumpe heizen, haben Sie sich für ein innovatives System entschieden, das sogar in puncto Nachhaltigkeit überzeugen kann. Gegenüber der Nachtspeicherheizung verbraucht eine Wärmepumpe deutlich weniger Strom.

Klar ist: Beim Wärmepumpenstrom besteht zusätzliches Einsparungspotenzial, indem Sie sich konsequent für einen günstigen Anbieter entscheiden. Was viele nicht wissen: Beim Wärmestrom können Sie – so wie beim ganz normalen Haushaltsstrom – schon seit einigen Jahren jederzeit den Stromanbieter wechseln, wenn Sie den Eindruck haben, dass Sie zu viel bezahlen. Wir raten Ihnen, dies in regelmäßigen Abständen zu überprüfen.

Nutzen Sie die Möglichkeit, sich mit unserem Stromvergleich für die Wärmepumpe einen Überblick über die aktuell am Markt gelisteten Tarife zu verschaffen. Je nachdem, wie teuer Ihr bisheriger Anbieter war, können Sie bis zu mehreren hundert Euro sparen. Nehmen Sie die Alternativen genau unter die Lupe und versäumen Sie nicht, das Kleingedruckte zu lesen. Wichtig ist es, dass Sie nicht nur einmal den Wärmestrom-Vergleich nutzen, sondern dies zukünftig mindestens einmal im Jahr tun.